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Unsichere Beschäftigung: Zahl der Leiharbeiter steigt auf Rekordhoch
Die Millionengrenze ist nicht mehr weit: Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland ist bis Mitte 2011 auf 910.000 gestiegen. Nie zuvor zählte die Branche so viele Mitarbeiter.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...810307,00.html
- #1 20.01.2012 11:25 von
warum wohl?
Die Branche boomt wohl die Mitarbeiter im Arbeitsamt die Hintern nicht hochkriegen und den Leuten Arbeit verschaffen.
Hab das selber erlebt. Da wird bloss doof vor dem PC gesessen und den Leuten gesagt man hat nichts für sie. Die tun doch nichts für ihr Geld.
Woher haben dann die Leiharbeitsfirmen immer die freien Stellen? - #2 20.01.2012 11:35 von
Tja
Dank den Leiharbeitern verdienen die Unternehmer mehr Geld konnte die Wetbewerber aus den anderen Ländern in Europa zerstören über die gesunkenen Lohnstückkosten.Tja und wer die Kosten für die Zerstörung der Wirtschaft in der südschiene bezahlen wird sollte allen klar sein.Das werden die noch normal Beschäftigten sein und nicht die die Gewinne eingestrichen haben.Das die Leiharbeiter vor allen dazu da sind das Lohngfüge der sonst festen Stammkräfte massiv nach unten zu drücken ist ja auch klar.
Von einen wirklichen Klebeeffekt kann auch keine Rede sein ,da der so gut wie nicht vorkommt.Zeitarbeit ist nur dafür da den Anteil des Bip´s der Elite zu steigern auf Kosten aller anderen.
Zeitarbeiter bringen den Arbeitgeber eine zusätzliche Leistung da total flexibel und quasi ohne Rechte von daher müsten die nicht nru das gleiche Verdienen sondern eigentlich sogar mehr.
Wie man von dne Lohn eines Zeitarbeiters eine Familie gründen soll bleibt auch ein Rätsel der Politik.
Also wenn schon Leiharbeit dann mindstens 10-15% mehr Lohn als vergleichbare Leute in der Firma.Da bleiben die auch nur solange wie nötig und es wirklich sein muss. - #3 20.01.2012 11:36 von
Leiharbeiter wird man schnell wieder los
Die Unternehmen haben aus der Lehmann Krise gelernt, und beschäftigen möglichst nur noch Leiharbeiter. Wenns keine Arbeit mehr gibt, gibt man die Leiharbeiter einfach wieder zurück. Da meckert dann auch keiner.
So verlagert man effektiv das Konjunkturrisiko auf die Arbeitnehmerschaft. Beim nächsten Abschwung wird die Arbeitslosigkeit im Rekordtempo steigen. - #4 20.01.2012 11:45 von
...
Weil Sie bei Arbeitsamt befristete Stellen oder in seltenen Fällen unbefristete Anstellungen vermittelt bekommen. Die Firmen leiten die offenen Stellen gar nicht an die AfA weiter, sondern wenden sich gleich an die Leiharbeitsfirmen. Sie können diese Stellen beim Arbeitsamt also gar nicht bekommen.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Alleine dadurch, dass die Leiharbeitsfirmen ja mitverdienen wollen, würde der Leiharbeiter gegenüber einem Festangestellten teurer und wirklich nur noch für Produktionsengpässe rentabel. So war das ja ursprünglich auch mal gedacht. Aber da sicher auch einige Lobbygruppen an den enstsprechenden Gesetzen mitgeschrieben haben, haben wir jetzt die Lücken, die skrupellose Unternehmer zur Gewinnoptimierung auf Kosten der Arbeitnehmer ausnutzen. - #5 20.01.2012 11:48 von
Leiharbeiter sind die modernen Sklaven des 20./21. Jahrundert
Der Sklave von früher hat als Erniedrigung noch die Peitsche gespührt. Die Slaven aus der Neuzeit werden durch Niedriglöhne und beschnittene Rechte erniedrigt und gedemütigt. Zum Spott werde einige noch zum Amt geschickt, damit sie H4 als "Aufstocker" erhalten.
