Abfragen bei Google führen in vielen Fällen auf Artikel der deutschsprachigen Wikipedia - jedenfalls bisher. Denn ein Konfigurationsfehler bei dem Lexikon hat viele Artikel aus dem Index der Suchmaschine geschmissen. Bis die Seiten zurück im Index sind, wird es noch dauern.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...743606,00.html
Dass jetzt Google auch noch nachhelfen muss...
Bisher waren doch die deutschen Wiki-Admins auch ganz allein in der Lage, die deutsche Wikipedia wieder aus dem Netz zu wischen.
PS: Dieser Beitrag war irrelevant.
Der Beitrag hier bei Spiegel Online ist nur die halbe Wahrheit - das "noindex" bekommen nämlich nur eingeloggte Benutzer und die Suchmaschinenbots sind nicht eingeloggt (auch der Googlebot in der Wikipedia nicht, was Wikimedia-Techniker inzwischen bestätigt haben).
Auffällig ist nämlich auch, dass dies nur Suchbegriffe betrifft, die es in der englischen Wikipedia gibt (wie "Angela Merkel"). Deutsche Begriffe wie "Ausweispflicht" werden aber gefunden. Da Google vor einigen Tagen einen Algorithmus online gestellt hat, der Linkfarmen ausschließen soll, gehe ich davon aus, dass der deutsche Beitrag "Angela Merkel" von Google als billige Kopie von der englischsprachigen Wikipedia ausgeschlossen wird. Das ist bei den vielen im Netz befindlichen Wikipedia-Kopien ja sinnvoll, aber bei Wikipedia-Artikeln natürlich nicht.
Der Fehler liegt also meiner Meinung nach ganz klar bei Google.
Um einen Eintrag bei Wikipedia zu finden, brauche ich doch keine Suchmaschine. Speziell bei hinreichend berühmten Persönlichkeiten kann man doch sicher sein, dass da ein Beitrag existiert und gibt den Begriff direkt auf der Wiki-Startseite ein.
Oder sollten regelmäßige Google-Benutzer dazu nicht mehr in der Lage sein ? ;)