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Untersuchung auf Krankheiten: Ärzte fordern Pflicht-Checks für Unfallfahrer

DPAEs ist eine heiß diskutierte Frage: Soll chronisch kranken Autofahrern, die schon mal einen Unfall verursacht haben, der Führerschein entzogen werden können? Verkehrsmediziner fordern nun, dass zumindest strengere Kontrollen nach schweren Chrashs eingeführt werden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...854615,00.html
  1. #50

    Zitat von andy69 Beitrag anzeigen
    ... ein Hinweis auf eine erhöhte Gefährdung liegt eindeutig vor.
    Die meisten Unfälle passieren ohne Hinweise auf eine Gefährdung.

    Zitat von andy69 Beitrag anzeigen
    .
    Das reicht bei anderen Themen (z.B bei bestimmten Strafdelikten) auch aus, als Verantwortlicher gewisse Auflagen zu bekommen.
    Dabie geht es um Vorsatz, nicht um Unfälle.

    Zitat von andy69 Beitrag anzeigen
    Und wir reden hier nicht über ein Kavaliersdelikt (siehe Hamburg die 4 Toten letztes Jahr)
    Ein Unfall ist keine Straftat.
  2. #51

    Zitat von street-racer Beitrag anzeigen
    TEchnische Defekte werden zum Teil vom Fahrer nicht bemerkt oder die Reparatur aus Kostengründen verschoben auf nächsten Monat-das KFZ wird aber weiter jeden Tag gefahren! Kein Wunder wenn da was passiert!
    Fahrzeugdefekte sind bei PKW sehr selten Unfallursache.
  3. #52

    Eigenverantwortung!

    Gesetze, Gesetze, warum? Solange ein kranker Mensch, der weiß das er nur noch eingeschränkt fahrtüchtig oder sogar fahruntüchtig ist, nicht aus Eigenverantwortung seine Finger vom Auto lässt, solange werden wir Unfälle durch diese Leute erleben müssen. Da nützt keine Zwangsuntersuchung, da nützt keine Vorschrift, denn die Einhaltung ist nicht kontrollierbar. ich spreche aus Erfahrung, denn seit ich Morphine und andere starke Schmerzmittel nehmen muss, habe ich das Auto- fahren eingstellt. Mir geht es dabei sogar gut, denn ich werde mein Gewissen nicht mit dem Leiden eines anderen durch mein Fehlverhalten belasten müssen.
  4. #53

    Pflicht Checks für Ärzte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine heiß diskutierte Frage: Soll chronisch kranken Autofahrern, die schon mal einen Unfall verursacht haben, der Führerschein entzogen werden können? Verkehrsmediziner fordern nun, dass zumindest strengere Kontrollen nach schweren Chrashs eingeführt werden.

    Ärzte fordern Pflicht-Checks für Unfallfahrer - SPIEGEL ONLINE
    Es sollte vorher allerdings Pflicht-Checks für Ärzte geben, in denen diese regelmässig auf ihre Eignung für derartige Checks untersucht werden. Erst kürzlich stand bei SPON ein Artikel über die unglaublichen Zustände und Fehler der Ärzte bei der Patientenbehandlung.
  5. #54

    Zitat von erwakue Beitrag anzeigen
    Gesetze, Gesetze, warum? Solange ein kranker Mensch, der weiß das er nur noch eingeschränkt fahrtüchtig oder sogar fahruntüchtig ist, nicht aus Eigenverantwortung seine Finger vom Auto lässt, solange werden wir Unfälle durch diese Leute erleben müssen. Da nützt keine Zwangsuntersuchung, da nützt keine Vorschrift, denn die Einhaltung ist nicht kontrollierbar.
    Meinen Sie nicht, dass Ihr Kommentar etwas wiedersprüchlich ist?
    Natürlich nutzt eine vorgeschriebene Untersuchung zur Verkehrstüchtigkeit nur, wenn das Ergebnis auch den Behörden vorliegt, also amtlich dokumentiert ist.

    Bei LKW-Führer- und Personenbeförderungsscheinen besteht seit langem die Begrenzung bis zum 50sten, bzw. 60sten Lebensjahr, wenn keine erneute Gesundheitsprüfung vorgelegt wird.
    Und Einschränkungen aus dem Sehtest u.ä. werden auch grundsätzlich in den Führerscheinen eingetragen.

