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Unstrittener Facebook-Scan: Institut beendet Schufa-Schnüffelforschung

SCHUFADas Hasso-Plattner-Institut steigt aus: Nach massiver Kritik von Ministern und Datenschützern wurde ein Vertrag mit der Schufa gekündigt. Für die Auskunftei sollte erforscht werden, ob sich Internet-Quellen wie Facebook und Twitter für Bonitätsbewertungen von Usern nutzen lässt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...837762,00.html
  1. #10

    Die Schufa ist ein knochentrockener Verein und mit allen Wassern gewaschen, nur nicht mit Weihwasser !

    Die Daten, welche die Schufa nimmt oder meldet, beziehen sich bis heute ausschliesslich auf Vertragspartner wie Banken, Leasinggesellschaften, Versicherungsgesellschaften und Warenhandelspartner. Die Auskünfte an diese sind limitiert, je nach Branche. Die Meldungen der Partner über Zahlungsabwicklungen, all dieses unterliegt vertraglichen Vereinbarungen, die auch der Kunde bei Vertragsabschlüssen mit den gennannten Partnern unterzeichnet und somit sein Einverständnis erklärt, natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es bleibt ihm ja auch oft nichts anderes übrig, sonst gibts weder ein Giro noch einen Kredit noch ein Handy oder ähnliches. Dass nun aber der Datenkrake Schufa auch noch in privat eingestellte Daten völlig zweckentfremdet und missbräuchlich einzugreifen versucht, um daraus seine perversen Schlüsse ziehen zu können, das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Die haben doch schon gerade mit ihren Strassenverzeichnissen und individuell ungenau punktabziehenden Systemen nur wegen des Wohnsitzes gerade schon genug Mist gebaut. Es kann doch mal ein ansonsten anständiger Mensch durchaus in einem nicht so gut beleumundeten Wohnviertel leben, weil sein Geldbeutel nicht mehr hergibt. Schon bereits diese personenunabhängigen, bonitätsmindernden Punktesammlungen sind wohl mehr als ungewöhnlich Genauso nichtssagend sind diverse Scorring-Systeme, welche die Schufa-Kämpfer von amerkanischen Banken übernommen haben, welche auch mehr als nichtssagend sind, punktemässig Kredite verteuern bis ablehnen lassen, obwohl sonst alles stimmt. Die Banker sind heute offentsichtlich nicht mehr in der Lage, individuell ein Risikobild eines Kunden zu erstellen, die brauchen solche Hilfsmittel wie Scorringsysteme und ähnlichen Blödsinn, einschliesslich Schufa-Facebook-Blödsinn, ganz einfach, weil sie die Risikobewertung des Kreditgeschäftes im nicht dinglich besicherten Personalkreditbereich wahrscheinlich nicht mehr korrekt beherrschen.Die Minister haben hier ausnahmsweise richtig gehandelt. Im übrigen würde die Schufa auch vor jeden Gericht auf die Schnauze fallen in Bezug auf das Datenschutzgesetz. Also ganz so einfach, wie diese das darstellen wollen, ist die juristische Lage nicht.
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Hasso-Plattner-Institut steigt aus: Nach massiver Kritik............

    Facebook: Institut sagt Schufa-Schnüffelforschung ab - SPIEGEL ONLINE
    Es wird sich ganz sicher eine "Anderer" finden. Den meisten ist es, leider egal wie schmutzig das Geld ist das "verdient" werden soll.
    Wenn man schon am Tropf des Internets hängt sollte man so viel wie nötig aber so wenig wie möglich Daten in der "Öffentlichkeit" ausposaunen.
    Nur so ist man halbwegs sicher vor den habgierigen dieser Welt.
    In diesem Sinne.
  3. #12

    guter Text! ABER!

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...und das HPI zieht den Schwanz ein. Ob das ein rein privater Forscher auch getan hätte, darf bezweifelt werden. Das Thema wird uns noch beschäftigen, es ist nicht vom Tisch.
    wer soll das glauben? Wir ganz sicher NICHT! Schnüffeleien durch die SCHUFA! sind ja altbekannte Arbeitsweisen! Oki, Schufa halten wir so, wie es gewesen ist, schon für wichtig! Aber! was denen jetzt eingefallen ist! Sowas sollte schnellstens unter STRAFE gestellt werden! Was? Wenn wir ein Tel. aufzeichnen, ohne die Genehmigung des Gesprächspartners!? VERBOTEN !!! sagt das Gesetz dazu! Aber wenn die Schufa etwa noch unsere Mails lesen dürfte!?, das soll dann rechtens sein!? Wir glauben nicht mehr an den deutschen Rechtsstaat! Sowas muss doch per Gesetz im Versuchsstadium gestoppt werden! OHHHH! Und wir dachten immer, wir hätten Datenschützer!!!? Schon, dass man darüber eine Forschung betreibt! Ist von Seiten dieser Firma ein menschenverachtendes Vorgehen! Weil sie in intimste Nachrichten, und Bilddatenübermittlungen eingreifen möchte. Dafür müsste diese Firma öffentlich abgestraft werden!
  4. #13

    ... beendet Forschung

    .. Amex, Visa & Co. machen das sicher chon n fortgescgrittenem Stadium. Aber die Leben nicht n diesem fortschrittsfeindlchen Land. Hier kämpft man um den Erhalt 100 Jahre ater Bahnhöfe und über den Verlauf von Stromleitungen, während anderswo geforscht wird. Armes Deutschland.
  5. #14

    Datenschutz

    Zitat von lynx2 Beitrag anzeigen
    Wäre für SAP ein schönes Zusatzgeschäft gewesen. Nicht das Gutachten, sondern das folgende Datenmanagement mit Profiling und Scoring. Jetzt wird's ein anderes Institut machen. Heimlich, still und leise. Oder Roland Berger (mit Rückendeckung aus dem Innenministerium).
    Man muss sich darüber im klaren sein, dass da wo Daten vorhanden sind sich auch Begehrlichkeiten über deren Verwendung/Auswertung finden. Das das HPI jetzt ausgestiegen ist, ändert nichts daran. Dann macht es eben jemand anders, im Ausland sogar noch viel billger.

