dapdNetzsperren nein, Warnhinweise ja: Die Abgeordneten von CDU und CSU haben ein Positionspapier zum Urheberrecht verabschiedet. Sie wollen Open Access unterstützen und für Rechtssicherheit bei Mashups und Remixen sorgen. Raubkopierer sollen umerzogen werden.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...841168,00.html
Nein, liebe Unionspolitiker, das ist für ALLE selbstverständlich. Die Ansischten gehen aber gravierend auseinander, wenn das Maß der "Angemessenheit" von denen bestimmt wird, die entweder im Geld schwimmen, oder ausschließlich gewinnorientierte Interessen haben (GEMA!). "Eine Ware hat den Wert, den der Kunde bereit ist, dafür zu zahlen!" lautet ein Spruch aus den Anfängen des Handels. Für digitale Güter funktioniert das Prinzip von Nachfrage und Angebot aber nicht, weil das Angebot praktisch unendlich ist. Und alle versuche, es künstlich zu verknappen, scheitern bisher kläglich daran, daß der Nutzer sich dann einfach illegal verhält.
Wieso wird eigentlich der unsäglich dumme Begriff "RAUB-Kopie/ren" immer noch gebetsmühlenartig in Artikeln viel zu vieler Leitmedien verwendet? Denn wenn schon durch die zur Besprechung des Themas angewandte Sprache den eigentlichen Punkt (-> Immaterialgüter-Recht, Kulturwandel durch technische Vernetzung) nicht trifft, wie kann man dann von allen an der Diskussion Beteiligten vernünftige Argumente erwarten? Und, nein: Scheinargumente wie "hach, das ist halt der 'Volksmund', weiß doch eh jeder, was gemeint ist..." zählen hier nicht, der Begriff ist schlicht und einfach falsch, und es weiß außerdem noch niemand wirklich, wie die Angelegenheit für alle Seiten befriedigend zu lösen ist.
Wenn es denn möglich wäre Serien in Orginalton am Tag ihres erscheines legal zu sehen...
Dafür würde ich gerne Geld zahlen.
Aber ich schmeiß Geld gegen den Monitor und es passiert nichts.
Aber 4,5++ € für einen Filmverleih auszugeben, seh ich ehrlich gesagt irgendwie nicht ein. All die Kosten die durch digitale Vertriebswege gespart werden einfach dankend als zusätzlichen Gewinn einzusacken, nein danke.
Wenn die GEMA + Konsorten dann auch hier über die Kosten bestimmen darf, gute Nacht. Aber das wird die Filmindustrie schon zu verhindern wissen.
So lange müssen wohl Raubmordkopierer weiter Raubmorden...
Ich warte dann halt, bis die Staffel bei Amazon + Co. rauskommt.
"Verwaiste Werke, also solche, deren Urheber nicht ausfindig gemacht werden können, sollen genutzt werden können, zum Beispiel gegen eine "geringe Vergütung" an die Verwertungsgesellschaft."
Diesen Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der Urherber kann zwar nicht ausfindig gemacht werden, an die Verwertungsgesellschaft muss trotzdem Kohle abgetreten werden. Entlarvend. Daran sieht man doch am besten um wen und was es bei der ganzen Debatte geht.
Ja. lustig, ne? In der Videothek meines geringsten Misstrauens zahle ich fuer jede DVD und sogar fuer 99% aller BluRays(ich glaube sogar mittlerweile fuer alle; der 50 Cent BD-Zuschlag wurde auch bei den Top-Titeln abgeschafft) einen Euro.
Nebenbei gibts noch Bier und Snacks und (meistens) kompetente Beratung.
Also ist (fuer mich zumindest) die ABSOLUTE Grenze beim Streaming eines Films 1 Euro. Eigentlich noch viel weniger, da ich beim "echten Ausleihen" in der Videothek das Originalmedium physisch in der Hand habe und fuer 1 Euro fuer 24 Stunden damit machen kann was ich will.