Forum


 

Unruhe am Aktienmarkt: Das Ende der deutschen Illusion

dapdZwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836849,00.html
  1. #70

    Das Ende der Aktienmärkte! Und nicht das Ende der Deutschen!

    Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    >>"Das betrifft nicht nur die Bundesregierung unter Angela Merkel, sondern auch einen großen Teil der Bevölkerung, der sich vehement dagegen wehrt, dass Deutschland Macht und Geld abgeben soll, um den Euro zu retten."<<

    Genau darauf wird es am Ende aber .....
    Kapiert ihr das nicht?
    Euro oder DM, völlig egal, die Finanzmarktinvestoren habenmehr Geld als die EU Länder zusammen. Dann wird eben gegen die DM spekuliert, das Ergebniss bleibt das Selbe.
    ESM, Fiskalpakt = Haushaltshoheit an Brüssel abgeben,
    Sparhaushalte die nicht erfüllbar sind, Lohnkürzungen, Kündigungsschutz fällt weg, Lohnerhöhungen Pustekuchen, noch mehr Billiglöhne, öffentlicher Dienst, Polizei, Schulen Kommunen zusammensparen.
    Ausverkauf des letzten Restes von öffentlichem Eigentum an Privatinvestoren zwecks Rendite und Schuldentilgung.

    Es handelt sich ganz schlicht um den finalen Angriff auf die Demokratie und die abhängig Beschäftigten Arbeitnehmer.
  2. #71

    Imperator

    Bilde ich mir das nur ein oder gleicht Frau Merkel auf dem Foto wirklich dem Imperator aus "Star Wars"?
  3. #72

    Die Märkte, die Märkte …

    … wir müssen vermehrt Menschenopfer bringen (im übertragenem Sinne), runter mit den Löhnen, Streichung der Wohlfahrt usw., natürlich alles zur Besänftigung de Götter des freien Handels und der ungehemmten Ausbeutung. Jetzt schreien die Aktienmärkte, die Götter des Geldes sind böse, aber alsbald können wir sie wieder mit Billionen aus der Steuerkasse beruhigen und Merkel wird alsbald mal den Kindern und Ungeborenen zeigen was ihre Bestimmung ist:

    Galeeren-Merkel zeigt künftigen Zinssklaven die Peitsche (virtuelle Betrachtung) … denn nichts anderes wird für unsere Kinder und Kindeskinder übrigbleiben, wenn wir stets nur die Götter des Geldes besänftigen wollen … oder wollen wir vielleicht doch lieber mal ein anderes Geldsystem? Dieses ist ziemlich kaputt und menschenverachtend.
  4. #73

    Kristallkugeln

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

    Deutschland muss Absturz des Dax und schwache Konjunktur fürchten - SPIEGEL ONLINE
    Deutschland, dass nach lesart in der Krise steckt, muss also Opfer bringen, um aus der eigenen Opferrolle raus zu kommen?

    Deutschland soll also Schulden machen, damit andere Länder einfacher Schulden machen können, damit sie wiederrum auf Pump deutsche Waren einkaufen können?

    Entschuldigung aber ich kann das nicht mehr hören. Kaum knickt der DAX ein, schon stimmt die Finanzindustrie (nicht die Wirtschaft) das hohe Klagelied an. Ich habe den Eindruck viele Broker/Spekulanten/Investoren sehen die Aktienmärkte als reine Win-Win Gelddruckmaschinen, wo Verlust ja gar nicht möglich sein darf!

    Genau die Spekulanten, die jetzt den Untergang beweinen, wetten erstens genau darauf und zweitens können die es gar nicht erst erwarten, dass Eurobonds eingeführt werden.
    Das billige Geld hat doch erst zu den Miseren in Griechenland geführt. Und jetzt soll es wieder die Lösung sein?
    Oder liegt es einfach daran, dass viele Investoren von griechischen Staatsanleihen Angst um ihr Geld haben und nun auf eine Umschuldung zu Nachteil Deutschlands hoffen?
  5. #74

    Der Artikel kommt gerade recht

    Zitat von Paul-Merlin Beitrag anzeigen
    In der Tat ist es Zeit Opfer zu bringen. Der Euro nutzt doch angeblich so sehr unserer Wirtschaft. Dann sollten wir endlich dieses (schmerzliche) Opfer bringen und uns vom Euro endlich verabschieden.
    Zum richtigen Zeitpunkt kommt der Artikel. Er ist wohl von den Bilderbergern, deren Konferenz gerade zu Ende ging, vorab bestellt worden.

