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Unstrittener Facebook-Scan: Institut beendet Schufa-Schnüffelforschung

SCHUFADas Hasso-Plattner-Institut steigt aus: Nach massiver Kritik von Ministern und Datenschützern wurde ein Vertrag mit der Schufa gekündigt. Für die Auskunftei sollte erforscht werden, ob sich Internet-Quellen wie Facebook und Twitter für Bonitätsbewertungen von Usern nutzen lässt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...837762,00.html
  1. #30

    Rohdaten verkauft man nicht...

    Zitat von heinz.mann Beitrag anzeigen
    Die geben doch gerne ihre gesammelten Daten gegen Geld raus. Das ist deren Geschäft.
    Falsch. Das Verkaufen von Werbung ist (derzeit) deren Geschäft.
    Irgendwann vielleicht mal der Verkauf von aus diesen Daten gewonnenen ERKENNTNISSEN (z.B. Trends oder Mail-Adressen)

    Aber garantiert NIE die Profildaten selbst...

    Die Rohdaten sind das Firmenvermögen von Facebook.
    Sowas gibt man nicht aus der Hand...

    Stellen Sie sich mal vor, die SCHUFA kauft für sagen wir mal 10 Millionen alle deutschen Profile. Die kann sie dann 1000fach auswerten und einfach für einen Bruchteil des Preises an Dutzende Interessenten weiterverkaufen und somit sogar noch Gewinn daraus ziehen...

    no go !
  2. #31

    der VPN ins Internet?? Au weia...

    Zitat von andreasoberholz Beitrag anzeigen
    ...
    Positives kann ich der Sache abgewinnen ich Surfe seit gestern nur noch via VPN Netzwerk so sind meine Cockies etc. für Facebook und andere Schnüffeldienste geblockt.

    ... Den Service gibt's auch umsonst, nennt sich Hotspot-Shield, kann jeder auf seinem Rechner installieren und er hat Ruhe vor den Schnüfflern.

    Anonym Surfen ist erste Bürgerpflicht um Facebook ein Schnippchen zu schlagen.
    träumen sie mal weiter...

    HSS ist kein VPN sondern eine gepimpte Proxy-Software.

    Ein VPN ist ein virtuelles, privates Netzwerk. Das www ist ein öffentliches, ungeschütztes Netzwerk. Beides lässt sich nicht vereinen.

    Das wäre in etwa so, als würden sie mit der gepanzerten Limosine durch die Bronx fahren und die Scheiben runterkurbeln, um mit den Leuten zu quatschen... IRGENDWO MÜSSEN sie den Schutzschild verlassen, wenn sie auf öffentliche Seiten wollen.

    Sie erscheinen lediglich bei den angesurften Seiten mit einer amerikanischen IP-Adresse. Bis zum Proxy sind sie verschlüsselt, danach arbeiten sie mit heruntergelassenen Hosen.... wie alle anderen auch. Und wenn der Betreiber unter den Download-Strömen der Möchtegern-Inkognito-Kopierer in die Knie geht, ist der Service eh bald Geschichte.

    Wenn sie keinen Ahnung von der Materie haben, wiegt sie solche Software lediglich in einer Sicherheit, die garnicht existiert.
  3. #32

    Und somit tschüss Schufa!

    Welches Unternehmen ist so dumm, öffentlich mit Daten zu argumentieren, die vom 'hörensagen' entstanden sind, bzw. entstehen?

    Dann dürfte meine Nachbarin, also mich und somit meine Bonität bewerten!

    Und dazu kommt noch, dass die Schufa nicht mal in der Lage ist, Altdaten ohne Hinweis des Kunden löschen zu lassen.
    Sie sind ja schon recht nah an dem Problem Bank und Versicherung, aber dass eine Schutzaufsicht nicht prüft, ob nicht der Auftraggeber Fehler gemacht hat, sondern darauf wartet, das sich seine Geschädigten darum kümmern müssen, obwohl diese nur einen Kleinkredit abbezahlt haben, den es seit über zehn Jahren nicht mehr gibt?
    Schon problematisch, wenn auf der einen Seite die Kauflust Einzelner, siehe Quelle trotz Schufa nicht gestoppt wurde, und einem anderen ein Handyvertrag verwehrt wird, weil er vor über zehn Jahren als Angestellter des Bundes einen Kredit für ein Auto über 7000,- DM aufgenommen hat und fleißig innerhalb von drei Jahren zurückgezahlt hat!
    Soviel zu Glaubwürdigkeit der Schufa.

