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Urteil: Gericht verhängt Nachtflug-Verbot am Frankfurter Flughafen

dapdAm Frankfurter Flughafen bleiben Nachtflüge auch künftig tabu. Das Bundesverwaltungsgericht untersagte Starts und Landungen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr. Damit ist eine zuvor erteilte Genehmigung des Landes Hessen hinfällig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825673,00.html
  1. #100

    Zitat von aweirich Beitrag anzeigen
    Ob eine Region mit Nachtfluglärm vermüllt wird, kann ja nicht davon abhängig sein, wie viele Menschen in dieser Region leben.
    Sie meinen also, es wäre völlig irrelevant, ob ich 5.000 oder 500.000 Haushalte schädige? Lustige Sichtweise...
  2. #101

    Zitat von Sherlock70 Beitrag anzeigen
    Berlin? Keine freie Wohnung? Nochmal um sicher zu gehen: Sie meinen Berlin in Deutschland? Das Berlin mit dem überdurchschnittlich hohen Wohnungsleerstand? Zugegeben, der Leerstand geht zurück, aber Sie sind ja sicher vor ein paar Jahren dorthin gezogen. Also mal immer schön die Kirche im Dorf lassen, bitte. Man kann sicher auch andere Argumente platzieren, als frei erfundene.
    Äh....also wir suchen grade iner Berlin und nein, es gibt keinen Leerstand.
    Das was leersteht ist abbruchreif, oder so unverschämt teuer...Berlin hat ein echtes Wohnugsproblem. Exorbitante Mieten
  3. #102

    Eigentlich

    Zitat von hasenfuss27 Beitrag anzeigen
    Sie meinen also, es wäre völlig irrelevant, ob ich 5.000 oder 500.000 Haushalte schädige? Lustige Sichtweise...
    Eigentlich haben alle Anspruch auf den gleichen Schutz aber auf der Anderen Seite ist es viel günstiger 5.000 Haushalte ein besseres Dach zu bezahlen als 500.000. Für den Braunkohletagebau werden komplette Dörfer umgesiedelt werden nur wohin mit kompletten Städten in der Region Frankfurt.
  4. #103

    Zitat von volker_____ Beitrag anzeigen
    Nur so am Rande ist mir dies aufgefallen...
    Aus dem Artikel:
    Thomas Rapp betreibt einen Getränkegroßhandel in Kelsterbach. In seinem Büro könne er wegen des Lärms der landenden und startenden Maschinen keine Besprechungen mehr abhalten. Er forderte eine Erweiterung des Nachtflugverbots auf 22 Uhr bis 6 Uhr.

    Was will spon damit sagen?
    kwt
    ich nehme an es handelt sich um einen nacht-getränkegrosshandel wo natürlich auch des nachts besprechungen stattfinden.
    ansonsten könnte man ja vermuten das es einfach auch flughafen-hasser gibt denen jedes noch so an den haaren herbeigezogene argument recht ist.
  5. #104

    Das Problem ist die Lärmbelästigung!

    Es gibt eindeutige Lärmschutzgesetze, die grundsätzlich von jedem einzuhalten sind. Bei jedem Flughafenausbau müssten diese Lärmschutzgesetze angewendet werden. Und wenn es keinen Ort für eine neue Start- oder Landebahn gibt, die den Lärmschutzgesetzen entspricht, dann ist der Ausbau nicht möglich.

    Gerade beim Fliegen gibt es viele Möglichkeiten, den Verkehr zu verlagern. Insbesondere einem Grossteil der Fracht kann es praktisch egal sein, wo sie startet oder landet.

    Es gibt auch in Deutschland weite Flächen, in denen ein Grossflughafen gebaut werden könnte. Bei so viel Platz könnten die Startbahnen endlich so lange gebaut werden, dass ein Startabbruch jederzeit möglich ist.

    Der eine oder andere regionale Flughafen wird Arbeitsplätze verlieren, doch insgesamt werden keine Arbeitsplätze verloren gehen.

