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Urteil in Pakistan: Keine Gnade für Doktor CIA

REUTERSAkribisch sammelte er Genmaterial - und half den USA so, Osama Bin Laden aufzuspüren. Jetzt hat Pakistan den Arzt zu 33 Jahren Haft verurteilt. Washington hatte vergeblich seine Freilassung verlangt. Die Entscheidung der Richter zeigt, wie tief der Riss zwischen Amerika und Pakistan ist.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...834751,00.html
  1. #20

    Zitat von randolftreutler Beitrag anzeigen
    Hören wir auf uns zu echauffieren....mit unserer geheuchelten Doppelmoral..eine für unser Handeln..eine andere für das Handeln der Anderen....ekelhaft
    Die Doppelmoral haben beide Nationen gepachtet.
    Erinnern wir uns:

    Kunduz airlift - Wikipedia, the free encyclopedia

    Die Pakistaner haben die sogenannten Taliban an die Macht geholfen und bis Ultimo gestützt, mit Wissen der Amerikaner und des Westens.
    Pakistan ware jahrelang Safeheaven auf Kosten hunderte toter Natosoldaten und alle haben es gewusst.
    Die Tarnkappen Elkaida und Taliban wurden für Geheimdienstliche Schweinereien und Mauscheleien benutzt, auf Kosten etlicher Tote wie z.b. hier:
    French bribes probe touches on Pakistani bomb attack - The National

    Also, wer sich mit solchen Heuchlern auf einen Dance Macabre einlässt muss sich nicht wundern das er (vor)geführt wird.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
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  2. #21

    Keine Doppelmoralposte

    In Amerika sitzt ein Bradley Manning im Gefängnis. Wieso sollte Pakistan in dieser Hinsicht etwas anderes machen als ihr Partner.
  3. #22

    So no evil

    Schon frühere CIA Agenten berichteten irritiert von Lagebesprechungen vor Ort mit dem ISI, auf dessen PCs Osama Bin Laden als Desktopschoner verwendet wurde. Eine Atommacht die mit Terrorfürsten symphatisiert.
  4. #23

    Zitat von bunterepublik Beitrag anzeigen
    Was Sie erzählen ist quatsch.
    Zitat von bunterepublik Beitrag anzeigen
    Und nur derjenige kann mit respekt rechnen, der sich selbst respektvoll verhält. Von Terrorstaaten wie Pakistan, Iran, Jemen usw. braucht sich der Westen nicht den Schneid abkaufen lassen. Insoweit ist die westliche Kultur schlicht moralisch überlegen, wenngleich diese verweichlicht erscheint.
    Nur merkwürdig das der erste ( Pakistan ) ganz offiziell und bis heute einer der engsten Verbündeten im WOT des Westens darsteht ( von den Waffenlieferungen mal völlig ab ) und zusammen mit dem dritten ( Jemen ) die Amerikaner vor Ort ordentlich gegen die vermeintliche Elkaida kämpfen.
    Also, fassen Sie sich mit dem Quatsch mal schön an den eigenen Riechzinken.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
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  5. #24

    Es trifft den Falschen

    Zitat von randolftreutler Beitrag anzeigen
    aber stellen wir uns einfach einmal vor. Pakistan würde in den USA einen für ihr Land gefährlichen Terroristen vermuten und ähnlich vorgehen, wie die USA in Pakistan? Was würden wohl die Amerikaner mit diesem Arzt machen?
    Ganz bestimmt nicht an Pakistan ausliefern, bestimmt auch nicht freilassen, den Rest diskutiert selbst.
    Insofern hat für mich staatsrechtlich Pakistan richtig gehandelt, die Souveränität des Landes musste auch der Bevölkerung deutlich gemacht werden.
    Was sich die USA im Kampf gegen den Terrorismus herausnehmen, ist kaum erträglich....und eines auf keinen Fall...zu rechtfertigen...auch nicht nach dem 11.09. ....sonst herrscht Willkür und nicht mehr Rechtsstaatlichkeit
    Der Arzt hat die Souveränität des Landes ja nun nicht verletzt. Er hat vielleicht Patientendaten veruntreut oder ähnliches, wofür man ihn sicher auch bestrafen kann, wenn es denn sein muss. Immerhin hat er damit aber auch bei der Ergreifung eines auch in Pakisten gesuchten (offiziell zumindest) Schwerverbrechers geholfen, was man wiederum mildernd anrechnen könnte.

    Hier wurde doch eindeutig ein Sündenbock gesucht.
  6. #25

    Zitat von randolftreutler Beitrag anzeigen
    aber ich meine, amerikanische Elitesoldaten haben Obama bin Laden getötet oder waren es pakistanische Soldaten? Korrigieren sie mich...aber was haben ausländische Militärs in einem anderen souveränen Land zu suchen und nicht nur zu suchen, sondern gezielt zu töten?
    Da Bin Laden offenbar von offizieler Seite dort geduldet wurde, hätte ein kontaktieren der pakistanischen Kräfte nur dazu geführt das diese Osama in ein neues bessere Versteckt gebracht hätten.