    Denkt darüber nach,
    Tom_k
  4. #33

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach massiver Kritik von Ministern und Datenschützern wurde ein Vertrag mit der Schufa gekündigt. Für die Auskunftei sollte erforscht werden, ob sich Internet-Quellen wie Facebook und Twitter für Bonitätsbewertungen von Usern nutzen lässt...
    Naja, wenn man ein Forschungsinstitut beauftragen muss um herauszufinden dass man Facebook Accounts nicht zuverklässig irgend welchen Personen zuordnen kann ist das schon mehr als kümmerlich. Wenn die Schufa jetzt zurückzieht tut sie gut daran denn der Shitstorm der Netzgemeinde wäre fürcherlich gewesen. Hunderte wenn nicht tausende von Fake-Accounts mit der Identität von Schufa Mitarbeitern und anderen wichtigen Personen hätten denen schon die Suppe versalzen.........
  5. #34

    Zitat von WAZ Beitrag anzeigen
    Es sollten jedenfalls dringend staatliche Gesamtkontrollen bei der Schufa durchgeführt werden, um diesen Verein zu überprüfen.
    Vor allen Dingen müßte aus Gründen des Datenschutzes gesetzlich vorgeschrieben seinn welche Daten die Schufa für ihre Einstufungen verwenden darf. Das müßte auch für Außenstehende transparent sein. Es ist schon jetzt ein Unding, dass der Wohnort oder die Adresse einen gut situierten Bürger ohne Schuldner das Ranking versaut oder das reklamierte Käufe bei irgend welchen Firmen als unbezahlte Rechnungen ins Ranking einfließen und jahrlang in der Datenbank stehen obwohl der Kauf wegen Mängeln zu Recht rückabgewickelt wurde.
  6. #35

    Zitat von eldoloroso Beitrag anzeigen
    Hmpf. Das wäre die Chance gewesen mein SCHUFA-Ranking hochzutreiben. FB-Wohnort wahlweise Starnberg oder Blankenese. Ein paar Beiträge in einem FB-Börsengruppe über das Problem, wie man die Gewinne aus den letzten Leerverkäufen anlegen soll. ...
    Genau darum geht es. "X versucht, in seinem FB-Profil seinen sozialen Status durch unwahre Angaben zu erhöhen -> unzuverlässig -> Kredit verweigern". Die harten Fakten kennt die Schufa ja (mehr oder weniger). Letztendlich geht es aber darum, die Person selbst einzuschätzen. Und dazu ist der FB-Account wahrscheinlich gar nicht so schlecht geeignet. Vor Allem in Verbindung mit den "harten Fakten".
  7. #36

    Zitat von j.vantast Beitrag anzeigen
    Natürlich ist das eine automatisierte Erfassung. Aber die Schufa ist wohl noch nicht im Club derjenigen, die das dürfen.
    was soll das für ein Club sein?
    Aber den Kommentar von Facebook find ich schon lustig, denn was macht denn Facebook selbst? Ach ja, fürFacebook gelten die eigenen Nutzungsbedingungen natürlich nicht. Die sind nur für die User: Du darfst nix, wir dürfen alles. Und nach der ominösen Umfrage wird es auch noch so dargestellt, als sei dies der Wille der User.
    nein die gelten für alle die mit den Angeboten von Facebook in Beziehung stehen. Eine Umfrage ist hier generell nicht nötig und freiwillig. Wenn Sie nicht glauben, dass FB trotzdem die Ergebnisse anschaut und ggfs. Punkte daraufhin überdenkt/überarbeitet, ist das Ihre Ansicht - mehr nicht.
    Letzlich finde ich es aber absurd. Die Leute regen sich jetzt über die Schufa auf. Facebook selbst praktiziert dies aber schon immer.
    was praktiziert FB bitte genau in diesem Zusammenhang? Scoring der Bonität der Nutzer? Wozu? Wie? Solche schwerwiegenden Behauptungen, sollten Sie schon genauer erklären können als mit sowas wie "das weiß doch jeder, dass da in Roswell damals Aliens abgestürzt sind...."
    Vielleicht begreifen ja jetzt einige, das ein öffentliches soziales Netzwerk eben kein privater Raum ist. Wer heute Daten öffentlich im Netz zugänglich macht, der muss eben wissen dass diese Daten gescannt und verwertet werden.
    *gähn* und wie immer die neunmalklugen Platitüden, die zu jedem scharfsinningen FB Kommentar gehören...
    Die Schufa hätte die benötigten Daten ja auch von FB kaufen können, dann hätte es keiner mitbekommen.
    nein, können sie nicht und hätten sie nicht - Punkt.


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