    Spätestens bei einem Unfall kann das Nichtbefolgen einer Einschränkung eine Straftat darstellen, wenn das in einem ursächlichen Zusammenhang steht, was aber tatsächlich oft ignoriert wird.
    Die Missachtung eines Fahrverbotes oder Fahren ohne Führerschein stellt dagegen immer eine Straftat dar.
  6. #55

    Zitat von erwakue Beitrag anzeigen
    Gesetze, Gesetze, warum? Solange ein kranker Mensch, der weiß das er nur noch eingeschränkt fahrtüchtig oder sogar fahruntüchtig ist, nicht aus Eigenverantwortung seine Finger vom Auto lässt, solange werden wir Unfälle durch diese Leute erleben müssen. Da nützt keine Zwangsuntersuchung, da nützt keine Vorschrift, denn die Einhaltung ist nicht kontrollierbar. ich spreche aus Erfahrung, denn seit ich Morphine und andere starke Schmerzmittel nehmen muss, habe ich das Auto- fahren eingstellt. Mir geht es dabei sogar gut, denn ich werde mein Gewissen nicht mit dem Leiden eines anderen durch mein Fehlverhalten belasten müssen.
    Leider sind die meisten Menschen allerdings zu stolz es zuzugeben, dass sie untüchtig geworden sind. Auch zeigen andere Länder, dass weniger Gesetze auch nicht viel mehr bringen (schaue Asien). Dort sieht man auch, wie sicher und "leichtgängig" der europäische Verkehr ist.

    Ich wäre allgemein auch für eine Untersuchung alle 2 Jahre ab dem Alter von 60 Jahren und bei chronisch kranken Personen und jährlich ab 80 Jahren .
    Es geht ja nicht darum, dass man ihnen den Führerschein wegnehmen will, wie hier jemand in den ersten Kommentaren schreibt. Es geht darum, dass man die Person und sein Umfeld schützen will und muss.
    Ich kann es von meinem Großvater sagen, Gott habe ihn selig, dass es bitter nötig gewesen wäre. Der hat auch schon bei Gegenverkehr gerne einen Traktor überholt und nicht immer war er schneller (was aber nicht zu seinen Ableben geführt hatte)
  7. #56

    Vollkommen richtig

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Der unverschuldete Entzug des Führerscheins ist de fakto eine Einschränkung der individuellen Mobilitätsautonomie und gefährdet erheblich die berufliche Existenz eines Menschen.

    Unfallprävention darf nicht schwerer wiegen als die vorgenannten Lebensaspekte.
    Eine Gesellschaft muss auch in der Lage sein Risiken zu ertragen. Sonst wird sie totalitär und inhuman.
    Jeder Verkehrsteilnehmer geht ein Risiko ein. Nun kommt es darauf an, wie man mit dem Risiko umgeht.
    Entweder aggressiv fahren, Auge um Auge, Zahn um Zahn.
    Oder Risikominimierung durch vorausschauendes, vorsichtiges Fahren. Vorsicht aber bitte nicht mit Verkersbehinderung verwechseln.
  8. #57

    Zitat von dr.ponnonner Beitrag anzeigen
    Entweder aggressiv fahren, Auge um Auge, Zahn um Zahn.
    Ich bin beruflich viel Unterwegs, Fahrer deren Verhalten diesem Prinzip entsprechen sind mir bislang selten begegnet. Da wir gerne masslos übertreiben. Eigentlich sind da Radfaher auffälliger.
  9. #58

    Zitat von bigbubby Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass man die Person und sein Umfeld schützen will und muss.
    Der Staat als schützender Übervater. Die deutschen haben einen unsäglichen Hang nach einem totalitären Staat der sie vor den Unbilden des Lebens schützen soll.

    Man muss die Bürger keineswegs voreinander oder gar vor sich selbst schützen.
  10. #59

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Der Staat als schützender Übervater. Die deutschen haben einen unsäglichen Hang nach einem totalitären Staat der sie vor den Unbilden des Lebens schützen soll.

    Man muss die Bürger keineswegs voreinander oder gar vor sich selbst schützen.
    Ganz ehrlich, beim Straßenverkehr hat die Prüfung durchaus einen Sinn und man lernt die strengen Vorschriften und auch deren Überprüfung sehr zu schätzen, wenn man länger einem Straßenverkehr ausgesetzt war, wo das eben nicht der Fall ist.

    Dazu geht es hier darum, dass Leute die in ihren Fähigkeiten durch Krankheit und/oder Alter, dementsprechend überprüft werden sollen, weil der Mensch eben zu stolz ist es zu zu geben. Es geht nicht darum, jeden jeden Tag zu überprüfen.
    Ich frage mich auch, warum man immer bei jedem Gesetz die "Totalitärer Staat Keule" rausholen muss...








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