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Untersuchungsbericht zur "Gorch Fock": Ekelrituale nach*Vorschrift

Unfälle, sexuelle Belästigung, Suff, überharter Drill - auf dem Vorzeige-Segler "Gorch Fock" herrschten angeblich unerträgliche Zustände. Ermittler unter Führung des Marineamtes kommen jetzt zu dem*Ergebnis, es sei alles gar nicht so schlimm gewesen. Warum eigentlich?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...750920,00.html
  1. #90

    Koechloeffel vor....

    Zitat von Sophie Amrain Beitrag anzeigen

    Da trieft ja geradezu das Testosteron aus Ihren Worten. Übrigens braucht auch die Marine Köche:-)
    Da haben Sie gleich zwei Mal recht, Verehrteste.
    Militaer hat immer mit Testosteron zu tun, in manchen Armeen der Welt wird das sogar (sicherlich sehr zu Ihrem Erstaunen)gefoerdert und "erdrillt"...
    Schauen Sie sich z.B. mal die Ausbildung der Marines in den USA und Frankreich an....
    Klar, Koeche braucht das Militaer...aber vielleicht nicht so viele, wie es in Deutschland Potential hat.
    Ihnen und einer moeglichen Frauenquote zu Liebe, sollte man vielleicht ueber ein "Kochloeffelgeschwader" nachdenken....
  2. #91

    ...

    Zitat von Leuchtturm Beitrag anzeigen
    Wir sind auf dem besten Wege, die Deutsche Marine in einen Kindergarten umzubauen - dank Bild und einigen unfähigen Abgeordneten in Berlin.
    Die Piraten und Terroristen auf den Weltmeeren werden sich ins Fäustchen lachen, da sie von einer solchen Marine wirklich nichts mehr befürchten müssen!!!
    Da braucht man nicht der Bild danken - die haben nur ihre Schlagzeile für Verkaufszahlen gebraucht.
    Danken können wir all den intelligenten Gutmenschen, die sich auch gerade hier tummeln und eher zu den SPON-Lesern gehören als zur Bild. Sei es heute die Marine oder gestern die Kasernen im Süden des Landes - all die Menschen haben sich ihr Schicksal ausgesucht, Berufssoldat zu werden - und die Riten der verschiedenen Einheiten sollten diesen Menschen auch bekannt sein - bei mir war es jedenfalls so und ich war vor 20 Jahren 'nur' Wehrpflichtiger.
    Wir machen uns auf der Weltbühne nur noch lächerlich - demnächst werden wohl auch die Waffen unserer Soldaten gegen Faschingsartikel getauscht - könnte ja was passieren... Das ist peinlich - und nicht der Bericht, dessen Ausgang für halbwegs intelligente Menschen von vornherein klar gewesen sein sollte.
  3. #92

    Jetzt fehlt...

    ... nur noch ein Skandal bei der Luftwaffel!
    (das wird wohl nicht passieren... "Luftschutzschule lauter Schwule" ;) [nicht ernst gemeint!(bevor wieder einer ausflippt)])

    Dann wären die drei Teile der BW insgesamt vertreten.
  4. #93

    Vorschläge für eine Reform der Kadettenausbildung.

    Eine Reform der Marineausbildung ist längst überfällig. Auch die Modernisierung der Gorch Fock muß durchgeführt werden, damit sie ihren Platz innerhalb der Flotte behalten kann. Folgende Maßnahmen sollten ergriffen werden:
    1. Beschränkung der Kadettenzahl auf 20 Personen.
    2. Umbau der Gorch Fock. Es werden maximal 20 Einzelkabinen eingebaut (mit Außenfenster), die neben festen Betten auch eine Mini-Sanitärzelle mit Dusche und Klo enthalten. Internet-Anschlüsse sind Standard.
    3. Auf dem Vordeck wird eine "Mensa" errichtet, die als Schulungsraum, Treffpunkt der Kadetten und gemeinsamer Speisesaal genutzt wird.

    4. Auf dem Poop-Deck werden Liegestühle locker verteilt zur Erholung der Kadetten von ihrem strapaziösen Dienst. Eine Plane gegen Sonnenbrand wird ausgespannt.

