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Urteil*gegen Conrad Murray: Jury spricht Jackson-Arzt schuldig

Die Jury hat*ein Urteil gefällt:*Die Geschworenen*erklärten den früheren Leibarzt von Michael Jackson der fahrlässigen Tötung für schuldig. Das Strafmaß wurde zunächst nicht bekannt.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...796416,00.html
  1. #30

    jackson und kinder

    Zitat von saftfrucht Beitrag anzeigen
    ...ich finde das schon eine ganz schöne Unverschämtheit, dass Sie einem Menschen den Sie überhaupt nicht kannten eine Straftat vorwerfen, derer er anhand von Beweisen freigesprochen wurde.
    Das ist hart an der Grenze zur Verleumdung, ich hoffe das ist Ihnen bewusst.

    Natürlich ist Jackson selbst in gewisser Weise mitschuldig an seinem Tod, und seine Familie trägt natürlich auch einen Teil dieser Schuld auf ihren Schultern - aber eben nicht im juristischen Sinne.
    Effektiv, in letzter Instanz und damit im juristisch und rechtsstaatlich völlig korrekten Sinne ist Conrad Murray der einzige Schuldige an Michael Jacksons Tod.

    Es ist schon eine Frechheit, wie hier gegen einen genialen Künstler gewettert wird, aus welchen Gründen auch immer, ohne auch nur einen Funken Hintergrundwissen zu haben.

    Man muss weder Jackson noch seine Musik mögen, aber man sollte doch den Respekt vor seinem Werk haben, und auch vor der Person selbst die man nur aus teilweise massiv verzerrten Medienberichten kannte.

    Jeder soll selbst sein Urteil fällen, ob Jackson en Päderast war oder nicht, aber sollte man der Meinung sein dass ja, sollte man wenigstens auf das Rumposaunen dieser Meinung verzichten, angesichts der Tatsache dass absolut NICHTS dafür spricht.

    Und ganz abgesehen davon ist es das allerletzte, auf eine Person einzuprügeln die ganz offensichtlich massive psychische Probleme hatte.
    Keine Erziehung genossen?
    falls ich dazu etwas sagen darf, auch wenn ich nicht antgesprochen wurde?!
    ob michael jackson kinder etwas angetan hat oder nicht, das weiß ich nicht. aber eins weiß ich: das sein "verhältnis" zu kindern nicht normal war. fremde kinder im bett, seine nähe zu kindern....
    .....für mich ist es alles andere als normal.
  2. #31

    Hass...

    ...und Neid sind die höchsten Formen der Anerkennung. Daher kann ich nur sagen: Danke für die Würdigung eines der größten Künstler unserer Zeit.
  3. #32

    andere helfen auch

    Zitat von Corbinian Beitrag anzeigen
    Michael Jackson war ein guter Mensch. Er liebte Kinder und wenn sie schwer krank waren, hat er ihnen teure Therapien bezahlt. Aber das spielte keine Rolle. Anstatt ihn weiter Kindern helfen zu lassen, wollten viele Leute ihn im Gefängnis einsperren.

    Michael Jackson hat die Welt im Sommer 2009 verlassen, aber die Welt hat Michael Jackson schon viel früher im Stich gelassen.

    Mit Conrand Murray wollte man einen Schuldigen finden, aber viele andere sind Schuld an Michaels Tod.

    Die Gesellschaft geht mit kinderlieben Menschen wie Michael Jackson so um, wie sie es tut, und zwar ganz schlecht.
    auch anderen menschen bzw promis helfen kranke. nur machen nicht alle so einen "tam, tam" daraus, wie michael jackson es teilweise gerne getan hat. ich habe gestern irgendwo gelesen, dass michael jackso, im gegensatz zu elvis presley, viel gespendet hat.
    hallo: elvis presley hat sehr, sehr viel gespendet, für arme menschen, kinder und behinderte (in der heutige zeit hochgerechnet wahrscheinlich genauso viel wie jackson). der unterschied ist nur, dass elvis presley wert darauf legte, dass die öffendlichkeit nichts oder nur wenig davon mitbekam. elvis wollte von herzen spenden und nicht wegen den medien.
  4. #33

    Ist das ganze moralisch?