    Pakistan hat Glück das die USA es ihnen nicht ganz offiziel vorhalten und entsprechend reagieren.
    Zitat von randolftreutler Beitrag anzeigen
    Solche und andere Verhaltensweisen haben erst den Terrorismus heutiger Zeit möglich gemacht...wer die Souveränität anderer Staaten nicht respektiert, muss damit rechnen, dass dies die Gegner auch nicht tun....
    Es wäre Ihnen also lieber gewesen die USA hätten ganz souverän dem Staat Pakistan den Krieg erklärt und dann in großen Stil bombardiert? Die pakistanische Luftwaffe/-abwehr hätte das kaum aufhalten können
  7. #26

    Punkt

    Zitat von ja-sowieso Beitrag anzeigen
    Um genau zu sein war es ein mutmaßlicher Terrorist. Und falls er es tatsächlich gewesen sein sollte, dürfte er bereits entmachtet gewesen sein.
    Egal - die Rache hat den USA gut getan. Jetzt fühlen sich viele wieder besser.
    Und Pakistan hat die Rache an dem Arzt sicher auch gut getan und viele fühlen sich wieder besser. Rein mit ihm in den Knast.
    Bei mutmaßlich gebe ich Ihnen Recht.

    Persönlich hätte es mit BESSER getan wenn Bin Laden lebend gefangen wäre und der Arzt nicht als Sündenbock herhalten müßte.
  8. #27

    Zitat von bunterepublik Beitrag anzeigen
    Ich bin den USA dankbar, dass diese diesen Nonsens nicht weiter mitmachen und dann zuschlagen, wenn es richtig ist. Denn - auch wenn Sie es nicht glauben - bin ich mir sicher, dass die USA im Recht handelt. Lieber unterwerfe ich mich einer pax americana, als einem islamischen scharia-recht ausgeliefert zu sein.
    Gute Argumentation. Ich überlege gerade, wo da die Einsatzgrenzen liegen würden !? Schwer zu sagen, aber ich denke, man kann mit der Argumentation so ziemlich alle Fälle, in denen man das "Recht verteidigen" will das auch tun. Wir können von Glück reden, dass die Amerikaner die Guten sind. Stellt Euch mal vor, die Scharia-Islamisten würden sich auf sowas berufen!
  9. #28

    Bin Laden Fan Club

    Zitat von randolftreutler Beitrag anzeigen
    Was viele hier rechtfertigen ist kaum erträglich....
    Was vor allem hier unerträglich ist, sind Ihre selbstgerechten Scheinargumente. Der Arzt hat lediglich dafür gesorgt, dass Bin Laden aufgespürt wird; mit der anschließenden Aktion hatte er rein gar nichts zu tun. Wie die Amerikaner gegen ihn vorgehen, ob mit oder ohne die Hilfe der pakistanischen Regierung, darüber dürften ihn die Agenten verständlicherweise im Unklaren gelassen haben.

    Also sind ihre Argumente diesbezüglich null und nichtig. Auch handelt es sich bei den USA um einen, wie auch immer gearteten, Rechtsstaat mit schlagkräftigen Behörden, welcher international gesuchte Terroristen und Massenmörder nicht in Villen leben lässt, während der eigene Geheimdienst vorgibt sie zu suchen. Pakistan dagegen ist eine Karikatur von einem Staat, ein unfähiger Sumpf von Drogenbaronen, Stammesfürsten und Islamisten, der lediglich vorgibt, eine Nation zu sein.

    Wie viel Vertrauen also hätten die USA in dieses Land haben sollen, dass sie ihnen die Ergreifung und Liquidierung nicht erneut vermasseln?
    Die jetzige Verurteilung eines mutigen Mannes zeigt ja, wie viel von diesem Land zu halten ist und wie wenig ihm an der Festnahme Bin Ladens lag.
    Glücklicherweise haben die USA richtig gehandelt und werden diesen Mann irgendwann freibekommen. Seine Haftdauer dürfte jedenfalls die Dauer der aktuellen Machtverhältnisse in Pakistan überschreiten.

    Und ebenso glücklicherweise haben Leute wie Sie in der internationalen Politik nichts zu melden, da gönne ich Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie das alles so unerträglich finden.
  10. #29

    Zitat von Mobat Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, daß man den pakistanischen Arzt eingeweiht hat, was anschließend mit Bin Laden geschehen sollte. Nochmal - warum einen Arzt vehaften und ihm den Prozeß machen, wenn er nur Informationen weitergegeben hat?
    Der Arzt repräsentiert hier nicht die USA.
    Es war eindeutig Agententätigkeit für eine ausländische Macht.
    Und das kann auch in Deutschland mit lebenslanger Haft bestraft werden.

    Ich bin auch froh, dass Bin Laden "Geschichte" ist.
    Dennoch sehe ich aber auch, dass es keine rechtsstaatliche Aktion war.
    Und die Tätigkeit des Arztes wohl in jedem Land der Erde eine schwere Straftat dargestellt hätte, die ggf. sogar mit dem Tode bedroht wäre.


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