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Unruhe am Aktienmarkt: Das Ende der deutschen Illusion

dapdZwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836849,00.html
  1. #330

    ich möchte kein Opfer bringen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

    Deutschland muss Absturz des Dax und schwache Konjunktur fürchten - SPIEGEL ONLINE
    Ob Deutschland Macht abgibt oder nicht, ist mir wirklich egal. Mann kann es aber der Masse der arbeitenden Bevölkerung sicher nicht verdenken, wenn sie eine nicht funktionierende, abstruse Idee (die in Wahrheit nur der exportierenden Industrie nützt) nicht mehr weiter mit ihren Steuern finanzieren möchte. Und jetzt dürfen wir alle mal raten, wen jahrzehntelange Transferleistungen hier am härtesten treffen werden. Ein kleiner Tip: Die Wohlhabenden und wirklich Gutverdienenden sind es nicht.
  2. #331

    Viel schlimmer!

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    bitte. Wie geht das denn? Meinen Sie weil wir mehr Exportieren? Ja, wir zwingen allen unsere Waren echt auf. Zur Not drohen wir mit Krieg.
    Viel schlimmer!
    Zur Not drohen wir mit alles ist kostenlos, nimm 3 und zahle Null und 0%, das machen wir für dich schon. Mein Michel macht alles mit außer Kriege.
  3. #332

    Zitat von civiszeus Beitrag anzeigen
    Die Deutschen befinden sich am Scheideweg.
    Zwei Tueren haben sich geoeffnet, die eine fuehrt in die europaeische Integration, die andere fuehrt zurueck ins 20 Jahrhundert.
    Merkel hat mit ihrer Prokrastinationspolitik die Karte des Volksentscheids noch nicht verspielt.

    Das Ende aber dieser albernen "Wettbewerbswirtschaftspolitik" wird immer sicherer.
    Leiden Sie unter Halluzinationen? Wo sehen Sie diese Tür, die sich zur europäischen Integration öffne? Fragen Sie doch mal die Völker Europas, wer von denen noch mehr Integration, noch mehr Bestimmung aus Brüssel, noch mehr Souveränitätsverlust will, ohne zu wissen, was er dafür evtl. an "Gutem" bekommt.

    Das "Gute" soll ja angeblich die Bedeutsamkeit Europas in der Welt sein; man darf vermuten, daß es sich auf die Bedeutsamkeit der Brüsseler Eurokratie innerhalb Europas beschränken wird.

    Am Ende der Integration wird eine anonyme Zentrale im Brüsseler Raumschiff stehen, die dann nicht mehr 80%, sondern 100% der Gesetze vorgibt und sämtliche erarbeiteten Werte aus den Ländern abzieht, um sie dann, nach Abzug der "Selbstkosten", eventuell auf Antrag wieder zurückzugeben. Was zu Unsinn, Ungerechtigkeit, Verschwendung, Verantwortungslosigkeit, Fehlallokationen und dem verbreiteten Gefühl des Ausgebeutetwerdens führen wird.

    Egal, durch welche Tür wir gehen, so oder so wird Deutschland (= die deutsche arbeitende und werteschaffende Bevölkerung) geschlachtet und ausgenommen werden, erst dann ist a Ruh. Wenn nichts mehr zu holen ist.
  4. #333

    Verteilungsproblem

    Zitat von rainman_2 Beitrag anzeigen
    Und seltsamerweise nimmt die Bevölkerung in jenen Ländern ständig zu obwohl dort Menschen an Hungers sterben. Sollen wir etwa für die Probleme gerade stehen, deren Ursache im rasanten Bevölkerungswachstum dieser Länder zu suchen sind?
    Machen Sie sich lieber mal Sorgen wie Ihre eigenen Kinder oder deren Kinder in einer überbevölkerten Welt überleben können.
    DAs MÄrchen von der Überbevökerung, musste ja kommen.
    Wie wäre es denn mal zur Kenntniss zu nehmen das jenes Bevölkerungswachstum zum Großteil auf fehlende Altersvorsorge, einem Verhütungsverbot gewisser Religionen und Armut beruht?