    Auch wenn das Urteil juristisch gesehen korrekt seien mag,wovon ich mal ausgehe, ich kenne nur das deutsche Recht vom amerikanischen habe ich wenig Ahnung, bin ich dennoch nicht der Meinung, dass man Murry gerecht behandelt.
    Zum ersten finde ich es eine Unverschämtheit, wie sich die Jackson-Fans vor dem Gericht aufgeführt haben. Man mag ja eine Person gemocht haben, aber sich so sehr über die Strafe eines anderen Menschen freuen, mag sie nun gerechtfertigt sein oder nicht, halte ich für unmoralisch. Diese Jubelausbrüche erinnern mich eher an Schauprozesse und die Hinrichtungen von gestürzten Königen. Wenn sie wenigstens noch alle zur Familie oder zum engen Freundeskreis gehören würden, könnte ich es ja verstehen, aber bei bloßen Fans fällt es mir schwer das ganze als verständlich zu bezeichnen.
    Zum zweiten glaube ich auch ehrlich gesagt, dass das Urteil nicht objektiv gefällt wurde. Es gab und gibt eine Menge Jackson-Fans. Mich würde es nicht wundern, wenn unter den Geschworenen auch welche wären. Ebenso hallte ich es für sehr gut möglich, dass das Urteil auch aus politischen Gründen gefällt wurde. Immerhin war Jackson, wie oben schon erwähnt, ziemlich beliebt.
    Als letzten möchte ich nochmal kurz auf die juristische Basis des Schuldspruches zurück kommen.
    Es mag sein, dass es juristisch richtig ist, davon gehe ich sogar aus, aber man muss auch die Situation bedenken.
    Wissen wir, ob Murray dem Patienten das Zeug (ich weiß nicht mehr genau wie es hieß, von medizin hab ich rein gar keine Ahnung) gegeben hat, damit er alles auf einmal nimmt? Vielleicht sollte er es auch nach und nach zu sich nehmen. Vielleicht war es ein Vorrat für mehrere Wochen, damit er nicht immer kommen musste, um Jackson das Zeug zu bringen.
    Wissen wir, ob Murray tatsächlich zu spät den Krankenwagen gerufen hat? Und überhaupt, wissen wir, ob nicht auch andere zugegen waren, die man jetzt gleich mit verurteilen müsste.
    Ich denke die Entziehung der Beruferlaubniss würde völlig reichen. Man muss ihn nicht noch dazu ins Gefängnis schicken. Ich schätze mal Murray gehört selbst mit zu denen, die am meisten um Jackson trauern. immerhin hat er ihn gut gekannt.
  5. #34

    warum diese aussage?

    Zitat von saftfrucht Beitrag anzeigen
    ...und Neid sind die höchsten Formen der Anerkennung. Daher kann ich nur sagen: Danke für die Würdigung eines der größten Künstler unserer Zeit.
    was hat das mit neid oder hass zu tun?
    davon abgesehen war michael jackson sein ganzen leben neidisch auf elvis presley, weil elvis zu groß für jackson war. diesen "wahn" verfolgte michael jackson sein ganzes leben und gab sich wohl auch deshalb den namen "king of pop" selbst.
    jackson war nicht nur opfer, er war auch "täter". wenn man dieses einsieht, dann kann man vielleicht auch mal die person "jackson" anders sehen.
  6. #35

    Ja

    Zitat von Tillon Beitrag anzeigen
    Wissen wir, ob Murray dem Patienten das Zeug (ich weiß nicht mehr genau wie es hieß, von medizin hab ich rein gar keine Ahnung) gegeben hat, damit er alles auf einmal nimmt? Vielleicht sollte er es auch nach und nach zu sich nehmen. Vielleicht war es ein Vorrat für mehrere Wochen, damit er nicht immer kommen musste, um Jackson das Zeug zu bringen.
    Wissen wir, ob Murray tatsächlich zu spät den Krankenwagen gerufen hat? Und überhaupt, wissen wir, ob nicht auch andere zugegen waren, die man jetzt gleich mit verurteilen müsste.
    Ja, das wissen wir alles dank Liveübertragung des Prozesses und gesundem Menschenverstand bis ins kleinste Detail.

