TMNBilder der Gewalt, wachsende Armut: Ägyptens Reiseindustrie leidet unter der politischen Situation des Landes. Dabei ist man derzeit dringend auf die Devisen der Urlauber angewiesen - selbst Polizisten vermieten schon ihre Dienstkamele an Touristen.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-874827.html
Es ist anzunehmen, daß sich die Lage auch wieder beruhigt. Das Gebiet um die Pyramiden von Gizeh war auch früher nicht unbedingt erfreulich. Sich die Steinkolosse in Ruhe anzusehen wurde einem fast unmöglich gemacht, es sei denn man hatte es nach einiger Zeit raus, mit ein paar Worten Arabisch die Herrschaften von sich zu weisen. Sorgen macht mir in erster Linie, daß Altertümer zerstört werden könnten. Wenn Islamisten wie etwa in Mali nicht einmal Respekt vor muslimischen Heiligtümern haben, dann sind natürlich "heidnische" Überbleibsel erst recht des Teufels. Nofretete sollte auf jeden Fall weiterhin Asyl beanspruchen dürfen. Da bin ich dann meinetwegen mit dieser Ansicht ein übler Imperialist.
...ist die politische Wahl repektive die Entwicklung dieses Landes. In der Vergangenheit war ich bereits mehrfach Gast in Ägypten und war immer begeistert von diesem geschichtsträchtigen Land, seiner gelebten Geschichte. Die Menschen waren freundlich und weltoffen. Im nächsten Jahr war wieder fest eine Nilkreuzfahrt geplant, jedoch nehme ich angesichts der Entwicklung zu einem toalitärem System davon Abstand. Diesen Umstand bedauere ich sehr, die Menschen in Ägypten haben diese Entwicklung nicht verdient. Aber touristisch dieses System mittelbar finanziell zu stützen, ist für mich nicht machbar, niemals!
"Wir heißen Urlauber willkommen, aber wir sagen ihnen, dass es Traditionen und einen Glauben in diesem Land gibt, die respektiert werden müssen"
...ist das nicht genau das, was auch muslimische "Gäste" in Deutschland erzählt bekommen? Und? Halten die sich dran, liebe Salafisten?
nicht schon immer ein totalitäres Sytem? Nur ist es jetzt kein vom Westen gestützter Diktator der das Volk drangsaliert und ausbeutet, sondern eine Mariontte der Muslim-Brüder. Eines ist klar: Ägypten wird untergehen und zu einem Scharia-Staat verkommen. Diesen Verlauf kann niemand aufhalten - siehe Iran, Afganistan, Mali u.s.w.
Satt wird Goma al-Gabri aber nicht davon, irgendwen mit Schuhen zu verkloppen. Das wird er aber auch noch merken...