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Unterstützung im Bundesrat: Vermieter sollen Makler bezahlen

DPAWer muss den Makler zahlen? Bislang ist es häufig der Mieter, doch das will Hamburg nun mit einer Initiative im Bundesrat ändern. Eine breite Mehrheit zeichnet sich ab, doch laut dem Stadtstaat sind noch viele Fragen offen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-863101.html
  1. #1

    Dann...

    ...wird die Maklerprovision halt auf die Miete aufgeschlagen...reichen ja 5 - 10 Euro...der Dumme ist am Ende immer der Mieter.
  2. #2

    Vermieten? Ich bin doch nicht blöd.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer muss den Makler zahlen? Bislang ist es häufig der Mieter, doch das will Hamburg nun mit einer Initiative im Bundesrat ändern. Eine breite Mehrheit zeichnet sich ab, doch laut dem Stadtstaat sind noch viele Fragen offen.

    Bundesrat: Mehrheit für Neuregelung der Maklergebühren wahrscheinlich - SPIEGEL ONLINE
    Dieser neueste Dreh, um Deutschlands Vermieter zu schädigen und zu benachteiligen, wird die Wohnungsnot in den Großstädten noch größer machen. Es gibt kaum einen Bereich des Wirtschaftslebens, der so einseitig zu Gunsten einer Seite reguliert ist wie das Mietrecht. Für private Eigentümer ist es völlig unwirtschaftlich geworden, Wohnraum für andere zu schaffen. Eigentlich schade.
  3. #3

    ungebührlich

    Man zahlt einem Makler so wenig eine "Gebühr" wie eine Steuer. Mag sein, dass Makler wie Staatsherren auftreten, der Einzug von Gebühren und Steuern bleiben das Privileg von Behörden. Makler kassieren eine Provision oder, wie diese es vornehm gerne hätten, die Courtage (was dann gleich ein paar nette Kurtage ergibt).

    Gebühren und Steuer sind (so gut wie) unvermeidlich. Über Provisionen lässt sich verhandeln. Und Makler sind so nötig wie ein zusätzliches Loch im Kopf (zumindest bei Wohnungsvermietungen). Sie dienen nur der Bequemlichkeit der Eigentümer - wenn nicht gar der Alimentation irgendeines Verwandten oder Freundes, der so'n büschen hobbymäßig rummakelt.
  4. #4

    Nicht nur bei Mietern ...

    Im Prinzip hat eigentlich grundsätzlich der Vermieter oder Verkäufer diese Provision zu zahlen. Wenn ich ein Haus oder eine Wohnung kaufe, dann ist das auch in dem Fall die Sache des Verkäufers. Ich habe immer eine Preisvorstellung INKLUSIVE der Provision, wie der Makler das hinbekommt ist seine Sache und so ist es schon immer möglich diese Kosten auf den Verkäufer abzuwälzen. Und wer da nicht mitspielt ... es gibt genug andere Angebote!
  5. #5

    Ist doch Quark

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Dieser neueste Dreh, um Deutschlands Vermieter zu schädigen und zu benachteiligen, wird die Wohnungsnot in den Großstädten noch größer machen. Es gibt kaum einen Bereich des Wirtschaftslebens, der so einseitig zu Gunsten einer Seite reguliert ist wie das Mietrecht. Für private Eigentümer ist es völlig unwirtschaftlich geworden, Wohnraum für andere zu schaffen. Eigentlich schade.
    Was wollen Sie denn mit Ihren Bestandwohnungen machen? Leer stehen lassen? Selber einziehen?
    Natürlich kann man - zumindest hier in der Hansestadt - mit Altbauwohnungen vor 1920 in Eppendorf oder auf der Uhlenhorst gutes Geld machen. Hinzu die nach 10 Jahren steuerfreien Spekulationsgewinne und die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten.
    Zur Vermietung braucht man keinen Makler. Kleine Anzeige im Abendblatt oder Immonet, eine halbe Stunde in die Wohnung stellen und 30 Selbstauskünfte ausfüllen lassen, und Sie können sich den Mieter Ihrer Wahl schnitzen.
  6. #6

