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Urteil gegen Gen-Konzern: Monsanto hat Bauern vergiftet

AFPEin französisches Landgericht hat den Agrarkonzern Monsanto für schuldig befunden, einen Bauern mit einem Pflanzenschutzmittel vergiftet zu haben. Das Gericht verurteilte den US-Konzern dazu, dem Landwirt eine Entschädigung zu zahlen. Das Urteil könnte wegweisend sein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...815062,00.html
  1. #60

    Zitat von rotertraktor Beitrag anzeigen
    Varroa und Nosema sind keine neuzeitlichen Konstrukte der Genlabore, sondern leben seit Urzeiten in einer parasitären Symbiose mit den Bienen. Sie mögen diese zwar schädigen, aber für das Bienensterben sind andere und modernere Ursachen verantwortlich, sonst gäbe es schon lange keine Bienen mehr.
    Wenn Sie aufmerksamer lesen würden hätten Sie gemerkt, dass ich die Co-Faktoren erwähnt habe. Allerdings sind GVO-Pflanzen nicht darunter, dafür der invertebrate iridescent virus type 6 und halt wie erwähnt u.a. Pestizide. Wie bereits gesagt, dass die moderne Landwirtschaft mit weitflächigen Monokulturen, Pestizideinsatz, etc. ökologische Konsequenzen hat, die auch auf Bienen negative Auswirkungen hat, erscheint mir durchaus auch naheliegend. Das zeigt aber nicht zuletzt, dass es ein grosser Fehler ist, auf Gentech als primäres, ja gar einziges Problem zu fokussieren. Aber in der naiven Weltsicht vieler hier gibt es offenbar nur "Gentech-Pflanzen" oder "Natur pur"..das zeigt sich leider auch bei den Bienen, die Sie hier fälschlicherweise wie eine natürliche Population behandeln. Was Quatsch ist, die heutige Honigbiene hat sich fast global ausgebreitet, lokale Arten verdrängt und ist wie alles Domestizierte völlig überzüchtet, sprich mit geringer genetischer Diversität. Dass sowas immer anfälliger wird für Krankenheiten und Stress erstaunt darum kaum.

    Ja nee, is klar ... Monsanto ist ja nur weltweit führend in der Entwicklung und Verbreitung genmanipulierten Saatguts ... da kommen natürlich nur eingefleischte Fortschrittsgegner auf die Idee, den Laden "Gen-Konzern" zu nennen.
    Na wenn es unbedingt sein muss, dann nennen Sie Monsanto meinetwegen einen Gentech-Saatgut-Konzern (was allerdings ein Pleonasmus ist, stellen doch alle Saatgut-Hersteller auch gentechnisch verändertes her). Oder Gentech-Konzern (wobei man das dann wohl auf die ganze Pharma- und Biotech-Branche anwenden muss). Was Sie aber nicht zu verstehen scheinen: "Gen-Konzern" macht nach wie vor keinen Sinn. Und im übrigen ist der Witz auch, dass es in dem Artikel um Monsanto als Hersteller von Pestiziden geht..

    Nichts anderes ist das weltweit seuchenartige Verbreiten genmanipulierter Pflanzen ... und falls Sie Mutter Natur nicht als Ihr "Wohnzimmer" ansehen, dann zeugt das weniger von einer fortschrittlichen Einstellung, sondern eher von urbaner Degeneration.
    Mein ökologisches Wissen verbietet es mir leider, "Mutter Natur" als ein "Wohnzimmer" oder sonst etwas zu betrachten. Im übrigen hat die globale Ökologie ganz andere Probleme, von landwirtschaftlicher Seite u.a. deren landschaftsverändernder Einfluss an sich, der Eintrag von Nährstoffen, Toxinen, etc., sowie Fremdorganismen an sich. "Seuchenartig" breitet sich deshalb auch eher anderes aus, z.B. Palmöl-Monokulturen für Ihr tägliches Essen.

