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Unterwegs in China: Rad, Land, Fluss

Stefen ChowDie spinnen, die Deutschen! Langnasen, die 660 Kilometer durch die Volksrepublik radeln, ernten reichlich Kopfschütteln - und jede Menge Mitleid. Für die Chinesen ist klar: Wer sich so auf dem Fahrrad quält, ist zu arm für ein Auto. Eine Velo-Tour durchs Reich der Mitte.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...816754,00.html
  1. #1

    Dumme Chinesen?

    Fuer wie dumm halten sie die Chinesen das ihnen unterstellt wird nicht zu wissen wieviel eine Reise von D. nach C. kostet, dazu die Raeder etc.
    Ein dummer Artikel.
  2. #2

    Über diese Deutschen...

    ...in Ihren Jack Wolfskin Jacken lachen doch alle in der Welt. Und diese Verstrahlten denken noch, es ist Freundlichkeit. Wenn ich die in Trecking Schuhen am Strand von Vietnam stratzen sehe, sage ich meinen ausländischen Freunden immer, die suchen ihr Stalingrad. Weiter Marsch, Marsch. Kann man auch auf das Fahrrad beziehen.
  3. #3

    Ein netter Reisebericht, der ziemlich genau wiedergibt, wie es einem als "Fremder" in diesem spannenden Land ergehen kann - vor allem im Positiven, aber auch zum Teil im negativen Sinne.
  4. #4

    Danke für den tollen Bericht! Unheimlich interessant! Ich hoffe auf eine Fortsetzung.
  5. #5

    schade...

    Zitat von konservativ24 Beitrag anzeigen
    ...in Ihren Jack Wolfskin Jacken lachen doch alle in der Welt. Und diese Verstrahlten denken noch, es ist Freundlichkeit. Wenn ich die in Trecking Schuhen am Strand von Vietnam stratzen sehe, sage ich meinen ausländischen Freunden immer, die suchen ihr Stalingrad. Weiter Marsch, Marsch. Kann man auch auf das Fahrrad beziehen.
    ...das Sie scheinbar keine Vorstellung davon haben, dass man mit dem Rad viel besser verreisen kann, als mit dem Auto oder Bus.
    Ich habe in Ecuador unter anderem beim Aufbau von touristischen Touren mit Fahrrad geholfen. Die Einheimischen haben erst gekichert. Nachdem ich sie es selber testen liess, waren sie begeistert. Sachen, die man nie vom Bus aus gesehen hat, wurden den Einheimischen offenbart, auch die Ruhe auf abgelegenen Strecken fanden großen anklang. Schön fand ich auch in Brasilien etwas ausserhalb der Metropolen, dass viele mit dem Fahrrad unterwegs sind. Da werden Getränke, Gasflaschen vorbeigebracht, einer hat sogar das gesammte Material zum Bau seines Hauses mit einem Fahrrad geholt.
    Inzwischen ist das Fahrrad in Hamburg für mich das Verkehrsmittel Nummer 1 in 9 von 12 Monaten. Meine Gesundheit war selten besser, ich rege mich seltener auf, mein Blutdruck ist endlich wieder einigermassen normal. Als ich noch Auto gefahren bin, ging ich von Jahr zu Jahr mehr zu grunde.
  6. #6

    ein sehr schoener Reisebericht

    Ganz herzlichen Dank.

    Vor einigen Monaten fand ich eine deutschsprachige Website ueber Fahrrad Tourismus in und nach China und SO Asien.

    Fuer die, die es interessiert:

    tomtomtofu – tomtomtravel
  7. #7

    Zitat von konservativ24 Beitrag anzeigen
    ...in Ihren Jack Wolfskin Jacken lachen doch alle in der Welt. Und diese Verstrahlten denken noch, es ist Freundlichkeit. Wenn ich die in Trecking Schuhen am Strand von Vietnam stratzen sehe, sage ich meinen ausländischen Freunden immer, die suchen ihr Stalingrad. Weiter Marsch, Marsch. Kann man auch auf das Fahrrad beziehen.
    Weltoffenheit und Tolerenz zeigt sich also durch Engstirnigkeit und Intoleranz den eigenen Mitbürgern gegenüber. Abgrenzung, um "cool" zu sein und nicht dazugehören zu müssen, zu den bösen deutschen. Doch auch wieder typisch deutsch, oder?

