Die Daten, welche die Schufa nimmt oder meldet, beziehen sich bis heute ausschliesslich auf Vertragspartner wie Banken, Leasinggesellschaften, Versicherungsgesellschaften und Warenhandelspartner. Die Auskünfte an diese sind limitiert, je nach Branche. Die Meldungen der Partner über Zahlungsabwicklungen, all dieses unterliegt vertraglichen Vereinbarungen, die auch der Kunde bei Vertragsabschlüssen mit den gennannten Partnern unterzeichnet und somit sein Einverständnis erklärt, natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es bleibt ihm ja auch oft nichts anderes übrig, sonst gibts weder ein Giro noch einen Kredit noch ein Handy oder ähnliches. Dass nun aber der Datenkrake Schufa auch noch in privat eingestellte Daten völlig zweckentfremdet und missbräuchlich einzugreifen versucht, um daraus seine perversen Schlüsse ziehen zu können, das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Die haben doch schon gerade mit ihren Strassenverzeichnissen und individuell ungenau punktabziehenden Systemen nur wegen des Wohnsitzes gerade schon genug Mist gebaut. Es kann doch mal ein ansonsten anständiger Mensch durchaus in einem nicht so gut beleumundeten Wohnviertel leben, weil sein Geldbeutel nicht mehr hergibt. Schon bereits diese personenunabhängigen, bonitätsmindernden Punktesammlungen sind wohl mehr als ungewöhnlich Genauso nichtssagend sind diverse Scorring-Systeme, welche die Schufa-Kämpfer von amerkanischen Banken übernommen haben, welche auch mehr als nichtssagend sind, punktemässig Kredite verteuern bis ablehnen lassen, obwohl sonst alles stimmt. Die Banker sind heute offentsichtlich nicht mehr in der Lage, individuell ein Risikobild eines Kunden zu erstellen, die brauchen solche Hilfsmittel wie Scorringsysteme und ähnlichen Blödsinn, einschliesslich Schufa-Facebook-Blödsinn, ganz einfach, weil sie die Risikobewertung des Kreditgeschäftes im nicht dinglich besicherten Personalkreditbereich wahrscheinlich nicht mehr korrekt beherrschen.Die Minister haben hier ausnahmsweise richtig gehandelt. Im übrigen würde die Schufa auch vor jeden Gericht auf die Schnauze fallen in Bezug auf das Datenschutzgesetz. Also ganz so einfach, wie diese das darstellen wollen, ist die juristische Lage nicht.
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