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Unterwegs im US-Wahlkampf: "Die erzählen doch eh nur Lügen"

Astrid LangerNicht jeder Amerikaner schaut gebannt auf den Endspurt von Barack Obama und Mitt Romney, muss Astrid Langer beim Couchsurfing in Kalifornien feststellen. Bei Briana in Sacramento gibt es jede Menge Unwissenheit und Desinteresse an Politik.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-863569.html
  1. #1

    Wahlkampf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicht jeder Amerikaner schaut gebannt auf den Endspurt von Barack Obama und Mitt Romney, muss <i>Astrid Langer </i>beim Couchsurfing in Kalifornien feststellen. Bei Briana in Sacramento gibt es jede Menge Unwissenheit und Desinteresse an Politik.

    Couch-Surfing USA: Unterwegs im US-Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE
    Wahlkampf und Lügen sind doch eine Einheit und das nicht nur in den USA, überall versucht man so den Bürger/Wähler hinters Licht zu führen.
    Nur im Wahlkampf macht man den Bürger klar das man seine Interssen vertreten möchte, aber hinterher sieht es bekanntlich immer ganz anders aus und so sollte sich auch keine mehr wundern wenn die Bürger davon die Nase voll haben.
    HR
  2. #2

    "Ignorance is bliss" scheint nicht umsonst ein Sprichwort aus dem englischen Sprachraum zu sein.

    Andererseits geht auch bei uns ein Drittel bis die Hälfte der Wahlberechtigten nicht wählen, vielleicht macht es ja gerade die freiheitlich-demokratische Grundordnung aus, nicht wählen gehen und auch einmal nicht zu allem eine Meinung haben zu dürfen?
  3. #3

    Demokratie?

    Wer profitiert vom Desinteresse und die Unwissenheit der Amerikaner? Ist das alles wirklich nicht gewollt? Kann ein System auf dieser Basis von sich behaupten, den WIllen der Bevölkerung zu vertreten?
  4. #4

    Seltsame Fragen

    "Sollen genetisch manipulierte Lebensmittel künftig gekennzeichnet werden müssen?"

    Diese Frage setzt Einverständnis mit genetisch manipulierten Lebensmittel voraus. Man kann sich nicht dagegen entscheiden.

    "Soll die Todesstrafe abgeschafft und mit einer lebenslangen Haftstrafe ohne Aussicht auf Begnadigung ersetzt werden?"

    Wenn es um Entscheidung für oder gegen Todesstrafe geht, dann müsste auch nur danach gefragt werden und nicht zugleich Einverständnis mit dem Rest der Frage erwartet werden.

    Ich würde mich über diese Art der Befragung beschweren.
  5. #5

    Die Vereinigten Staaten sind eine Welt für sich

    By the way, eben war Briana noch der, Zitat: „dunkelhaarige Wirbelwind mit Huskeyblauen Augen“ ...und ich hatte schon geschrieben: Quittengelb oder quittengelb? Aber als ich das Zitat noch einmal überprüfen wollte, stand da plötzlich, Zitat: „...dunkelhaarig, mit huskyblauen Augen...“ Kleine Korrektur, egal, jedenfalls ist diese Briana typisch für das verbreitete Desinteresse an der Politik in den USA, worauf herumzuhacken jetzt die Gelegenheit wäre. Ich verzichte darauf, weitgehend, denn auch in Deutschland interessieren sich immer weniger Menschen für Politik, die Gründe sind bekannt. Trotzdem kann ich mir nicht die Bemerkung verkneifen, dass ich einmal Zeuge eines Trecker-Rennens in South-Dakota wurde, der Ort hieß Belle Fourche, und ich kam erst gegen Ende der Feierlichkeiten dahinter, dass es sich um eine Wahlkampfveranstaltung der Republikaner handelte – Trecker-Rennen zur Erklärung: Alle Traktoren mussten einen Riesen-Eisenklotz möglichst weit ziehen, hysterisch bejubelte Highlights waren die Feuerschweife, die aus den Auspuffen zuckten... die Vereinigten Staaten sind eine Welt für sich.
  6. #6

    Zitat von Bourgeois2000 Beitrag anzeigen
    Wer profitiert vom Desinteresse und die Unwissenheit der Amerikaner? Ist das alles wirklich nicht gewollt? Kann ein System auf dieser Basis von sich behaupten, den WIllen der Bevölkerung zu vertreten?
    Wie genau kultivieren sie denn gewollt Unwissenheit und Desinteresse? Und klar kann es. Wenn ein Teil der Bevölkerung willenlos ist, ist das halt so.
  7. #7

    Das geringere Uebel!

    Man hat in den USA halt nur die Wahl zwischen dem geringeren Uebel!
    Ich fuer mich werde noch einmal Obama meine Stimme geben, nicht weil er soooo toll ist, sondern bloss weil Romney noch viel schlimmer waere. Und genau so sieht es halt fuer viele andere auch aus, von welcher Seite aus kommend spielt hier keine Rolle. Und es ist absolut verstaendlich das einige Leute halt ueberhaupt keine Lust mehr haben an diesem ganzen Spektakel teilzunehmen. Ich schau z.B. seit Jahren kein US TV mehr, nichtmal die News, weil es halt reine Propaganda ist die keine objective Meinung verbreiten MOECHTE! Ein jeder weiss das in der Heimat die Bild leicht CDU lastig ist/war und das halt hoch 10....dann hat man CNN, FOX, MSNBC und wie sie alle heissen.
    Somit als Fazit, ich verstehe absolut das viele Menschen keine Lust auf DIESE Politiker mehr haben und leider haben sie halt keine so grosse Auswahl die es in D der Fall ist.
  8. #8

    eher weise

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicht jeder Amerikaner schaut gebannt auf den Endspurt von Barack Obama und Mitt Romney, muss <i>Astrid Langer </i>beim Couchsurfing in Kalifornien feststellen. Bei Briana in Sacramento gibt es jede Menge Unwissenheit und Desinteresse an Politik.
    Es ist vielleicht ein Zeichen von Weisheit, sich nicht für die Wahlkämpfe zu interessieren.
  9. #9

    Unwissenheit und Desinteresse?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei Briana in Sacramento gibt es jede Menge Unwissenheit und Desinteresse an Politik
    Vielleicht ist es eher der Durchblick dass es nur eine Muppet-Show für Dumme ist und dass ein besserer Schwätzer kein besserer Präsident wird und das Volk so wie so außen vor bleibt?


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