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Urheberrecht: Wem gehören die Gedanken?
DPAErst waren es die Musiker, dann die Schriftsteller, die aufbegehrten gegen die Umsonstkultur im Netz. So berechtigt ihre Angst auch ist: Das Internet hat eine neue Rechtswirklichkeit geschaffen, gegen die nur ein neues Urheberrecht ankommt.
http://www.spiegel.de/0,1518,833984,00.html
- #1 23.05.2012 10:28 von
"Das schlechte Gefühl ist das Gute daran. "Generalprävention" nennen das die Juristen, und Rasch rechnet vor: "Die Generalprävention wirkt in Deutschland gegen Netzpiraterie besser als in den meisten anderen europäischen Ländern." 40-mal so hoch sei die Zahl der illegalen Downloads in Großbritannien, viermal so hoch selbst im braven Österreich."
Falsch..ganz falsch sogar.
Anstatt öffentliche Tauschbörsen zu benutzen sind nun eben viele deutsche versierter und auf private Torrentseiten, Streaming Portale etc umgestiegen während die Leute aus anderen Ländern eben weniger zu fürchten haben und deshalb die öffentlichen Wege benutzen.
Anders gesagt, die Abmahnwelle hat nur dazu geführt das die Schwarzkopierer nun seltener erwischt werden und wohl auch effektiver "arbeiten" - #2 23.05.2012 10:30 von
Die seltsame Logik der Diebe
Eine neue Rechtswirklichkeit bedingt ein neues Recht. Aha. Das heisst wenn jetzt alle sich gegenseitig bestehlen bestünde eine neue Rechtswirklichkeit und die entsprechenden Paragraphen müssten angepasst werden. Also z.B. Diebstahl bis 10€ ist Ok. ?????
Oder übersetzt:
Ich stehle einen Apfel beim Bauern und esse ihn selber: Verboten
Ich stehe einen Apfel bei einem Verwerter (Händler): Erlaubt
Ich stehle eine Apfel und gebe diesem meinem besten Freund: Erlaubt
Welch wirre Gedankenwelt tut sich hier auf?. Leute das Leben spielt ausserhalb des Internets. - #3 23.05.2012 10:33 von
Niemand will doch den Urhebern den Lohn vorenthalten. Wohl aber den Verwertern. Dass die Urheber nicht merken, wessen Knechte sie sind, ist schon erstaunlich.
In Zeiten globaler Vernetzung ist natuerlich auch regionales Lizenzrecht obsolet. - #4 23.05.2012 10:33 von
- #5 23.05.2012 10:40 von
- #6 23.05.2012 10:42 von
Beispiel: um 1900 kam es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen von Automobilen, also musste man rechtlich auf dieses neue Transportmittel reagieren. Nach der Logik einiger Künstler und Autoren hätte es keine Verkehrsordnung gegeben oder man hätte das neue Automobil verboten. Es ist nun einmal so das wir das Internet nutzen und es auch zur Informationszwecken und zur Unterhaltung nutzen also muss nun das Urheberrecht auch auf das neue Medium Internet angepasst werden.
- #7 23.05.2012 10:46 von
Wirr ist nur die Idee des Urheberrechts. Ein völlig neumodisches Gedankenkonstrukt, dass die menschliche Weiterentwicklung zunehmend hemmt.
"Doch der Widerstand gegen Flatrate-Modelle ist groß. Auch die SPD lehnt in ihrem Grundsatzpapier so eine Lösung ab: Das "würde zu einer erheblichen Belastung derjenigen führen, die das Internet nur in geringem Umfang nutzen". Roßnagel weist die Bedenken zurück: Der Tarif könne ja differenziert werden nach Geschwindigkeit des Internetzugangs."
Soso. Aber gegen eine Haushaltsabgabe für den Rundfunk, egal ob man ihn nun nutzt oder nicht, ist nichts einzuwenden? - #8 23.05.2012 10:47 von
Das Urheberrecht muss......
mit allen jurischtischen Mitteln geschützt werden. Alles andere ist Raub und Fälschung geistigen Eigentums. Diese Vergehen gehören ebenso bestraft wie die Produktfälschung, geahndet mit hohen Gelsstrafen und Gefängnis!
Da aber Raub, Fälschung und Diebstahl geistigen Eigentums von der Gerichtsbarkeit fast wie ein Kavaliersdelikt behandelt und abgeurteilt wird, sehe ich schwarz, dass diese Probleme in diesem sogenannten Rechtsstaat behandelt werden, wie eigentlich das Gestetz vorschreibt!!! - #9 23.05.2012 10:49 von
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