also ganz ehrlich: das ist ja eine nette Zusammenstellung, die Herr Wehrle da erstellt hat, aber ich halte das für sehr reißerisch, damit sich das Buch gut verkauft. Idioten gibt es zwar überall, aber die Beispiele halte ich nicht für repräsentativ. Es gibt viele (zu viele) unzufriedene Mitarbeiter in deutschen Unternehmen. Das resultiert aber m.E. eher aus den kleinen Dingen im Alltag: wenig Anerkennung für gute Arbeit, keine Rücksicht auf individuelle Situationen (Alleinerziehende etc.), das Verschließen der Augen vor Missständen, Angst vor Entscheidungen und Risiken, ... - aber das hat alles eine andere Qualität als die Vorkommen, bei denen man zurecht sagen muss, dass man sich im Irrenhaus wähnt, was für jeden normal Denkenden ersichtlich ist. Aber die kleinen Dinge, die m.E. viel schlimmere Konsequenzen haben, verkaufen sich halt nicht so gut.
Im Übrigen sind deutsche Unternehmen insgesamt ja recht erfolgreich, so dass Nonsens-Entscheidungen nicht so weit verbreitet sind . Unzufrieden sind die Mitarbeiter ja vielleicht trotz des Erfolgs ...
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