REUTERSViele Apps zapfen die Daten ihrer Nutzer an - damit soll nun Schluss sein. Eine US-Staatsanwältin hat Apple, Google und andere Konzerne zu einer Vereinbarung für mehr Transparenz gedrängt. Künftig dürften Smartphones und Tablet-Computer besser geschützt werden.
http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/...817039,00.html
Ob das ein besserer Schutz ist? Die Unternehmen müssen sich halt ihren Freibrief holen. Sieht man doch bei Google. Da gibt es dann eine ellenlange Aufzählung, was "gegebenenfalls" und "möglicherweise" alles passieren kann und das muss man dann bestätigen. Als ich z.B. gesehen habe, was sich Google maps auf android alles herausnehmen wollte (was eigentlich nicht?) habe ich sofort drauf verzichtet.
Smartphones sind grundsätzlich und vor allem eines: "the spy in my pocket". Ich gehörte bisher wirklich nicht zu den Daten-Paranoikern und habe diese oft belächelt. Aber so langsam wird mir das ganze doch unheimlich.
sollte die Justiz vielleicht ausgebaut werden. Einige Staatsanwälte, einige Richter und einige Anwälte mehr. Denn es ist zu erwarten, dass einige Rechthaber auf ihren Rechten bestehen werden.
Bloedsinn!
Kuenftig muss der User nur eben seine Zustimmung geben, und im Text der AGB steht (mehr oder weniger), wozu in einzelneb.
Somit haben Google und Co. dann die Berechtigung. Muessen sie das, was sie haben wollen, halt nur in die Apps packen, die jeder haben will. Und diese Apps eventuell nur noch umsonst anbieten. Das rechnet sich schon, schaun mer mal auf die neue Google-Brille!
Will doch keiner, das die nun nicht so funktionieren kann, wie sie es koennte, wenn Google nur die 'benoetigten' Daten haette!
Eigentlich ja eine gute Sache aber die Anbieter werden wieder ein Hintertürchen finden. Ansonsten bricht ihr Geschäftmodell weg oder zumindest ein Teil davon.
Das geht im Android-Untergrund schon lange mit LBE Privacy Guard, Voraussetzung ist jedoch ein gerootetes Betriebssystem. Dort kann man Apps nicht nur verbieten, auf die Kontaktliste zuzugreifen, sondern auch auf APIs vom GPS, Netzwerk, Telefonmodalitäten (SMS/Anrufe/Anruflisten) und IMEI - meiner Meinung nach sind das essentielle Dinge.
Ich würde mich alle mal mehr darauf verlassen, als auf einen auf Drängen einer Amerikanischen Behörde entstandenen Mechanismus, der mit Sicherheit eine Hintertür eingebaut hat!
Aber - selbst wenn eine eine Implementation im Sinne von LBE in die Betriebssysteme erfolgen würde wäre das auch nicht zu Ende gedacht: selbst wenn der Nutzer ein Interesse daran hat, dass eine App auf seine Kontaktliste zugreifen kann, was weiss er dann, was diese App dann damit macht. Dient dieser Zugriff nur einer Bedienungsverinfachung oder wird das Telefonbuch ausgelesen und (vielleicht sogar in veränderter da fertig ausgewerteter Form) an irgendeinen Server übermittelt?
Technisch ist das alles lösbar, aber ein echtes Interesse seitens korrupter Konzerne wie Apple kann doch gar nicht bestehen.