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Urteil nach Katastrophe von L'Aquila: "Schuldig, weil sie keine Kristallkugel dabei h

AFPFahrlässige Tötung durch angebliche Fehleinschätzung: Die langen Haftstrafen für italienische Erdbebenspezialisten haben weltweit Empörung hervorgerufen. US-Wissenschaftler fordern eine Intervention des Staatspräsidenten, der Leiter der Expertenkommission trat entnervt zurück.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...-a-862929.html
  1. #1

    Repubblica delle banane

    Allen Wissenschaftlern (Vulkanologen, Meteorologen, Geologen, Astronomen, Glaziologen, Paläontologen, *g* etc.) kann man nur raten, schnell aus diesem Land zu verschwinden. Kommt nach Detschland, wir haben hier riesigen Fachkräftemangel und mithin Bedarf.
  2. #2

    Vermutlich...

    ...werden in Italien künftig auch Meteorologen für Sturmschäden haftbar gemacht und eingebuchtet, wenn sie Orkane nicht in entsprechender Stärke an den genauen Orten vorhergesagt haben.
  3. #3

    hmmm

    Soweit man hier lesen kann (La Stampa, La Repubblica) sind die Mitglieder der Krisenkommision verurteilt worden, weil sie sehr wohl eine Vorhersage gewagt haben, naemlich die, dass keine besondere Gefahr bestuende. Und zwar nach ein paar Vorbeben und auf Nachfrage der Region. Deshalb das Urteil.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fahrlässige Tötung durch angebliche Fehleinschätzung: Die langen Haftstrafen für italienische Erdbebenspezialisten haben weltweit Empörung hervorgerufen. US-Wissenschaftler fordern eine Intervention des Staatspräsidenten, der Leiter der Expertenkommission trat entnervt zurück.

    Erdbeben in L'Aquila: Haftstrafen für Experten sorgen für Empörung - SPIEGEL ONLINE

    Bald endet übrigens auch der Maya-Kalender.
    ich weise vorsorglich darauf hin das am 21. Dezember diesen Jahres Weltuntergang ist.
    Dieser ist mit nicht unerheblichen Nebenwirkungen verbunden:
    Vulkanausbrüchen, Erdbeben, Tsunamis, Überschwemmungen darüber hinaus ist mit Toten zu rechnen.
    Da ich Experte für Weltuntergänge bin hoffe ich ich habe nichts vergessen sonst komme ich danach noch in den Knast.;-)
  5. #5

    Zitat von duanehanson Beitrag anzeigen
    Allen Wissenschaftlern (Vulkanologen, Meteorologen, Geologen, Astronomen, Glaziologen, Paläontologen, *g* etc.) kann man nur raten, schnell aus diesem Land zu verschwinden. Kommt nach Detschland, wir haben hier riesigen Fachkräftemangel und mithin Bedarf.
    Ihr habt zuwenig Erdbeben.
  6. #6

    optional

    Das ist eine mittelalterliche Sündenbockverurteilung, wie früher Hexen für jedwede Ungeschicke verantwortlich gemacht wurden, oder andere bedrängte Minderheiten, die angeblich die Brunnen vergiftet und die Pest eingeschleppt hätten.
  7. #7

    auch nicht vergessen

    darf man, dass viele Gebaeude aufgrund von Baumaengeln eingestuerzt sind, sowie auch in Reggio Emilia. Dort hatte man in Fertigbauhallen an den Sicherungsbolzen gespart. So lagen die Deckenbalken auf den Betonsaeulen nur auf und sind sofort abgerutscht.
    In L'Acquila gab es in den modernen Gebaeuden massive Qualitaetsmaengel beim verwendeten Beton.
  8. #8

    Zitat von Granata Beitrag anzeigen
    Soweit man hier lesen kann (La Stampa, La Repubblica) sind die Mitglieder der Krisenkommision verurteilt worden, weil sie sehr wohl eine Vorhersage gewagt haben, naemlich die, dass keine besondere Gefahr bestuende. Und zwar nach ein paar Vorbeben und auf Nachfrage der Region. Deshalb das Urteil.
    Fazit: Auf jede Nachfrage grundsätzlich Warnung vor Jahrtausendbeben und Empfehlung sofortiger Evakuierung des ganzes Landes.

    Alternativ: Auf keinen Fall mehr eine solche Stelle in diesem Land annehmen, sollen sie doch komplett ohne sehen wo sie bleiben
  9. #9

    wissenschaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fahrlässige Tötung durch angebliche Fehleinschätzung: Die langen Haftstrafen für italienische Erdbebenspezialisten haben weltweit Empörung hervorgerufen. US-Wissenschaftler fordern eine Intervention des Staatspräsidenten, der Leiter der Expertenkommission trat entnervt zurück.

    Erdbeben in L'Aquila: Haftstrafen für Experten sorgen für Empörung - SPIEGEL ONLINE
    wer öffentliche gelder verschleudert, indem er eben keine wissenschaftliche arbeit betreibt und nachweislich eine aufgrund der vor den beben vorliegenden fakten falsche und damit unwissenschaftliche vorhersage oder prognose abgibt, auf die man sich verlassen können muss, sollte mit haftstrafen für veruntreuung rechnen.








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