    5. Eine erfahrene Crew von Berufsseglern wird angeheuert, um die Segel und die Takelage zu bedienen. Diese Crew findet Unterkunft in der Bilge.

    6. Drei Aufwartefrauen werden an Bord geholt, um die Kadetten mit Frühstück am Bett zu bedienen. Diese haben auch die Aufgabe, die Kabinen täglich zu reinigen und aufzuräumen.

    7. Die tägliche Dienstzeit der Kadetten beginnt um 9:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr, mit drei Brotzeit-Pausen. Die Wochenenden sind dienstfrei. Von Samstag 12:00 Uhr bis Sonntag 22:00 Uhr wird Freibier ausgeschenkt.

    8. Eine Kommission unter Beteiligung der Kadetten versammelt sich täglich um 9:15 Uhr in der Mensa, um in demokratischer Tradition über das Tagesprogramm und das Küchenmenü abzustimmen. Der Kapitän ist an die Weisungen dieser Kommission gebunden.

    9. Eine negative Beurteilung der Kadetten seitens der Offiziere wird untersagt. Jeder Kadett hat das Recht, eine gleichwertige Laufbahn-Chance zu erhalten.

    10. Die Kadetten dürfen einen Sprecher wählen, der direkt dem Verteidigungsminister Auskunft über die allgemeinen Zustände an Bord erteilen darf.

    Nur so läßt sich ein zukunftsorientiertes und kampfkräftiges Marine-Team ausbilden!
  5. #94

    Körperliche Gewalt war normal

    Mein Bruder war auf der Gorch Fock und das was er erzählt hat, hat mich zutiefst erschreckt und angewidert. Körperliche Gewalt gegen Kadetten, die sich nicht den selbsternannten Alphatieren beugen ist z.B. völlig normal. Wer nicht beliebt ist oder nicht bei allem mitmacht, der wird zum Außenseiter und massiv gedemütigt. Das ist dann wirklich kein "Spaß" mehr.

    Aber zum Glück ist die Armee jetzt ja freiwillig. Die Quote der Spinner wird sich dadurch dort aber erhöhen.
  6. #95

    Keinen blassen Dunst

    SPON schreibt: "Das Ergebnis wirkt geradezu irrwitzig, wenn der Fall nicht ernst wäre: So sei die eklige Suppe in einem Schlauchboot an Deck, in die die Segelschüler zur Äquatortaufe eintauchen müssen, bevor sie einem als Meeresgott Neptun verkleideten Soldaten die Füße küssen, kein Erbrochenes, sondern eine Mischung aus frischen Lebensmitteln. Die braune Brühe sei "aus frischen Lebensmitteln, wie z. B. Mehl, Cornflakes, Schokolade, Knoblauch, Fisch und Käse hergestellt und mit Lebensmittelfarbe behandelt" worden, damit es "es unappetitlich aussah". Die Ausführungen zu dem Ritual auf dem als Aushängeschild Deutschlands erachteten Schiff ist exemplarisch für den Bericht, denn fast für alle Beispiele finden die Ermittler gar Dienstvorschriften, die das Treiben an Bord rechtfertigen."

    Der Schreiber zeigt hier, dass er wirklich keinen blassen Dunst von den Gepflogenheiten auf hoher See hat. Die Äquatortaufe ist nun mal Bestandteil der auf ALLE Hochseeschiffe der Welt bestehenden Rituale. Es handelt sich um einen heiteren Spaß, bei der von anständigen Vorgesetzten darauf geachtet wird, dass die Menschenwürde der Äquator-Debutanten nicht verletzt wird. Die Teilnahme ist IMMER freiwillig. Wer nicht mitmachen will, soll es lassen. Aber jenen, die freiwillig mitmachen wollen den Spaß nicht verderben.
  7. #96

    xxx

    Zitat von fredclausen Beitrag anzeigen
    Dann ist es das größte Unding, dass die Reinländer, etc. mit viel Helau und Alaf und wasweisich ihre Rosenmontagszüge haben fahren lassen, als im Norden von Afrika Bürgerkrieg herrscht.
    Mal über den Tellerrand gucken!
    Das ist ja wohl etwas vollkommen anderes. Gehen Sie auch feiern, wenn ein Familienmitglied gerade gestorben ist?
    Auch das ist etwas anderes, aber es zeigt, dass nicht immer mit gleichem Maß gemessen werden kann.
  8. #97