    Zum Rest: Bitte bei den Tatsachen bleiben und nicht auf irgendwelche spekulative Basis abrücken.
    Was timex da liefert ist einfach nur eine gnadenlose Zurschaustellung von mangelndem Respekt gegenüber anderen Menschen und fehlender Sachkenntnis.
    Es war Elizabeth Taylor, die Jackson diesen "Titel" verliehen hat, nicht er selber.
    Das ist eine Tatsache, die auch belegbar ist.
    Dass Jackson dagegen auf Elvis neidisch war? Vermutung ohne jede Basis, vermutlich völlig unwahr.
    Fakt (auf Basis einer Aussage von Lisa-Marie Presley) ist: Jackson hat Angst gehabt, genau so wie Elvis zu enden. Warum sollte er dann neidisch gewesen sein?
    Michael Jackson war der mit Abstand größte Star seiner Zeit, er hatte gar keinen Grund auf irgendwen neidisch zu sein. Wer sich mit Jackson mal auseinandergesetzt hat weiß, dass Jackson nicht auf irgendjemandes Ruhm oder Schaffen neidisch war.
    Er hat einige Künstler bewundert und für besser als sich selbst erachtet, u.a. James Brown, und dieses auch offen zur Schau gestellt.

    Ich bin übrigens der Meinung, dass Jacksons Einfluss auf die folgenden Musikgenerationen den von Elvis bei weitem übersteigt. Mit der Meinung bin ich auch nicht alleine.
    Aber trotzdem posaune ich sie nicht heraus, weil ich mir dieses Urteil gar nicht anmaßen will.
  7. #36

    Erklärung des Wortes Uns

    Mit Uns waren in diesem Fall nicht wir hier im Forum gemeint. Viel mehr wollte ich damit fragen, woher das Gericht das bitte so genau wissen will. Vor allem ohne eine zweifelhafte Zeugenaussage allzu stark zu werten.
    Von Michael Jacksons Rolle in der Musik hab ich im übrigen gar keine Meinung, da ich sowieso eher Wagner und Bach höre. Mit Pop und Rock bin ich nie so wirklich warm geworden. das wollte ich nur sagen, um allen Vorwürfen von Hass gegen Michael Jackson auszuweichen. Auch die Kindesmissbrauchsvorwürfe interessieren mich ehrlich gesagt wenig.
    Die haben rein gar nichts mit dem jetzigen Prozess zu tun. Immerhin wird auch der Mörder eines Mörders verurteilt, warum dann nicht auch der fahrlässige Mörder eines Vergewaltigers, für den ich Jackson NICHT halte. Was er angeblich verbrochen hat, ist in diesem Fall sowohl juristisch als auch moralisch zumindest in meinen Augen egal.
  8. #37

    nein

    Zitat von saftfrucht Beitrag anzeigen
    Ja, das wissen wir alles dank Liveübertragung des Prozesses und gesundem Menschenverstand bis ins kleinste Detail.

    Zum Rest: Bitte bei den Tatsachen bleiben und nicht auf irgendwelche spekulative Basis abrücken.
    Was timex da liefert ist einfach nur eine gnadenlose Zurschaustellung von mangelndem Respekt gegenüber anderen Menschen und fehlender Sachkenntnis.
    Es war Elizabeth Taylor, die Jackson diesen "Titel" verliehen hat, nicht er selber.
    Das ist eine Tatsache, die auch belegbar ist.
    Dass Jackson dagegen auf Elvis neidisch war? Vermutung ohne jede Basis, vermutlich völlig unwahr.
    Fakt (auf Basis einer Aussage von Lisa-Marie Presley) ist: Jackson hat Angst gehabt, genau so wie Elvis zu enden. Warum sollte er dann neidisch gewesen sein?
    Michael Jackson war der mit Abstand größte Star seiner Zeit, er hatte gar keinen Grund auf irgendwen neidisch zu sein. Wer sich mit Jackson mal auseinandergesetzt hat weiß, dass Jackson nicht auf irgendjemandes Ruhm oder Schaffen neidisch war.
    Er hat einige Künstler bewundert und für besser als sich selbst erachtet, u.a. James Brown, und dieses auch offen zur Schau gestellt.

