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Urlaub in Nordkorea: Hammer, Sichel, Badetuch
Badeurlaub in Nordkorea? Schwimmen, sonnen, sich frei fühlen im unfreiesten Land der Welt? "Mare"-Autor Jan Keith ist in Kim Jong Ils Reich gereist - auf der Suche nach der Strandidylle hinterm Todesstreifen.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...678274,00.html
- #40 18.02.2010 20:00 von
Karaokebars gibt es schon
Ein Bekannter von mir war mehrmals in der "Koreanisch Demokratischen Volksrepublik", deshalb kann ich einiges aus dem Artikel so nicht bestätigen.
Es gibt durchaus Karaoke Bars in Pjöngjang, über ein Dutzend, da gabs weniger Einlasskontrollen, sondern die Preise waren gesalzen. Dies ist etwa vergleichbar mit der Situation von Internetcafes in Kuba.
Theoretisch kann jeder Bürger ins Netz, praktisch kostet 1 Stunde Internet 2 Durchschnittsmonatslöhne. Also wird der normale Bürger nie ins Internet kommen.
Mein Bekannter konnte jedenfalls auch mit den Bürgern reden, er spricht aber auch gut Koreanisch, ist auch ein Anhänger der Ideen Kim Il Sungs, allerdings auch ein Kritiker der realen Politik Kim Yong Ils.
Diese Kritik hätte er sich als Inländer sicher nicht leisten können. - #41 18.02.2010 21:37 von kuchenbob
- #42 18.02.2010 23:08 von
Nordkorea
Was für ein Horrorurlaub... :-) - Wie viel Geld bekommt man dafür, wenn man dieses Programm bucht?
- #43 19.02.2010 00:20 von grummeln
- #44 19.02.2010 09:48 von
Dokumentation "Friends of Kim"
Wer sich ein weiteres Bild von Nordkorea machen will, sollte sich vielleicht die Dokumentation "Friends of Kim" ansehen.
http://www.micromovies.nl/?p=films&film=3
Dort besucht eine 22-köpfige Abordnung der KFA (Korean Friendship Association) - einer internationalen Unterstützergruppierung von Nordkorea - in Begleitung eines Filmteams das Land.
Kann man kaufen oder aber bei Youtube (nach "Friends of Kim" suchen) anschauen. - #45 19.02.2010 13:40 von PeteLustig
- #46 20.02.2010 11:36 von toledo
Wer sich in Unrechtssystemen
Wer sich in Unrechtssystemen bequem 'einrichtet' ist sicherlich kein schlechter Mensch. Vielleicht eine charakterliche Schwäche, die verständlich ist.
Wer jedoch solchen System in den verschiedenen Unterdrückungsorganisationen aktiv gedient hat, ist gewiss einer eingehenden Beleuchtung wert.
Man wird Sie dort als willfährigen, alles Negative offenbar akzeptierenden Devisenbringer, der keinerlei Datenschutzbedürfnisse hat und auf Bürgerrechte wenig bis gar keinen Wert legt, sicherlich willkommen heissen! - #47 07.03.2010 20:37 von
Schamlos
Wer nach Nordkorea auf Suche nach Strandidyllye reist, sollte sich schaemen. Von allen Straenden in allen freien Laendern der Welt - musste die Autorin ausgerechnet in ein Land reisen, in dem Dissidenten ermordet und gequaelt werden, in dem Kinder vor Hunger sterben, in dem ein Mensch nicht mit Wuerde leben kann. Der Artikel ist ekelerregend. Man stelle sich einen amerikanischer Tourist vor, der 1944 vielleicht Deutschland auf Suche nach Strand udn Sonne bereist haette und so Saetze von sich gegeben haette wie "Aber was ist mit dem Badeort? Dem Strand? Mich drängt es weg, ans Meer. Das ist für mich Schlendrian und Lässigkeit, Faulenzen und Abschalten, der Inbegriff von Urlaub." waehrend neben Ihm die Juden in KZ verrecken.
Die Deutschen sollen es besser wissen. Die Autorin sollte sich persoenlich bei allen Familien von ermordeten Norkoreanern fuer Irhe Geschmackslosigkeit entschuldigen. - #48 21.03.2010 18:15 von
Ein sehr lesenswerter Artikel
rimager, wenn dann könnten sich Touristen schämen die regelmäßig Ballermann-Urlaub machen und nichts vom Leid mancher Menschen wissen wollen. Der Autor hat sich bewusst den Strand von Nordkorea ausgesucht GERADE weil es den Menschen dort nicht so gut geht wie an "normalen Tourismus-Orten".
Auf sehr eindrucksvolle Weise gelingt es dem Autor ein gutes Bild von Nordkorea und seinen Menschen (also denen mit denen er in Kontakt treten durfte / musste) zu vermitteln.
Ich wünsche mir mehr Beiträge von dieser Qualität die ohne zu sehr anzuklagen Missstände aufzeigen und zugleich in Vertretern totalitärer Staaten das menschliche zeigen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Spang
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