Unfassbar, mit was sich bei uns Gerichte beschäftigen müssen. Es gibt innnerhalb und ausserhalb der Lufthansa momentan doch wirklich dringendere Dinge als die Mützenpflicht gerichtlich klären zu lassen.
DPAOben ohne ist bei der Lufthansa nach wie vor nur Pilotinnen erlaubt. Ihre männlichen Kollegen müssen weiterhin Mütze tragen. Das entschied jetzt das Landesarbeitsgericht Köln. Ein Pilot hatte gegen die Ungleichbehandlung geklagt.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-864087.html
Unfassbar, mit was sich bei uns Gerichte beschäftigen müssen. Es gibt innnerhalb und ausserhalb der Lufthansa momentan doch wirklich dringendere Dinge als die Mützenpflicht gerichtlich klären zu lassen.
da Pilotinnen eben nicht etwas anderes ggf. feminineres zu tragen haben als die Mütze, sondern ihnen dazu überhaupt nichts vorgeschrieben wird. Es geht also nicht um geschlechtsspezifisch angepasste Kleidung, sondern um Bindung oder völlige Freiheit je nach Geschlecht. Solcherlei Männerdiskrimierung liegt allerdings im aktuellen Mainstream deutscher Dekadenz. Wenn es den staatlichen Eseln wirtschaftlich zu gut geht ...
Hier werden doch gerade Männer nicht diskriminiert, wie bei der heute üblichen Gleichmacherei. Es wird doch gerade berücksichtigt, daß Männer und Frauen verschieden sind. Was ja auch gut so ist.
Was noch fehlt, wäre eine Pilotinnenquote bei allen Fluggesellschaften - würde mich nicht wundern, wenn sich da die Quoten-Versagermädchen in unseren politischen Parteien für einsetzen würden.
Entgegen der allgemeinen Propaganda werden in diesem Land mehrheitlich (nicht nur, aber mehrheitlich) Männer diskriminiert.
Da mag man an das dt. Sorgerecht denken, das vom Europ. Gerichtshof für Menschenrechte eindeutig kassiert wurde. Einerseits werden immer aktive Väter gefordert, nur wenn die Damen diese nicht haben wollen, ist das auch ganz schnell wieder ganz anders.
Man mag daran denken, dass eine JustizminsterIN Männern verboten hat, Gentests von Kindern zu machen, für die sie Unterhalt bezahlen müssen, weil die Mütter der Kinder, sie als Vater bezeichnen. Die Mütter durften die Tests ablehnen, so dass der "Vater" damals auf den bloßen Verdacht hin abkassiert wurde.
Man kann an die Bundeswehr denken, zu der Männer gehen MUSSTEN, während Frauen gehen DURFTEN. Das ist geschlechtlich definierter Zwangsdienst und somit nichts als sexuelle Diskriminierung gewesen. Da passt es auch, dass Männer sich beim Bund kahlscheren lassen müssen, während Frauen das Haar in jeder Länge tragen dürfen. Seltsam.
Dann gibt es noch die Ämterquoten der meisten Parteien von 50% für Frauen. Aber die meisten Parteien kommen nicht einmal auf 30% an weiblichen Mitgliedern. Dazu Unisextarife bei allen Versicherungen, obwohl Frauen dort wegen der längeren Lebensdauer (und nicht wegen der Kinder; die sind in der KV vernachlässigbar und in der RV oder der PflegeV ganz egal) erkennbar höhere Kosten verursachen, so dass die Männer mit höherer Einzahlung und kürzerem Leben die Damen quersubventionieren.
Es gibt noch einige Beispiele mehr. Und alles nur, weil Frauen absolut berechnet weniger verdienen als Männer. Bei den meisten Statistiken, die zu diesem Ergebnis kommen, wird allerdings nicht die für den Lohn aufgewendete Arbeitszeit berücksichtigt. So werden Teilzeitfrauen mit Vollzeitmännern verglichen. Ich kann aber nicht erkennen, was daran ungerecht ist, wenn ein Vollzeitarbeiter in der Branche XY mehr verdient als ein Teilzeitarbeiter derselben Branche. Unabhängig vom Geschlecht.
Und nun wird an der Quote für Vorstände von Privatunternehmen (!) geschraubt. Dann bitte auch eine Frauenquote für den Afghanistaneinsatz, für Gefängnisschließer, für die Müllabfuhr und derlei unerquickliche Beschäftigungen. Und eine Männerquote für die Grundschulen, Kindergärten, für das Pflegepersonal in den Kliniken, für die Moderation von Talkrunden im Fernsehen und die Cover der zehntausend Zeitschriften im Kiosk.
ja und?
es gibt etliche berufe, in denen berufskleidung vorgeschrieben ist.
z.b. das pflegepersonal, so es nicht im op arbeitet, in weiss, weisse schuhe und blaue westen. kein schmuck, keine langen fingernägel, keine gefärbten fingernägel. ist halt so.
Bei diesem Urteil geht es aber nicht um das grundsätzliche Tragen von berufsspezifischer oder schützender Bekleidung. Es wurde darüber geurteilt, dass Männer anders behandelt werden dürfen als Frauen, ohne dass es eine Ungleichbehandlung darstellt.
Pilotinnen ist es bei dem beklagten Unternehmen freigestellt, ob sie Kopfbedeckung tragen, während es Männern nicht freigestellt ist.
In ihrem Beispiel müssen sich männliche und weibliche Arbeitnehmer den gleichen Vorgaben unterstellen.
Das Urteil manifestiert die geltende Erlaubnis in dieser Gesellschaft, die früher vorherrschende Benachteiligung von Frauen, in die nun geltende Benachteiligung von Männern zu wandeln. Schade!
Eine Begründung, die voll in unsere Zeit passt: "..dass Pilotinnen auch Röcke tragen dürften". Dürfen, nicht müssen. Im Klartext: Frauen können sich aussuchen, ob sie Frauen- oder Männerkleider tragen wollen. D.h. wir haben sowieso Ungleichheit, deshalb sei dieser Umstand nicht zu beanstanden. Und dann kommt man noch mit Tradition - Rock und auch lange Haare waren und sind in vielen Kulturen Tradition bei Männern, also? Man dreht es sich, wie es passt - so einfach ist das.
Na, aber wehe wenn die Regel wäre: Männer dürfen es sich aussuchen, Frauen müssen das Ding aufsetzen...da wäre das garantiert anders abgelaufen und als riesen Schritt gewertet worden...immer dasselbe...
Gleichbehandlung ist zur männlichen Diskriminierung und zum weiblichen Freifahrtsschein verkommen...
Sollte mich als Sozialwissenschaftler dem jungen Zweig der Männerforschung anschließen...
Die meisten Leser haben es richtig erkannt: Frauen dürfen alles, Männern wird vorgeschrieben, was sie dürfen. Zu einer gerechten Bewertung kommt man nur, wenn man gedanklich einmal die Rollen vertauscht und sich fragt, welche Reaktionen es auslösen würde, wenn der vorgestellte Rollentausch Wirklichkeit würde.
Tun Sie ihren Geschlechtsgenossen einen guten Dienst: Gehen Sie in Revision und erstreiten Sie ein Muster-Urteil zugunsten einer Gleichberechtigung!