    Schlimm

    Zitat von Mulharste Beitrag anzeigen
    NA was ist denn daran schlimm, oder hab ich Sie falsch verstanden?
    Ich finde es schlimm, dass erwachsene Menschen sich so etwas gegenseitig zumuten. Oder finden Sie es normal, dass Sie einem als Meeresgott Neptun verkleideten Soldaten die Füße küssen sollen?
  9. #98

    Nie mehr einen Titel....

    Zitat von Blutkoete Beitrag anzeigen
    Ich habe nie verstanden, wer sich interne Kommissionen ausgedacht hat. Vermutlich war der Hintergedanke da bereits Vertuschung und Abwieglung....
    Der "internen" Kommission gehörten zwei Volljuristen aus dem Amt des Wehrbeauftragten an.
    Da Sie sich ja erkennbar gegen alle internen Kommissionen aussprechen, würde ich gerne von Ihnen wissen, wie Sie sich die Zusammensetzung einer Untersuchungskommission in Sachen GF vorstellen würden?

    Wer soll die Kommission leiten und warum ausgerechnet die Person?
    Wer soll der Kommission angehören und warum soll die Person der Kommission angehören?
  10. #99

    Vorschläge zur Reform der Kadettenausbildung.

    Eine Reform der Marineausbildung ist längst überfällig. Auch die Modernisierung der Gorch Fock muß durchgeführt werden, damit sie ihren Platz innerhalb der Flotte behalten kann. Folgende Maßnahmen sollten ergriffen werden:

    1. Beschränkung der Kadettenzahl auf 20 Personen.
    2. Umbau der Gorch Fock. Es werden maximal 20 Einzelkabinen eingebaut (mit Außenfenster), die neben festen Betten auch eine Mini-Sanitärzelle mit Dusche und Klo enthalten. Internet-Anschlüsse sind Standard.
    3. Auf dem Vordeck wird eine "Mensa" errichtet, die als Schulungsraum, Treffpunkt der Kadetten und gemeinsamer Speisesaal genutzt wird.

    4. Auf dem Poop-Deck werden Liegestühle locker verteilt zur Erholung der Kadetten von ihrem strapaziösen Dienst. Eine Plane gegen Sonnenbrand wird ausgespannt.

    5. Eine erfahrene Crew von Berufsseglern wird angeheuert, um die Segel und die Takelage zu bedienen. Diese Crew findet Unterkunft in der Bilge.

    6. Drei Aufwartefrauen werden an Bord geholt, um die Kadetten mit Frühstück am Bett zu bedienen. Diese haben auch die Aufgabe, die Kabinen täglich zu reinigen und aufzuräumen.

    7. Die tägliche Dienstzeit der Kadetten beginnt um 9:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr, mit drei Brotzeit-Pausen. Die Wochenenden sind dienstfrei. Von Samstag 12:00 Uhr bis Sonntag 22:00 Uhr wird Freibier ausgeschenkt.

    8. Eine Kommission unter Beteiligung der Kadetten versammelt sich täglich um 9:15 Uhr in der Mensa, um in demokratischer Tradition über das Tagesprogramm und das Küchenmenü abzustimmen. Der Kapitän ist an die Weisungen dieser Kommission gebunden.

    9. Eine negative Beurteilung der Kadetten seitens der Offiziere wird untersagt. Jeder Kadett hat das Recht, eine gleichwertige Laufbahn-Chance zu erhalten.

    10. Die Kadetten dürfen einen Sprecher wählen, der direkt dem Verteidigungsminister Auskunft über die allgemeinen Zustände an Bord erteilen darf.

    Nur so läßt sich ein zukunftsorientiertes und kampfkräftiges Marine-Team ausbilden!








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