- #6 20.01.2012 11:49 von
Ist doch so
[QUOTE=Also wenn schon Leiharbeit dann mindstens 10-15% mehr Lohn als vergleichbare Leute in der Firma.Da bleiben die auch nur solange wie nötig und es wirklich sein muss.[/QUOTE]
Leiharbeiter kosten das Unternehmen mehr (auf den normalen Arbeitslohn bezogen). Die Leiharbeitsfirma will aber auch Geld verdienen !
Schlimmer finde ich es, das die Vermittlung von Arbeit zum größten Teil an Vermittlungsfirmen "outgesourced" wird. Aus eigener Erfahrung weiss ich, das diese Firmen im Schnitt 3 Bruttogehälter für eine Vermittlung vom Arbeitnehmer fordern. Suchen Sie mal in de Jobbörse
nach Programmierer
[ul=http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJB/stellenangeboteFinden.html?execution=e1s2&d_682779 4_p=1]JOBBÖRSE - Meine erweiterte Suche nach Stellenangeboten[/url] - #7 20.01.2012 11:51 von
- #8 20.01.2012 11:52 von
IG Metall
"...IG Metall mit den Arbeitgeberverbänden der Zeitarbeit eigene Tarifverträge abschließen, ..."
IG Metall BLAH BLAH BLAH nur heiße Luft., wer bekommt denn als Zeitarbeiter in der Metallindustrie nur den Mindestlohn, wohl keiner. Die meisten bekommen noch außertarifliche Zulagen. In dem Augenblick wo der Tariflohn angehoben wird, sinken die Zulagen und man ist wieder bei seinen "1000 Euro" Netto als Ungelernter. Glaubt wirklich jemand die IG Metall stellt sich hin und bestreikt einen Betrieb, wie z.B. BOSCH und gefährdet die Löhne der Stammbelegschaft ?
Die IG Metall betreibt nun einmal Klientelpolitik und die Leihsklaven zahlen halt keine Beiträge. - #9 20.01.2012 11:54 von
Ja, logisch
Na, wenn es eine ordentliche Firma ist, die das Personalleasing betreibt und wenn es gute Firmen sind, die sie entleihen, wo alles arbeitsmässig stimmt, dann wären ja etwas über 1000 Euro netto für einen ehemaligen Arbeitslosen mit 250 € weniger pro Monat in der Tasche immer noch eine Perspektive. Besser als arbeitslos, jedenfalls.
Das gelte solange, als jemand eine Vollzeitbeschäftigung erhält.
Wobei die Übernahme in feste Beschäftigungsverhältnisse wohl eher die Ausnahme darstellen.
Gelogen an diesem Clement/Schröder/Hartz-Modell ist allerdings, nur nicht ausgebildete Leute würden sowas in Anspruch nehmen, auch hoch gebildete Leute finden keine Jobs, die werden allerdings auch von einer ordentlichen Zeitarbeitsfirmein eine höhere Lohnstufe eingewertet.
Aber die Politsprüche, es seien kaum noch Arbeitslose da und unglaublich viele offene Stellen vakant, das sind Latrinenparolen, weil
a) Zeitarbeitsfirmen
b) Private Arbeitsvermittler
eine einzige Stelle bei einem Unternehmen telefonisch bewerben und um Einreichung von Arbeitnehmern bitten, Zeitarbeit mit anschliessender Vorstellung beim Auftraggeberunterehmen und Private Arbeitsvermittler mit der mündlichen Erlaubnis, Bewerber vorbeizuschicken nach vorheriger individuellen Anforderung des möglichen neuen Arbeitgebers eines bewerbenden Arbeitnehmers.
Diese geschäftsmässigen Tätigkeiten führen naturgemäss dazu, dass eine einzelne Stelle bis zu 10 x inseriert wird ( Im Durchschnitt, wenn nicht noch öfter), wobei Bewerber keine Chance hätten, zu erkennen, dass es dieselbe Stelle ist und ggflls sogar bei einer Stelle 10 Bewerbungen oder noch mehr einreichen würden.
Daher kommt der Frust und die Aussagen: Ich habe mich schriftlich
ordnungsgemäss mehrere Hunderte Male beworben und pro 100 er Bewerbungsschub höchstens eine, maximal zwei Vorstellungsgespräche erhalten. Die Verulkung der Arbeitnehmer ist erheblich.
Also merke:
Politgeschwafel: 3 Millionen offene Stellen wären 300.000 echte
Jobs.
Comprende, signores ?
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