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...wird die Maklerprovision halt auf die Miete aufgeschlagen...reichen ja 5 - 10 Euro...der Dumme ist am Ende immer der Mieter.
    Sicher wird die Provision dann teilweise auf die Miete umgeschlagen. Nur: bislang beauftragt der Vermieter den Makler, und der Mieter zahlt. Deshalb hat der Vermieter null Anreiz, auf die Höhe der Provision zu achten, weshalb im Ergebnis immer die maximale Höhe, also zwei Kaltmieten plus MwSt zu zahlen sind. Das ändert sich, wenn derjenige bezahlt, der auch den Makler beauftragt - der Preis für die in der Regel dürftige Leistung der Makler dürfte also erheblich sinken.
  7. #7

    Find ich nicht:

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Eigentlich schade.
    Wenn jemand lieber für immer weitergehende Rechte mehr Miete und diese an einen institutionellen Vermieter bezahlen will, ist das doch in Ordnung - dass das für den ausschließlich von Vorteil sein müßte, steht nirgendwo geschrieben ;-)
  8. #8

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Dieser neueste Dreh, um Deutschlands Vermieter zu schädigen und zu benachteiligen, ...
    Bitte? Das ist ja wohl ein Witz. Meine Erfahrung mit Maklern:

    - Ich suchen mir eine passende Wohnung, die Recherche übernehme ich selbst. (über Kleinanzeigen/Immoscout/etc.)
    - Je nach Gegend gibt es quasi ausschließlich Anzeigen mit Makler.
    - Der Makler erledigt NICHTS für mich, ich sehe ihn nur kurz weil er mir die Tür aufschließt um mir die Wohnung zu zeigen.
    - Trotzdem am Schluss eine satte Rechnung, für die ich keinerlei Gegenleistung erhalten habe!

    Und ganz ehrlich: Ob mir der Makler die Tür zur Wohnung aufschließt oder der Eigentümer ist mir doch vollkommen egal! Ist es für den Vermieter zu viel Arbeit, einfach selbst einen Termin mit dem potentiellen Mieter zu vereinbaren? Ist das bisschen Zeit wirklich so kostbar, dass der Mieter dafür zwei volle Mieten + Steuer bezahlen muss? Wo man beim Umzug ohnehin schon stark belastet ist durch Transport der Möbel, Renovierungskosten, Neuanschaffung der Küche weil die alte nicht mehr passt, etc...?

    Also: Wofür bezahle ich so viel Geld? Wo ist für mich als Mieter der Vorteil? Ich fühle mich einfach nur ausgebeutet. Man sollte diese Maklerei generell verbieten, dass aber derjenige der von ihrem Service profitiert (der Vermieter) auch dafür aufkommt ist ja wohl das mindeste.
  9. #9

    Wozu Makler?

    Wozu gibt's überhaupt Makler?

    Die Mehrheit ist doch absolut überflüssig. Stellt ein nichtssagendes (Phrasen wie charmant, exklusiv, hell, etc.) Inserat in ein paar Internetportale und evtl. noch Zeitungen und das wars. Zum Besichtigungstermin nur marginale Infos, kein Rückruf bei telefonischen Nachfragen, kein Service.

    Gerade in Regionen, wo Wohnraum knapp ist (München und Umland) und die zukünftigen Mieter von sich aus suchen müssen (trotz Massen an Maklern), sind Makler die absolute Farce. Und sündhaft teuer noch dazu, für das, was sie da bieten (nämlich Nichts).

    Ärgert mich jedesmal, wenn ich Standardfragen wie z.B. Verbrauch der Ölheizungsanlage usw. stelle. Der Klassiker: Die maximal mögliche Geschwindigkeit der Internetverbindung. Darauf kommt zu 99% eine Antwort nach dem Motto: "...jaja, in der Nachbarschaft wohnen Journalisten, die brauchen auch Internet, also das gibts hier und weil die das haben muss es ja ausreichend schnell sein. Aber wenn sie es genau wissen wollen, dann können sie ja die Gemeindeverwaltung anrufen...". Aha ja, alles klar, und dafür dann 3000,- € bis 4000,- € Provision haben wollen (bei 2,38 Monatsmieten in und um München normal).


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