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Unterwegs im US-Wahlkampf: Steaks und der Traum von einer besseren Welt

Astrid LangerDer nächste US-Präsident wird Republikaner oder Demokrat sein, soviel ist sicher. Doch es gibt in Amerika auch Mini-Parteien wie zum Beispiel die Libertarians. Einer ihrer größten Unterstützer ist Peter aus San Rafael, ein begnadeter Koch und mein nächster Couch-Gastgeber.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-863343.html
  1. #1

    Freiheit

    Die Freiheit, die von der die Libertarians reden, ist die Freiheit unter der nächsten Brücke zu verrecken.
    Keine Krankenversicherung, keine sozialen Sicherungssysteme, keine Standards bei Umweltschutz, keine Rechte für Arbeitnehmer, jeder ist sich selbst der nächste und wer nicht in der Lage ist aus eigener Kraft zu überleben hat halt Pech gehabt. Sozialdarwinismus in seiner reinsten Form.
  2. #2

    Falsch

    "Wählen darf Petra zwar nicht in den USA, dafür müsste sie ihre deutsche Staatsbürgerschaft abgeben." Falsch. Sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die USA erlauben die doppelte deutsch-amerikanische Staatsbuergerschaft. Als amerikanischer Staatsbuerger besitzt man das Wahlrecht, unabhaengig davon, ob man noch eine andere Staatsbuergerschaft besitzt. Nicht nur das, man kann sogar Gouverneur von Kalifornien werden: Arnold Schwarzenegger besitzt die oesterreichische Staatsbuergerschaft. Macht immer wieder Spass, diese Artikel ueber die USA in deutschen Zeitungen und Zeitschriften zu lesen. Wird da eigentlich irgendetwas auf Korrektheit ueberprueft? Anscheinend nicht.
  3. #3

    -

    Zitat von The Geek Beitrag anzeigen
    "Wählen darf Petra zwar nicht in den USA, dafür müsste sie ihre deutsche Staatsbürgerschaft abgeben." Falsch. Sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die USA erlauben die doppelte deutsch-amerikanische Staatsbuergerschaft. Als amerikanischer Staatsbuerger besitzt man das Wahlrecht, unabhaengig davon, ob man noch eine andere Staatsbuergerschaft besitzt. Nicht nur das, man kann sogar Gouverneur von Kalifornien werden: Arnold Schwarzenegger besitzt die oesterreichische Staatsbuergerschaft. Macht immer wieder Spass, diese Artikel ueber die USA in deutschen Zeitungen und Zeitschriften zu lesen. Wird da eigentlich irgendetwas auf Korrektheit ueberprueft? Anscheinend nicht.
    So viel ich weiß, darf ein Deutscher nur die deutsche und amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen, wenn er dies hinreichend begründen kann und eine Beibehaltungsgenehmigung von Deutschland erhält. Dies kann der Fall sein, wenn z.B. nahe Verwandte in Deutschland leben oder man in Deutschland einen Wohnsitz oder einen Unternehmensstandort hat. Ist dies alles nicht der Fall oder wird es vom Staat nicht anerkannt, so muss man die deutsche Staatsbürgerschaft ablegen, um die US-amerikanische anzunehmen. Beantragt man diese Beibehaltungsgenehmigung nicht, so verliert man automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft.
    Ich habe auch nur noch die US-amerikanische, allerdings habe ich die deutsche abgelegt, weil ich zwar in Deutschland aufgewachsen, aber in Texas geboren wurde und mich mit Deutschland nie identifizieren konnte.

    Wurde die Beibehaltungsgenehmigung der Frau abgelehnt, so macht der Artikel Sinn. Das dies generell der Fall ist, stimmt aber eindeutig nicht, da haben sie dann wieder recht.
  4. #4

    SPON Geographie

    SPON macht sich die Welt widde-widde-wie sie ihm gefällt...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    um mit ihnen von Südamerika bis nach Nepal am Äquator entlang zu reisen
    Kann natürlich auch sein, dass der Reisende Quark erzählt oder die Schreiberin ihn nicht richtig verstanden hat. Aber so ein bisschen auf inhaltlichen Müll prüfen könnte man die Artikel doch.

    Und die auf der Karte dargestellte Route von Santa Cruz nach San Rafael/San Francisco ist nicht die im Artikel erwähnte gemütliche Küstenstraße (Highway/Route 1), sondern der "Nimitz Freeway" (Interstate 880), der im Inland das Silicon Valley mit Oakland verbindet.
  5. #5

    Wahl zwischen Pest und Cholera

    In den USA besteht nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Libertarians scheinen auch etwas merkwürdige Ansichten zu besitzen, wenn sie Drogen legalisieren wollen.
  6. #6

    Zitat von koala2 Beitrag anzeigen
    In den USA besteht nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Libertarians scheinen auch etwas merkwürdige Ansichten zu besitzen, wenn sie Drogen legalisieren wollen.
    Wieso merkwürdig?
    Die gefährlichsten Drogen (gemessen an der Zahl der Leute, die daran sterben) sind doch schon immer legal, nämlich Alkohol und Nikotin. Nur verdient der Staat daran ordentlich mit.
  7. #7

    wir können froh sein dass wir ein mehrParteienSystem

    Haben.diese dritte alternative überzeugt nicht.die Freigabe von Marihuana ebenfalls nicht.denn es handelt sich un eine naturmedizin die allerdings den menschen nicht vorenthalten werden darf . es braucht aber einen MedizinMann der es zu verabreichen versteht.der Mangel an politischer Vielfalt scheint mit dem geringen bildungs niveau breiter Massen zusammenzu hängen und dafür wird die usa noch in diesem Jahrhundert die Quittung bekommen .
  8. #8

    Richtig

    Judge Dredd schrieb: "So viel ich weiß, darf ein Deutscher nur die deutsche und amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen, wenn er dies hinreichend begründen kann und eine Beibehaltungsgenehmigung von Deutschland erhält."

    Das ist richtig. Allerdings sind die Bedingungen fuer die Beibehaltung sowie deren Auslegung in der Praxis derart, dass sie praktisch jeder erfuellen kann.








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