Forum


 

Urteil des Verfassungsgerichts: Deutschlands Professoren müssen mehr verdienen

DPADie Professorenbesoldung in Deutschland ist in Teilen verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. Auf die Bundesländer kommen nun wohl deutliche Mehrkosten zu.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...815139,00.html
  1. #320

    Metropolis!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Professorenbesoldung in Deutschland ist in Teilen verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. Auf die Bundesländer kommen nun wohl deutliche Mehrkosten zu.

    Urteil des Verfassungsgerichts: Deutschlands Professoren müssen mehr verdienen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Das ist der Sozialstaat Deutschland für die Oberklasse!

    Hinzu kommt als Gegenposition der Kapitalismus für das Fußvolk, (den die Politik inzwischen der Demokratie überordnet = marktkonforme Demokratie):
    Spiegel Online: Dumpinglohn-Offensive-Gericht erlaubt Leih-Stewardessen bei der Lufthansa

    Die Verfassung garantiert ihn zwar trotz vieler falsche Behauptungen nicht, aber fast alle sogenannten Volksvertretern betrachten den Kapitalismus inzwischen wohl als systemrelevanten Bestandteil der verfassungsmäßigen Ordnung.
  2. #321

    Richtig!

    Zitat von sarandanon Beitrag anzeigen
    Wenn man keine Ahnung hat, die Tastatur einfach mal nicht berühren!!
    Warum tun Sie es dann?
  3. #322

    Gutti come back

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Professorenbesoldung in Deutschland ist in Teilen verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. Auf die Bundesländer kommen nun wohl deutliche Mehrkosten zu.

    Urteil des Verfassungsgerichts: Deutschlands Professoren müssen mehr verdienen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Unglaublich, einfach unfassbar. Es gibt Tage, da kann man gar nicht so viel essen, wie man k.. möchte.

    Heute haben die Bürger also gelernt, dass es Berufsgruppen gibt, deren Gehalt mit fast 6000 € zu niedrig - und deswegen sogar verfassungswidrig - ist. Dass aber seit Jahren Hundertausende Menschen trotz Vollzeitbeschäftigung kaum genug zum Leben haben und deswegen über das Arbeitsamt Zuschüsse und daher von der übrigen Mittelschicht in Deutschland mitgetragen werden müssen (die Oberschicht hab ich jetzt mal weggelassen, die zahlt ja eh keine nennenswerten Steuern- und die Unterschicht fällt ebenfalls kaum ins Gewicht), oder dass jetzt sogar die Buftis, die ohnhin nur ein Taschengeld verdienen, Steuern zahlen sollen- während sich andere vor den Augen der Welt die Taschen füllen und das höchste Amt des Landes mit seinem Verhalten immer und immer wieder beschmutzt und damit den Souverän - nämlich das Volk - verhöhnt, und das in einer solch zeitlichen Nähe, das lässt einen doch wirklcih vom Glauben abfallen.
    Herr Schäuble, wie wäre es, wenn sie mal diesen riesigen Wasserkopf im Behörden-Verwaltungsapparat straffen, die Stäbe verkleinern und auch die oft hochdotierten Politiker Steuern zahlen lassen würden? Das würde die ganze Steuerpolitik auch etwas glaubwürdiger machen, wenn man sieht, dass Sie von ihren Beschlüssen auch selbst persönlich betroffen sind, nicht wahr?
    Herr Wulff- nehmen sie ihr Geld, das ihnen angeblich zusteht - aber erst nachdem die Polizei und die Gerichte das auch bestätigen - und scheren Sie sich dorthin wo der Pfeffer wächst.

    Hoffentlich kommt der Guttenberg bald wieder heim.
  4. #323

    Zitat von jimknopf107 Beitrag anzeigen
    Unglaublich, einfach unfassbar. Es gibt Tage, da kann man gar nicht so viel essen, wie man k.. möchte.

    Heute haben die Bürger also gelernt, dass es Berufsgruppen gibt, deren Gehalt mit fast 6000 € zu niedrig - und deswegen sogar verfassungswidrig - ist. ...
    Die interessierten Bürger haben das Urteil schon Mitte Februar 2012 zur Kenntnis genommen und ganz interessierte Besoldungsempfänger wissen nun, wie das BVerfG das Alimentationsprinzip auslegt.

    Wenn man das vergleichbare Gehalt eines Professors der hier zur Diskussion stehenden Besoldungsordnung W anschaut, die Qualifikation, die zu einer Professur zu Grunde legt und dieses dann insgesamt mit denen vergleicht, die nicht besoldet werden, sondern in der Wirtschaft ihr Geld machen, dann sind die Professorengehälter "nichts" im Vergleich.