    Ich bin auch kein großer Fan der Trackingkleidung im Großstadtjungel, aber genausowenig sehe ich gerne dickbäuchige Amis am Strand, SUV's auf dem Kaufhofparkplatz oder laute russische Champagnertrinker. Aber jeder Jeck ist anders und jeder soll sich so verhalten wie er es möchte, solange andere nicht in ihrer Freiheit begrenzt werden. Das geschieht durch Trackingkleidung wahrlich nicht. Also einfach mal die Papnase aufziehen und nicht alles so ernst nehmen und auch ein wenig über sich selbst und seine Herkunft freuen.
  8. #8

    Tiefgang dem Effekt geopfert ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die spinnen, die Deutschen! Langnasen, die 660 Kilometer durch die Volksrepublik radeln, ernten reichlich Kopfschütteln - und jede Menge Mitleid. Für die Chinesen ist klar: Wer sich so auf dem Fahrrad quält, ist zu arm für ein Auto. Eine Velo-Tour durchs Reich der Mitte.

    Unterwegs in China: Rad, Land, Fluss - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Wieder ei oder zwei selbsternannte Chinaexperten. Wer angeblich China mit dem Fahrrad erschließt, trifft zwangsläufig auf ein Millionenheer anderer Radfahrer. Es klingt aber wohl besser, scheinbare Widersprüche zu produzieren und im Übrigen mit Volldampf den Kulturschock vorzustellen.

    Meine Besuche in China waren sprachlich vorbereitet ( Mandarin ), selbstorganisiert ( ich reiste mit Bus, Bahn und Boot, einmal auch mit einem kleinen Flugzeug). Ich war im Westen ( Sichuan), Nordosten ( Beijing), Zentrum ( Wuhan, Xian ), Süden ( Hainan, Shenzhen, Guangdong, Honkong ), bin zu Chinesen auf den Gepäckträger gestiegen, habe selbst auch Chinesen mit dem Fahrrad gefahren und habe nur in den Straßen von Shanghai deutlich weniger Radfahrer erlebt, als in allen anderen chinesischen Orten.

    Seit vielen Jahren ärgert mich der Versuch vieler Reisender, mit wenig Tiefgang vor allem sich selbst zu vermarkten.
  9. #9

    Und? Wenn man will, ...

    Zitat von semaphil Beitrag anzeigen
    Wieder ei oder zwei selbsternannte Chinaexperten. Wer angeblich China mit dem Fahrrad erschließt, trifft zwangsläufig auf ein Millionenheer anderer Radfahrer. Es klingt aber wohl besser, scheinbare Widersprüche zu produzieren und im Übrigen mit Volldampf den Kulturschock vorzustellen.

    Meine Besuche in China waren sprachlich vorbereitet ( Mandarin ), selbstorganisiert ( ich reiste mit Bus, Bahn und Boot, einmal auch mit einem kleinen Flugzeug). Ich war im Westen ( Sichuan), Nordosten ( Beijing), Zentrum ( Wuhan, Xian ), Süden ( Hainan, Shenzhen, Guangdong, Honkong ), bin zu Chinesen auf den Gepäckträger gestiegen, habe selbst auch Chinesen mit dem Fahrrad gefahren und habe nur in den Straßen von Shanghai deutlich weniger Radfahrer erlebt, als in allen anderen chinesischen Orten.

    Seit vielen Jahren ärgert mich der Versuch vieler Reisender, mit wenig Tiefgang vor allem sich selbst zu vermarkten.
    findet man immer ein Haar in Suppe.
    Notfalls ein imaginäres ...

    Wenn Sie ein so tolller Chinaexperte sind, warum konnte ich von Ihnen nichts lesen?
    Ergo, lieber eine Geschichte lesen wie diese als eine Geschichte, die nie geschrieben wird.
    Ich hoffe, Sie verstehen was ich meine.








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