    Das Grundübel möchte SPON nicht beschreiben, Statt dessen wird behauptet, dass Deutschland nichts gegen die Krise tut:

    - Target 2 Saldo aktuell ca. 700 Mrd. €
    - verschiedene Rettungsschirme Anteil 300 Mrd.€
    - Soffin u. HRE mindestens 70 Mrd. €
    und mit dem ESM warten nochmals 200 Mrd.€, wohlgemerkt nur wenn alle zahlen.
    Aber wie sollte GR, ES, IR, I, zahlen, wenn sie das Geld aus den Schirmen selbst benötigen?
    Wieviel stellen Sie sich denn sonst noch vor Herr Kaiser?

    Bonds? Bringen Deutschland auf B Niveau und damit auch auf 6 % Anleihezins.
    Komplette Vergemeinschaftung? Gibt es gute Schulden und schlechte Schulden ?
    Einen ordentlich recherchierten Bericht könnte ich mir als Abwechslung zu diesem Bild-Niveau auch mal wieder vorstellen, z.B. im Hinblick auf die laufende Entdemokratisierung.
  6. #75

    Das wird es auch nicht.

    Zitat von Semmelbroesel Beitrag anzeigen
    ...noch mehr Macht geben? Das kann nicht gut gehen.
    Daran glaubt sowieso niemand.
    Wenn es dann aber knallt in Europa und man auf einander losgeht, sind unsere lieben Politclowns längst mit dem vom Bürger gestohlenen
    Wohlstand über alle Berge.
  7. #76

    Zitat von Tolotos Beitrag anzeigen
    Was nicht in dem Artikel steht ist, dass das Opfer vor allem die Demokratie betrifft!

    Genau genommen wird erwartet, dass die Mittel- und Unterschicht für die Schulden aufkommt, die politische und wirtschaftliche Oberschicht angehäuft haben. An den „gemeinschaftlichen Entscheidungen“ haben die Wähler immer weniger Anteil, aber um die Folgen auszubaden sind sie gut genug.
    Dann sollten Sie und ihre Haluter-Freunde mal gründlich aufräumen.
  8. #77

    Wie werden es noch zu spüren bekommen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

    Deutschland muss Absturz des Dax und schwache Konjunktur fürchten - SPIEGEL ONLINE
    Jetzt erwischt es uns auch so langsam. Die Euro- Krise macht der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Und unserer früherer Umweltminister
    sieht und sagt das schon etwas deutlicher, als unsere Kanzlerin!

    Euro-Krise
    Joschka Fischer – "Europa steht heute am Abgrund"

    Ex-Außenminister Fischer meldet sich in der Euro-Krise zu Wort: Die Rede ist von Chaos, Flammen und Lawinen. Es drohe eine Weltwirtschaftskrise, wie die heute Lebenden sie noch nicht erlebt hätten.
  9. #78

    Mehrheiten

    Zitat von RogerRabit1962 Beitrag anzeigen
    Sehen Sie, das Problem mit der Meinung Einzelner ist doch, dass Sie schon der Meinung sein können.
    Vielleicht ist ihre Meinung (die m.E.nach wirr ist) sogar richtig - wer weiss das schon.

    Nur in einer Demokratie .....
    Das in einer korrupten repräsentativen Demokratie Mehrheiten möglich sind beweist die Union und FDP SPD doch immer wieder, nur leider sind das immer die Mehrheiten der Kapitalmarktspekulanten.
  10. #79

    Das stimmt nicht sonst würde er nicht

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    Solage es keine einheitlichen Rahmenbedingungen gibt, sollte mit unsern Opfern Schluss sein. Der Arbeitnehmeri in Deutschland hat genug geopfert.
    2013 die SPD - Verräter wieder wählen.


TOP



TOP