    Oder wie wäre es damit das die Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, wie Herzinsuffizienz, Schlaganfall und Herzinfarkt durch Übergewicht und Diabetis in den Industrienationen zu den häufigsten Krankheiten zählen.
    Im Jahr 2008 starben 363.785 Menschen in Deutschland an Herz-Kreislauferkrankungen, diese sind mit 43% aller Todesfälle die häufigste Todesursache (Quelle: statistisches Bundesamt). Vor allem ältere Menschen sind von Kreislauferkrankungen betroffen.
    60000 starben an direkten Folgen durch Übergewicht.
    Aktuell lebt die erste Generation schwer übergewichtiger Kinder, die noch vor ihren Eltern sterben könnte. Das sei aber nur der Anfang, da ein noch nie da gewesener Anstieg von Fettleibigkeit bei immer jüngeren Kindern beobachtet werden könne, erklärt der Co-Autor der Studie und Direktor des Adipositas-Programms am Children`s Hospital Boston.



    Laut Angaben des Centers for Disease Control and Prevention
    sowie des New England Journals rangiert die Zahl der jährlichen Todesfälle durch Fettleibigkeit zwischen 300’000 und 40'000 allein in Amerika.

    Mehr Todesfälle bei Kindern durch Fettleibigkeit als durch Unfälle

    20% der Weltbevölkerung, zu denen wir gehören, verbrauchen rd. 80% der Welten*ergie, 80% der Weltressourcen und sind für 80% aller Emissionen dieser Erde verantwortlich.
    Da liegt das Problem, nicht darin es sei nicht genügend für alle da.
    Wenn wir das Leben auf unserem Planeten erhalten wollen, bleibt uns als Alternative nur eine konsequent ökologische sparsame Lebensweise, keine Askese aber auch keine Verschwendung. Zu solch einer neuen Politik von unten gehören auch gewaltfreie Demonstrationen.
  5. #334

    Kaiser der Illusion

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

    Deutschland muss Absturz des Dax und schwache Konjunktur fürchten - SPIEGEL ONLINE
    Hat der Autor vergessen, dass der Europäische Vertrag zur Gründung der Währungsunion die finanzielle Eigenverantwortung jedes Euromitgliedslandes festgelegt hat und dass dies die deutsche Vorbedingung zur Währungsvereinigung war? Was hat dies mit "büßen sollen" zu tun, wenn man bei vorsätzlichen und fortgesetzten Vertragsverletzungen auf Vertragserfüllung besteht? Bevor man blindwütig die europäische Solidarität der Deutschen einfordert, welcher sich die Mehrheit der Deutschen seit Gründung der Europäischen Gemeinschaft nie verschlossen hat, sollte man doch die Ursachen der Fehlentwicklungen in den finanziell schwächeren Ländern betrachten! Und was wäre daraus zu folgern, wenn sich die Fehlentwicklungen nicht durch Naturkatastrophen sondern ausschliesslich durch Selbstbereicherung und Unfähigkeit der politischen Kasten in den Problemländern erklären liesse?
    Welche Macht soll Deutschland denn abgeben, z. B. bei der Europäischen Kommission, wo es nur noch einen deutschen Kommissar in Brüssel gibt, der gegen 26 gleichberechtigte Kommissare stimmen kann, oder bei der EZB, wo es mit dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank nur noch eine Stimme gegen 16 formal gleich berechtigte Präsidenten aus den anderen Euroländern gibt?
    Wieviel Geld muss denn Deutschland noch abgeben, zusätzlich zu den jährlichen Nettoleistungen von ca. 15-20 Mrd für das ordentliche europäische Budget und dem permanenten Verzicht auf die Seignorage von ca. 5-10 Mrd, welche zu DM-Zeiten bis 1999 von der Bundesbank erwirtschaftet wurden?
    Darüber hinaus, wieviel Risiken muss Deutschland noch übernehmen, welche bereits heute ueber 500 Mrd. hinausgehen? Welcher Politiker kann dies verantworten?
    Die geforderte Wirtschaftsregierung und Fiskalunion, was soll denn dies heissen? Vielleicht die willkürliche Rechtsverbiegung wohl begründeter und bestehender Verträge diktiert von den Mehrheiten der realen und potentiellen Schuldenmacher und Gelddrucker. Wenn Deutschland eine Lehre aus der Wirtschaftsgeschichte lernen möchte, dann bitte doch die, dass leichtfertiges Schulden machen und Geld drucken keine langfristige Lösung für Wachstum und Wohlstand sein kann. Nicht für Deutschland und nicht für Europa! Diese Illusion scheint der Autor wohl nicht gemeint haben.
  6. #335