    Ich bin übrigens der Meinung, dass Jacksons Einfluss auf die folgenden Musikgenerationen den von Elvis bei weitem übersteigt. Mit der Meinung bin ich auch nicht alleine.
    Aber trotzdem posaune ich sie nicht heraus, weil ich mir dieses Urteil gar nicht anmaßen will.
    entschuldigung! wieso mangelndem respeckt und fehlender sachkenntnis?
    ich sage nur was ich denke und mein wissen über jackson zulässt. wie ich sehe, habe ich da wahrscheinlich mehr kenntnisse als sie.
    der rest ist typisch "blinde jackson-fans". das elizabeth taylor, im auftrag von michael jackson, ihn zum "king of pop" ernannte, dies sollte wohl so ziemlich jedem klar sein. das bezweifeln ja nicht mal "wirkliche" jackson fans.

    übrigengs bin ich weder michael jackson fan, noch elvis presley fan. auch bin ich in keinerlei forum vertretten, was diese beiden anbelangt. ich beschäftige mich aber mit musik.
    auf elvis presley bin ich nur gekommen, weil er vergleichbar mit jackson ist. und weil von ihnen die aussage "neid" kam. ich wollte nur damit sagen, dass auch ein michael jackson neidisch war - und zwar auf elvis presley (ist sogar tv-bild) festgehalten, diese äußerung von jackson.

    keine ahnung war von beiden eines tages mehr einfluß auf spätere musikgenerationen hat. das es jackson fans so sehen ist sicherlich normal und wird bei presley fans wohl auch so sein, die sie ihren idol so sehen.
    ich bin zwar kein jackson oder presley fan - aber ich gebe zu, dass mir presley sympatischer ist. presley hat doch alles erreicht und fast alle musikgenerationen wurden von ihn beeinflusst. da gibt es mehr als genug aussagen von.

    wir können aber gerne auch über andere musiker sprechen, die ich für größer als michael jackson halte ;-)
  9. #38

    ..

    Fakt: fast jeder Musiker, der seit den späten 80ern Erfolg hatte, gibt Michael Jackson als einen seiner größten Einflüsse an. Selbst Künstler die ein völlig anderes Genre bedienen.
    Welcher bekannte Künstler hat je Elvis Presley als großen Einfluss angegeben? Kaum einer, Presleys Musik ist heute nur noch durch ihn lebendig.
    Das ist ein etwas unfairer Vergleich, das gebe ich zu, Presley war 20-30 Jahre vor Jackson aktiv.
    Geht man aber mal zurück, merkt man, dass sowohl Presley als auch Jackson primär von der Afro-Amerikanischen Musik beeinflusst worden sind.
    Nat King Cole, James Brown - das sind die Einflussgeber aus Presleys Zeit.

    Ich gebe zu, ich bin da biased. Kann mit Elvis' Musik nicht viel anfangen, finde sie zwar schön zu hören, aber kaufen würde ich sie mir dafür nicht. Mal im Radio reicht mir.
    Mit Jacksons Musik kann ich dagegen weitaus mehr anfangen.
    Dennoch treibe ich mich in keinem Forum zu ihm rum oder sonstiges, sondern informiere mich im krassen Gegensatz zu Ihnen, lieber timex, aus einer Vielfalt von Quellen.
    Die sind übrigens nie neutral. Kein Redakteur des Rolling Stone bspw. wird von sich behaupten können, keine Präferenz zwischen Presley oder Jackson zu haben.
    Die Vielfalt aber, und oftmals auch die Begehbarkeit dieser Quellen, sorgt dafür, dass meine Meinung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (schlussgefolgert aus den sonstigen blödsinnigen beitragen Ihrer Person) fundierter ist als die Ihre.
  10. #39

    Schuld

    Zitat von Corbinian Beitrag anzeigen
    Michael Jackson war ein guter Mensch. Er liebte Kinder und wenn sie schwer krank waren, hat er ihnen teure Therapien bezahlt. Aber das spielte keine Rolle. Anstatt ihn weiter.......
    Kannten Sie ihn persönlich oder hat er Ihnen geholfen ?








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