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Unternehmen Irrsinn: Der Diener Gottes, ein Leiharbeiter

CorbisBillig, willig und leicht loszuwerden: Was früher Sklaven waren, sind heute Zeitarbeiter. Sogar kirchliche Organisationen schmeißen feste Mitarbeiter raus, um sie danach günstig zu leihen. Die Zeitarbeit ist zu einem juristischen Schlupfloch verkommen, klagt Karriereberater Martin Wehrle.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-860820.html
  1. #1

    Na, was für eine Überraschung,

    dass Unternehmen die Schlupflöcher nutzen, die IHnen eine Regierun gewährt?

    Die Frage ist doch eher, was können wir dagegen unternehmen?

    Wahrscheinlich nichts, da den meisten Deutschen mittlerweile alles andere ausser ihrem eigenen Leben egal ist.

    Und das die Kirche von Nächstenliebe und alle christlichen Werten weit

    entfernt ist, diese Entwicklung gibt es schon jahrhundertelang.

    Warum veräußert die katholische Kirche nicht alle Besitztümer, um Hunger und Elend in dieser Welt zu verringern oder zu beenden?


    Richtig....es lebt sich viel zu schön!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Billig, willig und leicht loszuwerden: Was früher Sklaven waren, sind heute Zeitarbeiter. Sogar kirchliche Organisationen schmeißen feste Mitarbeiter raus, um sie danach günstig zu leihen. Die Zeitarbeit ist zu einem juristischen Schlupfloch verkommen, klagt Karriereberater <i>Martin Wehrle. </i>

    Ich arbeite in einem Irrenhaus: Martin Wehrle - SPIEGEL ONLINE
  2. #2

    Rückwärtsgang

    Sie sieht der Rückwärtsgang unseres heutigen Wohlstands aus. Es ist leider so. Hohe Preise z. B. für öffentliche Verkehrsmittel können und wollen die Leute auch nicht bezahlen. Und der Reichtum des Busunternehmers steckt nicht gerade in seiner Hosentasche, sondern in seinem Betriebsvermögen. Der Kunde verlangt, dass er nicht nur bequem, sondern auch schick mit dem Bus fährt.
  3. #3

    Populistisch ...

    ... im Wortsinne, der Vorschlag mit den Bundestagsabgeordneten. Aber auch gut. Weil leicht verständlich und angemessen.

    Leider wird es zur Änderung der aktuellen Situation der Kräfte der Straße bedürfen, von alleine tut sich da nichts. Das Mantra der Politik und der Unternehmer ist ja schließlich, dass kein Geld da ist. Bzw. in China. Die Überwindung dieser Autosuggestion bedarf eines kräftigen Windes und eines lauten Aufschreis. Mal schauen, ob das kommt. Und wann es so weit ist. Erstaunlich friedlich. Das Gespenst der Globalisierung, es bannt noch.
  4. #4

    Zitat von wiwi Beitrag anzeigen
    Sie sieht der Rückwärtsgang unseres heutigen Wohlstands aus. Es ist leider so. Hohe Preise z. B. für öffentliche Verkehrsmittel können und wollen die Leute auch nicht bezahlen. Und der Reichtum des Busunternehmers steckt nicht gerade in seiner Hosentasche, sondern in seinem Betriebsvermögen. Der Kunde verlangt, dass er nicht nur bequem, sondern auch schick mit dem Bus fährt.
    Ich arbeite jetzt im Moment auch per Zeitarbeit. Habe mich dann natürlich weiter umgesehen und einen neuen Job in Aussicht gestellt bekommen. Also, schnell die Kündigung in der Probezeit fertig gemacht und abgeschickt. Darauf hin ruft der Personaler ganz verwirrt bei mir auch und fragt "was der Quatsch den solle, man kann doch über alles reden".
    Jetzt habe ich eine Lohnerhöhung von 30% bekommen, und einen Firmenwagen.
    Was die Kündigungen - generell gesehen - der Arbeitgeber angeht, ist es doch vollkommen egal, ob man per ZA oder fest angestellt arbeitet. Wer einen loswerden will, bekommt den auch los. Und die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten für alle gleich, egal ob Zeitarbeit oder feste Anstellung.
    Allerdings begreifen die wenigsten Firmen, die Zeitarbeiter anstellen, dass man immer darauf erpicht ist, aus dem Job einen anderen mit Festanstellung (mehr Geld/Urlaub..) zu suchen. Und dann ist das geheule groß, wenn der Arbeitnehmer weg will und kündigt.
  5. #5

    Maulwürfe

    Wir haben diese Zustände vor allem den Maulwürfen, also Lobbyisten in der SPD zu verdanken. Denn unter der Rot-Grün-Regierung wurden mehr arbeitnehmerfeindliche Gesetze verabschiedet, als jemals unter einer CDU-Regierung. Ob Schröder oder Clement oder Müntefering, alle haben sie die Ideale der SPD verraten und verkauft. Man kann behaupten, dass die menschenunwürdigen Zustände in der Leiharbeit ein Verdienst der SPD sind.
  6. #6

    Marktwirtschaft pervertiert

    Das Risiko bestimmt den Preis mit. Das ist in vielen Bereichen der Fall, am offensichtlichsten im Kreditwesen. Steigt das Risiko, dass ein Kredit nicht zurückgezahlt wird, so steigt auch der Zinssatz. Leiharbeiter tragen ein höheres Risko frei gesetzt zu werden als fest Angestellte. Wieso bekommen sie dann nicht auch ein HÖHERES Entgelt??
  7. #7

    Dass die kirchlichen Formen Caritas und Diakonie zu den Top-Ausbeutern zählen, ist ja nun keine Neuigkeit. Als "Tendenzbetriebe" lassen sie sich ihre ach so sozialen Einrichtungen vom Staat finanzieren, bevormunden aber ihre untertariflich bezahlten Angestellten bis ins Privatleben hinein. Zudem sind sie die Hauptprofiteure der 1-€-Zwangsarbeit. Das schlimme ist, dass sie das gesamte Sozialwesen unterwandert haben, ohne Kirchenmitgliedschaft finden Leute in Sozialberufen kaum einen Job. Es wird Zeit, diese und alle anderen Formen der Kirchensubvention zu streichen.
  8. #8

    Zitat von kalzifer Beitrag anzeigen
    Man kann behaupten, dass die menschenunwürdigen Zustände in der Leiharbeit ein Verdienst der SPD sind.
    Und warum genau ändern die sozialen Menschenfreunde der CDU und FDP nichts daran? Es ist das System des Kapitalismus, dass zu immer mehr Ausbeutung führt, egal, wer hier regiert. Ich hätte mir früher nie träumen lassen, dass ich 25 Jahre später einsehen würde, dass mein Staatsbürgerkundelehrer recht hatte.
  9. #9

    Das ist doch ganz einfach abzustellen:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Billig, willig und leicht loszuwerden: Was früher Sklaven waren, sind heute Zeitarbeiter. Sogar kirchliche Organisationen schmeißen feste Mitarbeiter raus, um sie danach günstig zu leihen. Die Zeitarbeit ist zu einem juristischen Schlupfloch verkommen, klagt Karriereberater <i>Martin Wehrle. </i>

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-860820.html
    Wählen !
    2013 !
    Die Linke !
    Dann hat der ganze Spuk mit dem Ausverkauf einer kompletten Nation blitzschnell ein Ende.

    Wahl 2013 = sPD - Projekt 18


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