    Ich verstehe deshalb diesen Aufschrei nicht. Die Datenschnüffellei ist doch gang und gäbe. Dabei sind die Daten in einzelnen Datenbanken noch einigermassen harmlos, richtig interessant wird es wenn Informationen aus verschiedenen Datenbanken zusammen geschaltet werden. Google arbeitet z.b. so, die Leute melden sich aber freiwillig dort und akzeptieren die Geschäftsbedingungen. Selber schuld.
    Woanders geht das aber auch ohne Freigabe. Da werden ohne Freigabe Telefongespräche uber die Funkzellen ausgewertet, Adressen werden Ämtern trotz Sperrvermerk weitergegeben, Adresshandel, etc. Ich möchte gar nicht wissen, was die "Staatlichen Dienste" alles so unbemerkt aus dem ePerso auslesen können. Wenn ich den im September bekomme, kommt das Ding auf jeden Fall in Alufolie.
  6. #15

    :-)

    Zitat von jfpublic Beitrag anzeigen
    .. Amex, Visa & Co. machen das sicher chon n fortgescgrittenem Stadium. Aber die Leben nicht n diesem fortschrittsfeindlchen Land. Hier kämpft man um den Erhalt 100 Jahre ater Bahnhöfe und über den Verlauf von Stromleitungen, während anderswo geforscht wird. Armes Deutschland.
    Na dann hoffe ich mal für Sie, dass Sie nicht in unserem rückständigem Land leben müssen
  7. #16

    tolle IT-Experten

    sind das, die uns bei der nächsten Politik-Talkshow als Experten für Ethik im Netzt verkauft werden. Nicht alles was machbar ist sollte auch gemacht werden. Ein Forscher oder Experte mit Anstand wäre niemals auf ein derartiges Projekt eingegangen. Schämen sollten sie sich...
  8. #17

    Nun ja....

    Zitat von rodelaax Beitrag anzeigen
    "Facebook wies darauf hin, dass eine automatische Erfassung der Mitglieder laut Nutzungsbedingungen nicht zulässig sei."

    Seltsam, dass wenn man Personen googlet auch immer, sofern vorhanden, die entsprechende Facebookseite an vorderster Stelle von Google und anderen Diensten (z.B. Yasni) gezeigt wird.
    Ist das keine automatische Erfassung?
    Natürlich ist das eine automatisierte Erfassung. Aber die Schufa ist wohl noch nicht im Club derjenigen, die das dürfen.
    Aber den Kommentar von Facebook find ich schon lustig, denn was macht denn Facebook selbst? Ach ja, fürFacebook gelten die eigenen Nutzungsbedingungen natürlich nicht. Die sind nur für die User: Du darfst nix, wir dürfen alles. Und nach der ominösen Umfrage wird es auch noch so dargestellt, als sei dies der Wille der User.
    Letzlich finde ich es aber absurd. Die Leute regen sich jetzt über die Schufa auf. Facebook selbst praktiziert dies aber schon immer.
    Vielleicht begreifen ja jetzt einige, das ein öffentliches soziales Netzwerk eben kein privater Raum ist. Wer heute Daten öffentlich im Netz zugänglich macht, der muss eben wissen dass diese Daten gescannt und verwertet werden. Die Schufa hätte die benötigten Daten ja auch von FB kaufen können, dann hätte es keiner mitbekommen.
  9. #18

    Warum fragt die Schufa nicht direkt bei facebook an?

    Die geben doch gerne ihre gesammelten Daten gegen Geld raus. Das ist deren Geschäft.
  10. #19

    Einfach via VPN Surfen...und anonym bleiben.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Hasso-Plattner-Institut steigt aus: Nach massiver Kritik von Ministern und Datenschützern wurde ein Vertrag mit der Schufa gekündigt. Für die Auskunftei sollte erforscht werden, ob sich Internet-Quellen wie Facebook und Twitter für Bonitätsbewertungen von Usern nutzen lässt.

    Facebook: Institut sagt Schufa-Schnüffelforschung ab - SPIEGEL ONLINE
    Es ist doch nur ein Frage der Zeit bis der Staat auf die Idee kommt seine Bürger auf diesem Weg zu beschnüffeln. Datenerfassung von persönlichen Ansichten bergen Risiken; Risiken die die Politik auch nicht eingrenzen wird weil sie selbst erhebliches Interesse an diesen Daten hat.

    Facebook hat in den USA, soweit ich mich recht erinnere, schon an die Regierung die politische Meinung bestimmter Altersgruppen als Datensatz verkauft.

    Positives kann ich der Sache abgewinnen ich Surfe seit gestern nur noch via VPN Netzwerk so sind meine Cockies etc. für Facebook und andere Schnüffeldienste geblockt.

    Ah da fällt mir ein mein VPN ist nicht aktiv, mach ich jetzt gleich wieder nach diesem Post an. Den Service gibt's auch umsonst, nennt sich Hotspot-Shield, kann jeder auf seinem Rechner installieren und er hat Ruhe vor den Schnüfflern.

    Anonym Surfen ist erste Bürgerpflicht um Facebook ein Schnippchen zu schlagen.








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