    Wie auch immer, im Gesamtkontext könnte man Ihnen sogar zustimmen, mit der Freisetzung vieler Stoffe und der Veränderung nahezu sämtlicher Ökosysteme werden effektiv so einige heikle Experimente betrieben. Die meisten GVO-Pflanzen scheinen mir da aber verglichen mit vielem anderem eine eher vernachlässigbare Komponente. Nicht zuletzt in Europa, wo diese in vielen Ländern kaum oder gar nicht vorhanden sind..
  2. #61

    Zitat von yanasa Beitrag anzeigen
    Bis zu einem Drittel der Raupen des Monarchfalters schaffen es nicht mehr, sich zu verpuppen. Gentechnologie und Monsanto sei Dank.
    Weniger Schmetterlinge durch Gen-Mais - Greenpeace, Nachrichten zum Thema Gentechnik
    Bloss ist die Relevanz davon wohl ziemlich gering, denn es handelt sich dabei um eine typische Laborstudie, bei der die Falter mit Bt-haltigen Pollen in absurder Dosierung vollgestopft wurden. Etwas, womit Sie in der Realität eigentlich gar nicht in Kontakt kommen sollten. Ob es effektiv eine negative Auswirkung durch GVO-Pflanzen geben könnte ist in der seriösen Wissenschaft darum maximal umstritten. Problematischer für den Monarchfalter wie viele andere Insektenarten dürften einmal mehr generelle ökologische Folgen der Landwirtschaft sein, unabhängig von Gentech.

    Aber sowas wischen Sie und Greenpeace natürlich unter den Teppich. Wobei es ja generell witzig ist, dass Sie offenbar eine solche Lobby-Organisation als seriöse Quelle betrachten. Da können Sie auch gleich Monsanto zitieren und alles für bare Münze nehmen, was die so behaupten..
  3. #62

    Kurzerklärung

    Zitat von Peterldw Beitrag anzeigen
    Was Frau Dr. Merkel mit diesem Thema zu tun hat sollten sie mal genauer erklären.
    Monsanto und BASF=Fortschritt. Merkel=Franzosen sind nicht so fortschrittsskeptisch, die Deutschen brauchen mehr Fortschritt. Franzosen= Monsanto böse! Monsanto-Konkurrent=BASF. BASF=Wir machen unsere Gentech nur noch in den USA! Capito?
  4. #63

    Züchtige Züchter

    Zitat von Willem55 Beitrag anzeigen
    Vielleicht haben sich Varroa und Nosema nicht verändert, aber die Bienen? Sie sind ja keine wilden, naturbelassenen Tiere, sondern werden gezüchtet. Vielleicht hat man ganz aus Versehen, ohne es sofort zu merken, eine Resistenz beschädigt.

    An den Gesundheitsschäden von vielen Haustieren, z.B Dt. Schäferhunden, ist ja nicht die böse, böse Industrie schuld, sondern der liebe Nachbar, als Züchter, der mal bei der Zuchtprämierung einen Preis gewinnen will.
    Es mag sein, dass die Züchtungen auch einen Teil zur Empfindlichkeit der heutigen Bienenvölker beigetragen haben. Da sieht man mal wieder, wie das auch hier zugrunde liegende Prinzip der Profit- (bzw. Ertrags-)Maximierung bereits in seinen frühesten, vorindustriellen Entwicklungen letztlich mehr schadet als nutzt.
    Trotzdem gibt es noch eine Reihe ursprünglicher Bienenrassen. Wir kreuzen zb. seit Jahren die inzwischen zur Rarität verkommene Nigra in die handelsübliche Carnika und die Erfolge bzgl. Varroaresistenz sind ähnlich mäßig wie bei Imkerkollegen, die mit Buckfast oder Ligustica arbeiten.

    Neben den großen Zuchtlinien gibt es eben auch viele Klein- und Hobbyimker, die die Vielfalt des Bienen-Genpools aufrecht erhalten.

    Wir verfolgen den falschen Ansatz bei der Bekämpfung des Bienensterbens. Statt durch noch mehr Chemie (Medikamenten) beim Einsatz gegen Varroa & Co, sollten wir die Chemie auf unseren Äckern und in unseren Gärten bekämpfen.

    Schon allein die Tatsache, dass wir Jahr für Jahr Millionen Tonnen an Bioziden (Herbizide & Pestizide) auf unserem Erdboden verteilen und die Produkte daraus als Nahrung in unsere Körper aufnehmen (müssen), lässt mich am Verstand unserer "Wissenschaftler" und "Leistungsträger" zweifeln.

    Letztlich sind die Bienen nur ein Spiegel unserer eigenen zivilisatorischen Degeneration. Es gibt Ansätze, dass Bienen durch angepasstes Sozialverhalten besser mit natürlichen Schädlingen umgehen können, zb. durch gegenseitges Putzen die Milben aus dem Pelz klauben, aber das geht nur, wenn sie nicht vorher von der Chemiekeule erschlagen werden.

    Solche höheren Kulturformen des sozialen Umgangs können sich nur entwickeln, wenn ein Volk nicht schon durch schädliche Umwelteinflüsse in Depression dahinsiecht ... und das gilt wohl auch nicht nur für Bienen-Völker.