    Wenn man im Staatsdienst nicht langsam dazu übergeht, Qualifikationen entsprechend zu alimentieren, dann werden noch mehr Stellen unbesetzt bleiben.
  5. #324

    Zitat von shezana Beitrag anzeigen
    Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in D
    eine Professorenstelle unbesetzt bleibt...ebenso wie eine Beamtenstelle (im innendienst).

    Anscheinend ist die trotzdem genügend lukrativ...
    OT:
    Fakt ist, es gibt jede Menge unbesetzte Stellen, auch im Lehrbereich, und gerade in den Bereichen, in denen in der Wirtschaft gut bezahlt wird.

    Außerdem weichen die Unis immer mehr auf außerplanmäßige Professorenstellen aus, die mit BesGr A 14 und BesGr A 15 dann dotiert werden.
  6. #325

    ..

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Wenn man das vergleichbare Gehalt eines Professors der hier zur Diskussion stehenden Besoldungsordnung W anschaut, die Qualifikation, die zu einer Professur zu Grunde legt und dieses dann insgesamt mit denen vergleicht, die nicht besoldet werden, sondern in der Wirtschaft ihr Geld machen, dann sind die Professorengehälter "nichts" im Vergleich.

    Wenn man im Staatsdienst nicht langsam dazu übergeht, Qualifikationen entsprechend zu alimentieren, dann werden noch mehr Stellen unbesetzt bleiben.
    Ich habe kein Problem damit, wenn Professoren für ihre Leistungen noch höher dotiert werden- finanzieren könnte man das mit der Vermögenssteuer- aber die wurde ja abgeschafft. Oder mit der Grunderwerbssteuer- aber die gibt es ja auch nicht mehr. Oder den Steuern für Beamte- aber die schmarotzen ja steuer- bzw. kostenfrei im Speckmantel der arbeitenden Bevölkerung. Wer also soll das bezahlen- wenn die oberen 10.000,-, dort wo praktisch unendlich Währungsreserven gebunkert sind, weiter gepampert und geschont werden? Soll es die Friseuse bezahlen, die kaum ihre Miete zahlen kann? Oder der Bufti? Oder der Mittelstand, der den höchsten Steuersatz von allen hat und sich heute nicht mal mehr eine eigene Familie leisten kann?
  7. #326

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von jimknopf107 Beitrag anzeigen
    ....Oder den Steuern für Beamte- aber die schmarotzen ja steuer- bzw. kostenfrei im Speckmantel der arbeitenden Bevölkerung. ...
    OT:
    Ich bedauere, mit drastischen Worten sagen zu müssen, dass das absoluter Schwachsinn ist, was Sie hier schreiben.

    Ich erhielt über 40 Jahre lang als Soldat auf der gleichen Rechtsgrundlage wie Beamte (BBesG) mein Gehalt und musste jeden Heller und Pfennig versteuern.
    Anders als bei Rentner wurde meine Ruhegehalt von Anfang an versteuert, bei Rentner wurde die Versteuerung erst vor wenigen Jahren eingeführt mit einer langen Übergangsfrist.
    Sagen Sie bitte Ihren Spruch auch dem Polizeibeamten, der - wenn er Glück hat - in den Ländern mit BesGr A 9 in den Ruhestand geht, den restlichen beamteten Lokführern und dem Feuerbeamten, suchen Sie sich aber bitte vorher einen günstigen Fluchtweg.

    Die wenigsten Beamte sind Staatssekretäre bzw. sonst in der Besoldungsgruppe B.
  8. #327

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    OT:
    Anders als bei Rentner wurde meine Ruhegehalt von Anfang an versteuert, bei Rentner wurde die Versteuerung erst vor wenigen Jahren eingeführt mit einer langen Übergangsfrist.
    Sagen Sie bitte Ihren Spruch auch dem Polizeibeamten, der - wenn er Glück hat - in den Ländern mit BesGr A 9 in den Ruhestand geht, den restlichen beamteten Lokführern und dem Feuerbeamten, suchen Sie sich aber bitte vorher einen günstigen Fluchtweg.

    Die wenigsten Beamte sind Staatssekretäre bzw. sonst in der Besoldungsgruppe B.
    Möglicherweise etwas zu pauschal, da die Abrechungsmodalitäten kaum vergleichbar sind, z.B: zahlen Beamte keine Arbeitslosen- oder Rentenversicherung. Und auch die übrigen Abgaben werden anders kalkuliert, irgendwoher muss es ja kommen, wenn man sein (Angestellten)-Gehalt mit einem Beamten vergleich, der zwar Brutto weniger bekommt- faktisch als Netto aber erheblich mehr auf dem Konto hat.








TOP



TOP