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Urteil: Gericht verhängt Nachtflug-Verbot am Frankfurter Flughafen

dapdAm Frankfurter Flughafen bleiben Nachtflüge auch künftig tabu. Das Bundesverwaltungsgericht untersagte Starts und Landungen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr. Damit ist eine zuvor erteilte Genehmigung des Landes Hessen hinfällig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825673,00.html
  1. #90

    Bei H. Rapp möchte ich nicht arbeiten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Frankfurter Flughafen bleiben Nachtflüge auch künftig tabu. Das Bundesverwaltungsgericht untersagte Starts und Landungen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr. Damit ist eine zuvor erteilte Genehmigung des Landes Hessen hinfällig.

    Frankfurter Flughafen: Gericht*verhängt*dauerhaftes Nachtflugverbot - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Nur so am Rande ist mir dies aufgefallen...
    Aus dem Artikel:
    Thomas Rapp betreibt einen Getränkegroßhandel in Kelsterbach. In seinem Büro könne er wegen des Lärms der landenden und startenden Maschinen keine Besprechungen mehr abhalten. Er forderte eine Erweiterung des Nachtflugverbots auf 22 Uhr bis 6 Uhr.

    Was will spon damit sagen?
    kwt
  2. #91

    Schon etwas eigenartig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Frankfurter Flughafen bleiben Nachtflüge auch künftig tabu. Das Bundesverwaltungsgericht untersagte Starts und Landungen zwischen 23 Uhr und 5 Uhr. Damit ist eine zuvor erteilte Genehmigung des Landes Hessen hinfällig.

    Frankfurter Flughafen: Gericht*verhängt*dauerhaftes Nachtflugverbot - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    "In seinem Büro könne er wegen des Lärms der landenden und startenden Maschinen keine Besprechungen mehr abhalten. Er forderte eine Erweiterung des Nachtflugverbots auf 22 Uhr bis 6 Uhr. "


    Will er seine Besprechungen dann nachts durchführen ?
  3. #92

    so ist es wohl ................

    Zitat von mollizi Beitrag anzeigen
    J
    Der Flughafen ist schon seit Jahrzehnten an der gleichen Stelle, dennoch ziehen immer mehr Menschen zum Wohnen dorthin.
    Wie erklärt man dieses widersinnige Verhalten?
    Warum gibt es immer noch Gemeinden, die Bauland für Wohnzwecke in und um den Flughafen bzw in seiner Einflugschneise ausweisen?

    Gut bezahlte Arbeitsplätze in der Industrie, Verkehr und Handel auf der einen Seite, aber idyllisches, lärmfreies Wohnen auf der Anderen, dies wird in unserem Land kaum gehen. Also heißt es mit Kompromissen zu leben.
    obwohl ich verstaendnis fuer die menschen habe, der mit der industrie kommende wohlstand hat halt seinen preis.
  4. #93

    kein Sankt-Florians-Prinzip beim Nachtfluglärm!

    [QUOTE=plattenboss;9951020Wie wärs, wenn Sie ihren Frachtflugverkehr über Frankfurt-Hahn abwickeln? Aber halt, da prostestieren sicherlich wieder andere.[/QUOTE]

    Ja, genau! Nämlich wir Hunsrücker!!! Wir sind schließlich nicht die Deppen der Nation, die nun freudig in die Hände klatschen, wenn sie den Nachtfluglärm, den man im Rhein-Main-Gebiet nicht mehr haben will, aufs Auge gedrückt bekommen sollen.

    Na ja, ein paar Deppen vielleicht schon.

    Ob eine Region mit Nachtfluglärm vermüllt wird, kann ja nicht davon abhängig sein, wie viele Menschen in dieser Region leben. Bin ja mal gespannt, wie lange die 24h-Nachtfluggenehmigung nun vor diesem Urteil noch Bestand haben wir. Es kann in Deutschland ja wohl nicht Gebiete unterschiedlichen Rechts geben: Eines, in dem die Nachtruhe und damit Gesundheit der Anwohner Vorrang genießt - und eines, in dem man die Anwohner mit Nachtflug traktieren kann.
  5. #94

    Zitat von cheechago Beitrag anzeigen
    Das wird die Köln/Bonner natürlich "freuen" das die Lufthansa noch mehr Nachflüge ins Rheinland verlageren wird.
    Wird sie nicht - die LH hat das mit in Kraft treten des Nachtflugverbotes bereits versucht und nach kurzer Zeit wieder eingestellt, weil es keinen Vorteil für die Frachtlaufzeiten bringt, wenn das Zeug extra von Frankfurt nach Köln muss...
  6. #95

    Glückwunsch

    Sehr schön. Eine Regierung darf nicht damit davon kommen, erst ein Nachtflugverbot als notwendige Bedingung für den Ausbau anzuführen und dann selbst dagegen zu klagen.