    Und noch ein Wort an die Skeptiker, die meinen, dass wir ohne Agrochemie alle elendig verhungern müssten:
    Allein durch eine der ältesten Kulturleistungen der Menscheit, die Dreifelderwirtschaft, ließe sich ein Großteil der Giftpansche einsparen und solche Katastrophen vermeiden: Das Schweigen der Bienen
    Falls das noch nicht reicht, gibt es auch technische Lösungen, zb. Vertical Farming, wo in Hochhäusern statt Büroflächen Unmengen an Ackerflächen erschaffen werden können.

    Es ist immer nur die Frage, welche Prioritäten wir setzen ... bzw. ob wir es weiter zulassen, dass die Prioritäten von Giftmischern wie Monsanto & Co gesetzt werden, oder ob wir diese Brut endlich zum Teufel jagen.
    In diesem Sinne vielen Dank an die mutigen französischen Richter, die (im Gegensatz zu ihren teutonischen Kollegen) nicht vor der mächtigen Chemielobby eingeknickt sind.
  5. #64

    ***

    Zitat von Meineserachtens Beitrag anzeigen
    Es gibt Nachrichten, da freut man sich einfach ...
    und es gibt Konzerne, die möchte man am liebsten
    in die Tonne schmeißen.

    Einfach und klar !
    Aber sicher doch!

    Der hirngeschädigte Bauer hat jedoch auch etwas Glück gehabt, denn bisher galt Alachlor nur als krebserregend.
    Alachlor
    Vielleicht liegt es halt daran, dass dieses Herbizid vom verteufelten Monsanto- Konzern vertrieben wurde.
    Aber bekanntlich betreiben die auch Gentechnik und fuschen damit dem allmächtigen Schöpfer ins Handwerk!
  6. #65

    Saat

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    ..das zeigt sich leider auch bei den Bienen, die Sie hier fälschlicherweise wie eine natürliche Population behandeln. Was Quatsch ist, die heutige Honigbiene hat sich fast global ausgebreitet, lokale Arten verdrängt und ist wie alles Domestizierte völlig überzüchtet, sprich mit geringer genetischer Diversität. Dass sowas immer anfälliger wird für Krankenheiten und Stress erstaunt darum kaum.
    Darauf bin ich in meinem letzten Kommentar bereits ansatzweise eingegangen, bevor ich Ihren Kommentar gelesen hatte. Eine interessante Diskussion, die ich gerne vertiefen würde, aber würde hier wohl thematisch den Rahmen sprengen.
    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Was Sie aber nicht zu verstehen scheinen: "Gen-Konzern" macht nach wie vor keinen Sinn.
    Es ist nun mal eine Abkürzung und Titelzeilen müssen kurz und knapp sein. Hoffentlich sind Sie ansonsten auch so konsequent mit der deutschen Sprache und fahren nie "Auto" (Ihr Selbst), sondern nur "Automobil", das sich selbst bewegende Fahrzeug.;-)

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Und im übrigen ist der Witz auch, dass es in dem Artikel um Monsanto als Hersteller von Pestiziden geht..
    Dabei kann es sicher nicht schaden, auch einige andere Schweinereien des Protagonisten zu erwähnen.
    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Die meisten GVO-Pflanzen scheinen mir da aber verglichen mit vielem anderem eine eher vernachlässigbare Komponente. Nicht zuletzt in Europa, wo diese in vielen Ländern kaum oder gar nicht vorhanden sind..
    Europaweit ist es eh schon zu spät, wenn man sich Länder wie Polen und Spanien anschaut und die Genbrut macht leider nicht an den Landesgrenzen halt. Insofern ist es fraglich, ob bzw. wie lange wir uns überhaupt davor schützen können, aber wenn nicht sehr bald etwas unternommen wird, dann wird es weltweit überhaupt keine Referenzflächen für nicht genmanipulierte Flora mehr geben.

