Der Indizienprozess vor der*fünften Großen Strafkammer dauerte fast neun Monate, nun hat das Landgericht Mannheim entschieden: Jörg Kachelmann wird vom Verdacht der Vergewaltigung seiner Ex-Freundin freigesprochen.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...765833,00.html
daß Kachelmanns Anwalt nun seine Ankündigung wahrmacht und die Lügnerin zivil- und strafrechtlich verklagt.
Den jetzt vielfach kolportierten Freispruch 2. Klasse "aus Mangel an Beweisen" gibt es nicht. Der Gesetzgeber macht - aus gutem Grund - keinen Unterschied mehr zwischen "erwiesener Unschuld" und "aus Mangel an Beweisen". Kachelmann ist freigesprochen worden, nicht mehr und nicht weniger. Jetzt stellt sich allerdings die Frage, wie's weitergeht nach der - vermutlich ebenfalls erfolglosen - Revision durch die Staatsanwaltschaft. Zumindest von Amts wegen müsste sie eigentlich gegen das nun nicht mehr mutmaßliche, sondern vermeintliche Opfer wegen vorsätzlicher Falschaussage ermitteln, das wäre die logische Konsequenz aus diesem Verfahren, zumal der Frau ja einige Falschaussagen schon nachgewiesen worden sind, nur die in der Hauptsache noch nicht.
Unfassbar ist nur, dass der Prozess über ein Jahr dauerte, die Staatsanwaltschaft alle Register gezogen hat, Kachelmann zu beschädigen. Die Klägerin, das vermeintliche Opfer, war ja schon recht früh der Falschaussage überführt worden.
Auch wenn es moralisch verwerflich ist, mehrere Beziehungen gleichzeitig zu führen, ist es dennoch nicht illegal. Und damit strafrechtlich auch nicht verfolgbar.
Aber Sie haben selbstverständlich Recht in einem Punkt: wäre er kein wohlhabender "Medienfuzzi" gewesen, wäre er im Knast gelandet, weil er sich die teuren Anwälte nicht hätten leisten können. Es ist 'ne Sauerei, dass in Deutschland Männern weniger Glauben geschenkt wird.
Oder um es mit den Worten einer Foristin zu sagen:
Männer sind immer schuldig, Frauen immer die Opfer.
Kein Scherz, genau diese Worte habe ich hier im Forum gesehen. Und genau dieser Geist weht durch die Juristik, insbesondere bei Vergewaltigungs-, Scheidungs- und Sorgerechtsprozessen.
Ein anderes Urteil hätte es auch nicht geben dürfen. Mag sein, dass K. bindungsunfähig und promiskuid ist, mag sein, dass er seine diversen Ex Freundinnen nach Strich und Faden belogen und betrogen hat, das ist aber alles nicht strafrechtsrelevant.
Alles in allem macht der gesamte Vorgang aber nachdenklich: Wie leicht ist es doch heutzutage für eine gekränkte Frau, nur über einen unbegründeten, erfundenen Vergewaltigungsvorwurf (es reicht oftmals schon der unbegründete, erfundene Vorwurf der sexuellen Belästigung) das Leben eines Mannes zu zerstören. Und da wundert sich Frau Berg noch, dass viele Männer auf die Bezahl- Variante ausweichen....
wir bekommen amerikanische Verhältnisse, wo mit viel Geld Promis die Justiz und die Presse kaufen. Denke der gute Herr Kachelmann hatte klaren Promistatus und er wird seine Lust weiter ausleben.....