dapdAm Frankfurter Flughafen bleiben Nachtflüge auch künftig tabu. Das Bundesverwaltungsgericht untersagte Starts und Landungen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr. Damit ist eine zuvor erteilte Genehmigung des Landes Hessen hinfällig.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825673,00.html
Eigentlich haben alle Anspruch auf den gleichen Schutz aber auf der Anderen Seite ist es viel günstiger 5.000 Haushalte ein besseres Dach zu bezahlen als 500.000. Für den Braunkohletagebau werden komplette Dörfer umgesiedelt werden nur wohin mit kompletten Städten in der Region Frankfurt.
Es gibt eindeutige Lärmschutzgesetze, die grundsätzlich von jedem einzuhalten sind. Bei jedem Flughafenausbau müssten diese Lärmschutzgesetze angewendet werden. Und wenn es keinen Ort für eine neue Start- oder Landebahn gibt, die den Lärmschutzgesetzen entspricht, dann ist der Ausbau nicht möglich.
Gerade beim Fliegen gibt es viele Möglichkeiten, den Verkehr zu verlagern. Insbesondere einem Grossteil der Fracht kann es praktisch egal sein, wo sie startet oder landet.
Es gibt auch in Deutschland weite Flächen, in denen ein Grossflughafen gebaut werden könnte. Bei so viel Platz könnten die Startbahnen endlich so lange gebaut werden, dass ein Startabbruch jederzeit möglich ist.
Der eine oder andere regionale Flughafen wird Arbeitsplätze verlieren, doch insgesamt werden keine Arbeitsplätze verloren gehen.
Dass jede grössere Stadt in Deutschland einen eigenen internationalen Flughafen besitzt, ist ein Irrsinn. Da wäre viel Potential für Zusammenlegungen vorhanden.
Oh, oh, wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Sie befinden sich geistig noch im 19. Jahrhundert und wenn Sie das Wort "Wirtschaft" hören, dann denken Sie an böse, Zigarre rauchende Ausbeuter, die die armen "Werktätigen" ausnehmen wie die Weihnachtsgans.
Die Entscheidung ein Luftfrachtzentrum zu unterhalten ist eine Millionenentscheidung mit hunderten Arbeitsplätzen plus verbundenen Unternehmen. Der Nachtflug ist nur ein Aspekt. Sollte die Lufthansa und andere Unternehmen sich entscheiden Luftfracht zu verlagern, ist auch das gesamte Tagesgeschäft davon betroffen. Ich sehe jetzt schon die Familien, die ihr Haus verkaufen - nicht, weil der Fluglärm stört, sondern weil der Job weg ist.
P.S. Ich habe in Hamburg Langenhorn in der Einflugschneise gewohnt. Ich fand das auch ziemlich nervig - und bin weggezogen...
Aber wenn der Mieter in der Wohnung über mir regelmäßig zwischen 23:00 und 5:00 lautstarke Parties feiert, mehrfach die Polizei deshalb im Einsatz war und trotzdem hier kein Ende durch deutsche Gerichte usw. gesetzt werden kann, frag ich mich schon nach der Verhältnismäßigkeit. Denn das muß ich lt. deutschen Gerichten ertragen!
In diesem Fall ziehen die betroffenen und geplagten Mieter reihenweise aus, weil gegen den Randalierer nichts zu machen ist. Alles persönliches Pech! Und das wird sogar noch juristisch als ordentliche "Maßnahme" empfohlen. Aber so ein Nachtflugverbot, das hat doch wirklich was!
Gerne würde ich dem Idioten über mir auch ein Nachtkrachverbot aussprechen. Das interessiert aber niemanden! Nun bin ich aber froh, daß zu der Randaliererei nicht noch der Fluglärm wieder hinzukommt. Denn der hat dem ganzen eine gewisse "Abrundung" gegeben.
Wer gut leben will, muss auch Schmerzen ertragen können...
das war schon immer so.
Es gibt eben nichts umsonst ;-))
Die Landesregierung in Hessen hat sich ja wohl auch trickreich über rechtliche Hürden hinweg zu setzen versucht. Pech aber auch.
Man könnte die Frachtflüge ja nach Lautzenhausen verlegen, das ginge ja auch. Allerdings nicht für die Lufthansa, die gerne mal die Fracht gewinnbringend in der Passagiermaschine mitlaufen lässt und erst am Hub in den Frachter umlädt. Nun muss die Fracht halt mit einem Vorfeldshuttle zum Hahn gefahren werden und dort in den Jumbo eingeladen werden. Das kostet rund anderthalb Stunden.
Fracht nach Polen, Passagiere anderswohin verteilen. Dann wird FFM ein Provinzairport auf dem primär die Firmenjets der Banken und Bankkunden landen. Sofern diese nicht in die Schweiz abwandern!
Und die Kläger dürfen sich nicht wundern wenn Dank der vielen neuen Arbeitslosen gerne mal bei Ihnen eingebrochen wird oder man sie mit Baseballschlägern dezent auf die zerstörten Leben der ehemaligen Flughafenbeschäftigten (und anderer Zulieferer, Dienstleister etc.) hinweist.