    Im Gegenteil, wenn man dem freien Autor Jörg Bergstedt Glauben schenkt, dann werden von der Gentech-Industrie sogar gezielt in die Nähe von Saatgutbanken sogenannte "Testfelder für die Sicherheitsforschung" gepflanzt mit der Absicht, auch die letzten Bastionen natürlichen Saatgutes zu infizieren:
    Freie Allgemeine
    Seiner Ansicht nach wird völlig heruntergespielt, wie schnell sich gentechnisch veränderte Pflanzen ausbreiten können. Dabei verbirgt sich hier die größte Gefahr – was nützt die Kritik der Bevölkerung noch, wenn die Ausbreitung durch Auskreuzung längst unkontrollierbar geworden ist? Das wüssten natürlich auch die Befürworter der Gentechnik, sagt Bergstedt bei nexworld.TV, warum sollten sie diesen Umstand also nicht zu ihrem eigenen Vorteil nutzen? Laut seinen Nachforschungen sind auffällig viele der Agrogentechnik-Felder nicht weit entfernt von den entsprechenden Saatgutbanken zu finden. Als Felder der Sicherheitsforschung deklariert, sieht Feldbefreier Jörg Bergstedt hierin nur eine Tarnung für die Weiterentwicklung genmanipulierter Pflanzen, die gleichzeitig eine effektive Auskreuzung ermöglicht – auf die Felder der Saatgutbanken.
    Schade eigentlich, dass sich bisher weder Spiegel von sonst jemand aus unseren blühenden Medienlandschaften bemüßigt gefühlt hat, diese ungeheuerlichen Anschuldigungen zu verifizieren oder gar an die große Medienglocke zu hängen.
  7. #66

    Das Problem ist, dass

    Zitat von Celegorm Beitrag anzeigen
    Der Schwachsinn wird auch mit ständiger Wiederholung nicht richtiger. Es gibt keinerlei Hinweise auf einen Zusammenhang dafür, während es diverse andere Faktoren gibt, bei denen ein kausaler Zusammenhang plausibel ist.

    Dazu gehört neben Befall mit Varroa und Nosema übrigens auch Pestizide. Um die es ja im weiteren Sinn in dem Artikel ging (weshalb es erst recht völlig unerklärlich ist, wieso hier ein Agrarkonzern als "Gen-Konzern" betitelt wird - BILD lässt grüssen). Deren flächendeckender Gebrauch in unserer industriellen Monokultur-Landwirtschaft wird aber kaum je hinterfragt, obwohl die ökologischen Folgen hier manigfaltig und offensichtlich sind. Sobald es aber um Gentechnik geht ist keine Panikmache gross genug, ganz egal dass es kaum brauchbare Belege gegen einzelne Produkte geschweige denn gegen die Technik an sich gibt. Eine solche verzerrte Wahrnehmung der Realität ist eigentlich nur noch zum Lachen..
    Gentechnik schon als Begriff absurd ist. Weil technische Entwicklung erfordert ein komplettes Wissen um die zu veränderte Technik und Technik hat kein Eigenleben, was bei GENEN aber ganz anders ist. Technik in unserem verstandenen Wissen ist etwas was der Mensch durch seinen Verstand entwickelte und GENE hat der Mensch nicht entwickelt und weiß um ihr Eigenleben und deshalb verspüren Menschen allgemein (Gottseisgedankt) ein Unbehagen wenn Menschen an so etwas herangehen mit technischen Wissen was ja niemals das WISSEN ist, was man einem eigenlebenden existierenden so sehr wichtigen TEIL wie einem GEN tun darf. GOTT SPIELEN nennt sich sowas. Keiner von diesen Technikern weiß warum Gene sich an und abschalten und genauso lange sollte sie auch die Finger erstmal davon lassen, aber die Vorstellung viel, viel Geld zu verdienen setzt jede Vorstellung einer wahren Gefahr außer Kraft. Man nennt das auch simpel GIER und ich denke, die Natur hätte hier dem menschen mehr Weisheit gebracht, indem sie dieses zuständige Gen konsequent abgestellt hätte.

    MFG
  8. #67

    Zitat von rotertraktor Beitrag anzeigen
    Es ist nun mal eine Abkürzung und Titelzeilen müssen kurz und knapp sein. Hoffentlich sind Sie ansonsten auch so konsequent mit der deutschen Sprache und fahren nie "Auto" (Ihr Selbst), sondern nur "Automobil", das sich selbst bewegende Fahrzeug.
    Ich bin natürlich generell für sprachliche Korrektheit, gerade in wissenschaftlichen Bereichen ist diese essentiell. Das Beispiel scheint mir aber aus verschiedenen Gründen mangelhaft. "Auto" ist eine im Duden verankerter Begriff für "Automobil" und mit diesem unmissverständlich Gleichbedeutend. "Gen" ist jedoch eine fundamental andere Ebene als "Gentechnik" und kann daher weder als sinnvolle Abkürzung dienen noch kann daraus je ein Alternativbegriff werden. Um das in Ihren Vergleich zu pressen: Das ist so als würde man bei VW nicht vom einem Autohersteller, sondern einem Metallhersteller schreiben, nur weil in den Autos Metalle verbaut werden..