    Dass jede grössere Stadt in Deutschland einen eigenen internationalen Flughafen besitzt, ist ein Irrsinn. Da wäre viel Potential für Zusammenlegungen vorhanden.
  6. #105

    Selbsttäuschung

    Zitat von garfield Beitrag anzeigen
    Sie schreiben "Arbeitsplätze" und meinen Profite für Wenige.
    Also so langsam könnte Euch Claqueuren doch nun wirklich mal was Neues einfallen. Aus dieser Keule ist schon längst ein Streichholz geworden.
    Oh, oh, wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Sie befinden sich geistig noch im 19. Jahrhundert und wenn Sie das Wort "Wirtschaft" hören, dann denken Sie an böse, Zigarre rauchende Ausbeuter, die die armen "Werktätigen" ausnehmen wie die Weihnachtsgans.

    Die Entscheidung ein Luftfrachtzentrum zu unterhalten ist eine Millionenentscheidung mit hunderten Arbeitsplätzen plus verbundenen Unternehmen. Der Nachtflug ist nur ein Aspekt. Sollte die Lufthansa und andere Unternehmen sich entscheiden Luftfracht zu verlagern, ist auch das gesamte Tagesgeschäft davon betroffen. Ich sehe jetzt schon die Familien, die ihr Haus verkaufen - nicht, weil der Fluglärm stört, sondern weil der Job weg ist.

    P.S. Ich habe in Hamburg Langenhorn in der Einflugschneise gewohnt. Ich fand das auch ziemlich nervig - und bin weggezogen...
  7. #106

    Nachtflugverbot? Toll!

    Aber wenn der Mieter in der Wohnung über mir regelmäßig zwischen 23:00 und 5:00 lautstarke Parties feiert, mehrfach die Polizei deshalb im Einsatz war und trotzdem hier kein Ende durch deutsche Gerichte usw. gesetzt werden kann, frag ich mich schon nach der Verhältnismäßigkeit. Denn das muß ich lt. deutschen Gerichten ertragen!

    In diesem Fall ziehen die betroffenen und geplagten Mieter reihenweise aus, weil gegen den Randalierer nichts zu machen ist. Alles persönliches Pech! Und das wird sogar noch juristisch als ordentliche "Maßnahme" empfohlen. Aber so ein Nachtflugverbot, das hat doch wirklich was!

    Gerne würde ich dem Idioten über mir auch ein Nachtkrachverbot aussprechen. Das interessiert aber niemanden! Nun bin ich aber froh, daß zu der Randaliererei nicht noch der Fluglärm wieder hinzukommt. Denn der hat dem ganzen eine gewisse "Abrundung" gegeben.
  8. #107

    Wer gut leben will...

    Wer gut leben will, muss auch Schmerzen ertragen können...
    das war schon immer so.

    Es gibt eben nichts umsonst ;-))
  9. #108

    Soso, rechtswidrig also

    Die Landesregierung in Hessen hat sich ja wohl auch trickreich über rechtliche Hürden hinweg zu setzen versucht. Pech aber auch.

    Man könnte die Frachtflüge ja nach Lautzenhausen verlegen, das ginge ja auch. Allerdings nicht für die Lufthansa, die gerne mal die Fracht gewinnbringend in der Passagiermaschine mitlaufen lässt und erst am Hub in den Frachter umlädt. Nun muss die Fracht halt mit einem Vorfeldshuttle zum Hahn gefahren werden und dort in den Jumbo eingeladen werden. Das kostet rund anderthalb Stunden.
  10. #109

    Und jetzt bitte umziehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Frankfurter Flughafen bleiben Nachtflüge auch künftig tabu. Das Bundesverwaltungsgericht untersagte Starts und Landungen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr. Damit ist eine zuvor erteilte Genehmigung des Landes Hessen hinfällig.

    Frankfurter Flughafen: Gericht*verhängt*dauerhaftes Nachtflugverbot - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Fracht nach Polen, Passagiere anderswohin verteilen. Dann wird FFM ein Provinzairport auf dem primär die Firmenjets der Banken und Bankkunden landen. Sofern diese nicht in die Schweiz abwandern!

    Und die Kläger dürfen sich nicht wundern wenn Dank der vielen neuen Arbeitslosen gerne mal bei Ihnen eingebrochen wird oder man sie mit Baseballschlägern dezent auf die zerstörten Leben der ehemaligen Flughafenbeschäftigten (und anderer Zulieferer, Dienstleister etc.) hinweist.


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