    Frachtverkehr braucht außerdem nicht über einen Stadtnahen Flughafen abgewickelt zu werden, da gäbe es durchaus kleinere Airports, die sich über ein bisschen mehr Verkehr freuen würden.
  7. #96

    Denken ist nicht verboten

    Zitat von nils1966 Beitrag anzeigen
    Der ehemalige US Airforce Flugplatz Hahn, jetzt Frankfurt-Hahn, leidet schön länger unter schlechter Auslastung. Warum läßt man die angeblich nacht-notwendigen Flüge nicht dort landen? Vieles der Frankfurter Nacht-Luftfracht wird sehr weit übers Land verteilt. Man fragt sich daher, warum daß gerade von FFM aus verteilt werden muß.
    Ein originärer Luftwaffenflugplatz muß ja zwingend einer extrem guten und schnellen Nachschublogistik unterliegen, also genau das, was man ebenfalls im zivilen Leben braucht.
    Bevor Sie kluge Ratschläge erteilen, sollten Sie sich erst einmal mit der Problematik des Lufttransportes befassen. Frankfurt ist ein Drehkreuz, da wird nur wenig Luftfracht in die Dörfer in der Eifel, im Hunsrück, Taunus und Odenwald. Nur so zum Nachdenken.
  8. #97

    Zitat von brainbiter Beitrag anzeigen
    Den Flughafen Frankfurt gibt es auch nicht erst seit gestern.... sondern seit 1936.
    Und ich behaupte jetzt einfach mal, dass ein Großteil der dort lebenden NACH der Eröffnung des Flughafens dort hingezogen sind und zwar mit wesentlich günstigeren Immobilienpreisen, als andere Leute bezahlen müssen, aufgrund der Nähe zum Flughafen.

    Das sind doch dieselben, die neben einen Kindergarten ziehen und sich anschließend über den Kinderlärm beschweren.
    Für sowas habe ich absolut kein Verständnis.
    Richitg, oder die auf dem FLughafen arbeiten, oder in den Flugzeugen, oder bei einenm ZUliferer. Immer nur ROSINEN!
  9. #98

    Nachtflug-Verbot in Frankfurt

    Zitat von franziskus.2 Beitrag anzeigen
    Damit die Welt leiser wird: Von 22-7 Uhr herrscht Ruhe. Auch kein Straßen- und Schienenverkehr. Gleiches Recht für alle. Natürlich auch keine Feuerwehr mehr. Ich falle immer fast in Ohnmacht, wenn wieder ein Kranken- oder Feuerwehrauto mit ohrenbetäubenden Lärm meine
    Nachtruhe stört. Es gibt unendlich viele Lärmquellen, der Fluglärm ist nur einer von vielen. Das sollte man einfach einsehen. Wer ihn unerträglich findet, kann schlicht und einfach umziehen.

    Man kann es langsam nicht mehr hören. Werden ein paar (im Grunde unnötige) Kernkraftwerke abgeschaltet, gehen natürlich in ganz Deutschland die Lichter aus und es bleibt nur noch die Kerze im dunklen Wohnzimmer. Wird ein Nachtflugverbot verhängt, wandern natürlich sofort alle Unternehmen aus dem Rhein-Main Gebiet ab, es kommt zu Versorgungsengpässen und Massenarbeitslosigkeit. Was sollen diese dummen Übertreibungen? Plappert ihr eigentlich alles kritiklos nach, was die BILD-Zeitung titelt?
  10. #99

    Zitat von Stuhlbeinsäger Beitrag anzeigen
    Im Moment sieht es bei den Arbeitsplätzen allerdings ganz gut aus. Sie können ja für uns alle im Forum den Jobmonitor für Fraport und Lufthansa geben, wie wäre es? Erstatten Sie uns im, sagen wir mal Monatsrhythmus, Bericht über den Stand der Arbeitsplätze bei LH und Fraport. Und dann gucken wir alle, ob es nach unten oder nach oben geht.

    Übrigens: die Zeit der einfachen Wahrheiten und selbstgestrickter Schreckensszenarien ist längst vorbei, die Welt ist komplexer als Sie offenbar bereit sind anzuerkennen.
    Werter Stuhlbeinsäger,
    leider ist Ihnen die komlexität von Flugbetrieb fremd und dem von Fracht im besondern. Ist nicht schlimm nur sollte man dann nicht unqualifiziert kommentieren.Weder bei LH noch bei FraPort wird jemand entlassen. Es ist ja so das LH bevorzugt Slots zum Start und landen bekommt. Kleinere Airlines werden es ausbaden und Flüge streichen müssen. Das bedeutet für kleinere Agenten , die die Abfertigung und buchungen für dies Airlines durchführen, weniger Arbeit und Abbau von Arbeitsplätzen. Daran hängen wieder kleinere Logistiker, Gefahrgutabfertiger,Zolldeklaranten und 100 andere Dienstleister innerhalb und außerhalb des Flughafens.Hier ist der Hase im Pfeffer, da gibt es keine Statistik und keiner interessiert sich dafür, weil Einzelfälle. Es ist aber die Summe der Einzelfälle. Richtig bemerkt, die Dinge sind komplexer,Auch komplexer als Sie sie sehen. Ich gehe davon aus das es mindestens 1000 Arbeitsplätze kostet, bis hin zur Putzkolonne die einen Mitarbeiter weniger braucht. Auf die Gesamtkeit ist das nicht wirklich viel, was aber passieren wird ist das, die "Großen" das wieder zum Anlaß nehmen werden zu drohen abzubauen, Leiharbeiter einzustellen um ihre Profite zu halten. Es ist abzuwägen was schwerer wiegt.Das muß jeder für sich bestimmen.


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