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Urteil in Karlsruhe: Die Knackpunkte beim Wahlrecht

DPAUngerecht und undurchschaubar: So beurteilten die Verfassungsrichter das deutsche Wahlrecht - jetzt muss schnell eine Reform her. Direktwahl mit der Erststimme, Verhältniswahl mit der Zweitstimme, Verteilung der Bundestagssitze im Proporz der Bundesländer - worum geht es genau?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...846418,00.html
  1. #1

    Hab' alles verstanden..

    Nun bin ich vielleicht ein wenig ungebildet oder uninformiert, obwohl ich sehr viel über Politisches und Wirtschaftliches lese. Man frage sich aber, wer in der breiten Bevölkerung besser davor ist. Und so entstehen dann die Wahlergebnisse.
  2. #2

    der knackpunkt der ungerechtigkeit ist die landesliste der bundestagswahl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ungerecht und undurchschaubar: So beurteilten die Verfassungsrichter das deutsche Wahlrecht - jetzt muss schnell eine Reform her. Direktwahl mit der Erststimme, Verhältniswahl mit der Zweitstimme, Verteilung der Bundestagssitze im Proporz der Bundesländer - worum geht es genau?

    Wahlrecht: Überhangmandate und negatives Stimmgewicht - SPIEGEL ONLINE
    es gibt nur eine lösung: die überhangmandate müssen weg. mein vorschlag:

    jeder wahlkreis hat bundesweit genau 1 sitz zu vergeben mit der erststimme und der gewählte zieht direkt ein. das macht 299 sitze über die erststimme. der rest aller 598 sitze, also wieder 299 wird bundesweit nach dem parteienproporz vergeben, also nach dem reinen stimmverhältnis. die parteien stellen dafür eine bundesliste auf, die in zusammenarbeit mit den ländern erstellt wird. bei dieser erstellung wirkt der wähler insofern mit, als dass das kriterium für den listenplatz in der prozentualen anzahl der stimmen im wahlkreis liegt. wer in keinem wahlkreis antritt, kann auch nicht in den bundestag kommen. wer einen guten platz auf der bundesliste seiner partei will, muss ein möglichst hohes ergebnis erzielen, auch wenn er seinen wahlkreis nicht gewinnt. so wird die umsetzung des wählerwillens maximal garantiert. reine volksferne parteischergen werden dann die verlierer sein, der wähler der gewinner.

    so muss das neue wahlrecht aussehen, denn es ist maximal demokratisch und der wähler hat die maximale umsetzung seines willens. es spricht nix dagegen, wenn auch die günstlinge der parteivorsitzenden um stimmen kämpfen müssen.








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