Es gibt viele Möglichkeiten eine Gesellschaft zu gliedern.
Wer sich die Natur betrachtet kann sie alle irgendwo finden.
Was allerdings gut zu beobachten ist, je höher zum Gipfel der Nahrungskette sich eine Spezies gefressen hat, desto egoistischer ist das Leistungsprinzip in dieser Spezies verankert, vor allem in Punkto Genreproduktion.
Soziale Herdenstrukturen sind gewöhnlich durch "kraftbestimmte" Rangordnungen unterteilt.
Tja, wie sollte es da verwundern, wenn das taktische Vermögen - die wichtigste Waffe des Menschen - bei uns zum vorrangigen Gliederungkriterium wird.
Da der Mensch keine Pfauenfedern hat, erfand er das Geld, mit ihm kann sich der erfolgreiche Artgenosse aus der Masse hervortun.
Letztenendes bleibt alles ein Nullsummenspiel - je mehr die einen erobern, deste weniger bleibt den Verlierern.
Die kurze Phase realer sozialromantischer Umtriebe ist gescheitert, die Spezies sehnt sich geradezu wieder nach der klaren Struktur einer sozialdarwinistischen Gesellschaft, in der möglichst klar die Grenze zwischen Gewinner und Verlierer erkennbar wird.
China und Indien sind nahe am Idealbild der meisten Menschen!
Ein bescheidenes Alphatier ist verhaltensgestört!
Unsere Politiker könnten sich locker Ihre Diäten verdoppeln, ich bin mir sicher, die Mehrheit der Deutschen würde es nicht mit aktivem Widerstand bedenken - das übliche Genörgel - so wie ich hier - aber nichts weiter.
Na ja, vielleicht erlebe ich noch den Rückbau der letzten Hemmschwellen - in unseren Breiten - trotz Agendapolitik und sozialem Kahlschlag sind wir immer noch auf einer Insel der weit überdurchschnittlichen Sozialromantik verortet - fragt sich, ob uns ein Tsunami diese letzten Solidaritätspflänzchen wegreißt, oder ob sie ganz langsam vertrocknen - überleben - werden sie auf keinen Fall.

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