    Dabei kann es sicher nicht schaden, auch einige andere Schweinereien des Protagonisten zu erwähnen.
    Na worüber habe ich hier die ganze Zeit geschrieben? Dass es bei der Thematik Agrarwirtschaft und Agrarkonzerne viel zu eindimensional ist, nur auf grüne Gentechnik zu fokussieren. Sondern alle "Schweinerein" im Auge zu behalten. Aber für viele scheint in der Frage GVO-Saatgut das grösste und einzige Problem zu sein.

    Insofern ist es fraglich, ob bzw. wie lange wir uns überhaupt davor schützen können, aber wenn nicht sehr bald etwas unternommen wird, dann wird es weltweit überhaupt keine Referenzflächen für nicht genmanipulierte Flora mehr geben.
    Das ist ziemlicher Unfug, können GVO-Sorten sich doch maximal mit "herkömmlichen" Sorten vermischen. Mit der natürlichen Flora hat das alles relativ wenig zu tun, deren Problem ist eher, dass sie innerhalb landwirtschaftlicher Bereiche so oder so nicht mehr existiert, multiresistente Unkräuter mal ausgenommen. Solange mir keine sichthaltigen Belege für spezifische ökologische Schäden von z.B. Bt-Mais vorlegt werden kann ist es mir zumindest herzlich egal ob solcher oder "konventioneller" Mais unsere Landschaft überzieht. Künstlich erzeugte und eingeführte Organismen sind schliesslich beides..

    Im Gegenteil, wenn man dem freien Autor Jörg Bergstedt Glauben schenkt..
    Dann sollten Sie vielleicht nicht alles glauben, was ein "Feldbefreier" so von sich gibt. In der Realität verwurzelt ist davon meist jedenfalls nicht viel, und wer selbst öffentliche Forschung mit physischer Gewalt attackiert hat sowieso jeglichen Respekt verspielt.
  9. #68

    Zitat von freigeist1964 Beitrag anzeigen
    Ihre Kinder werden Schmetterlinge und Raupen nicht mehr zu sehen bekommen. Wenn die gross sind, dann hat die Landwirtschaft auch das letzte Insekt, den letzten Schmetterling und das letzte "Unkraut" vernichtet und die Böden so verpestet, dass da nur noch gentechnisch verändertes Gemüse bzw "Energie" Pflanzen darauf wachsen können! Mir gruselt vor dieser landwirtschaftlichen Monotoni, vor unendlich öden Feldern und Äckern! Deutschland, ein Land, dass seine natürliche Lebensräume in Namen des sogenannte Fortschritts vernichtet hat: Deutschland, ein Land das völlig überbevölkert ist und in industrieller HÄSSLICHKEIT versinkt!!

    Allein die Art und Weise wie sie Ihre "Argumente" vorbringen lässt den rein ideologisch Charakter erkennen. Beschäftigen Sie sich mal mit FAKTEN und wissenschaftlichen Studien und sie werden sehen dass der Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen sehr gering ist. :-)
  10. #69

    Zitat von irreal Beitrag anzeigen
    Weil technische Entwicklung erfordert ein komplettes Wissen um die zu veränderte Technik und Technik hat kein Eigenleben, was bei GENEN aber ganz anders ist.
    Quatsch. Technische Entwicklung erfordert einzig die Entwicklung einer Technik. Ein weitergehendes Wissen, gar ein "komplettes", erfordert dafür kein Mensch. Das Rad wurde schliesslich auch erfunden ohne dass die Leute einen blassen Schimmer von Physik und Mathematik hatten..

    GOTT SPIELEN nennt sich sowas.
    Nein, das nennt sich Wissenschaft. Und in dieser existiert Ihr "Gott" sowieso nicht. Im übrigen, jede Form von technischer Entwicklung ist nach der Definition "Gott spielen", insbesondere im Ernährungs- und Medizinalbereich. Ich hoffe bei der nächsten Infektion verzichten Sie schön brav auf Antibiotika, Sie wollen doch wohl nicht "Gott spielen"?

    Keiner von diesen Technikern weiß warum Gene sich an und abschalten und genauso lange sollte sie auch die Finger erstmal davon lassen..
    Nur weil Sie offenbar nicht die geringste Ahnung von der Thematik haben heisst das noch lange nicht, dass das auf andere zutrifft. Beschäftigen Sie sich mal mit Genetik und den ungeheuren Fortschritten beim Verständnis des Genoms, bevor Sie Ihre Unwissenheit von vorgestern zum Goldstandard erheben.








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