    Zitat von matz-bam Beitrag anzeigen
    Das Schlimme ist, dass die Linke von der Presse kaputtgeschrieben wird.Oskar Lafontaine war bisher einer der ganz wenigen Politiker, der uns die Wahrheit gesagt hatte, auch wenn es ihn die Kanzlerschaft gekostet hat, weil wir die Wahrheit nicht hören wollten.Solche klugen, analytischen Köpfe braucht das Land jetzt und nicht dieses selbstverliebte Völkchen, das wir scheinbar dafür bezahlen, das Land kaputt zu machen.
    Lafontain klug und analytisch?

    Vielleicht sollten Sie sich etwas tiefer mit der Materie beschäftigen, bevor Sie dieses Lob verteilen.

    Aber von mir aus.

    Sie dürfen Sich sein Bild aus einem der Letzten SPON Beiträge mit staatsmännisch erhobener Hand und entrücktem Rageblick ausdrucken und an die Wand hängen.

    Er ist Geschichte.

    Wir haben aktuelle Themen, da wird er nicht mehr gebraucht.
    Da braucht Merkel ALLE Unterstützung um die Interessen des Deutschen Volkes nicht an die angelsächsischen Finanzinteressen verkaufen zu müssen.

    Lassen Sie sich nicht vor irgendso einen billigen Karren spannen.
  7. #336

    Weise Worte

    War es nicht Arnold Toynbee, der sagte, dass Nationen nicht ermordet werden. Sie begehen Selbstmord.
  8. #337

    Keine Opfer notwendig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

    Deutschland muss Absturz des Dax und schwache Konjunktur fürchten - SPIEGEL ONLINE
    Deutschland muss gar keine Opfer bringen. Es muss nur das Gehirn der Politiker einschalten. Deutschland hat eine robuste Industrie und vorzügliche Vertriebsfähigkeiten. Deren großer Erfolg als Export-Nation ist auf den Fleiß und gute Ausbildung des Volkes zurückzuführen. Nur die falschen Entscheidungen der Politiker machen diesen Erfolg zunichte. Es liegt auf der Hand, dass Deutschland geschwächt wird, wenn die Politiker deren Handelsüberschuss nach Griechenland schicken. Umso mehr wird Deutschland geschwächt, als es noch Euroländer unterstützen will: Spanien, Italien, vielleicht sogar Frankreich. Fazit: nicht Deutschland muss Opfer bringen, sondern die unproduktiven Nationen, die auf Kosten der produktiven Nationen leben wollen.
  9. #338

    Typscher Reinfall

    Zitat von schwafelgraf Beitrag anzeigen
    halten weder Och's noch Esel auf!
    Es ist ja geradezu abenteuerlich, was dieser Journalist hier von sich gibt. Er stößt freudig in das Horn der Vergemeinschaftungs-Sozialisten, will sagen der Euro-Länder welche nach unserem Geld schielen! Der Länderfinanzausgleich innerhalb Deutschlands reicht wohl nicht? Ganz Europa soll von deutschem Geld genesen? Die "Einbindungspolitik" (will sagen: Einbinden bedeutet hier: vor den Karren spannen!) ist damit voll aufgegangen. Deutschland kommt aus diesen Knebelverträgen nie wieder raus und soll zahlen! Wie kann man diesem Irrsinn als deutscher Journalist das Wort reden? Hat Herr Kaiser schon mal darüber nachgedacht, dass die deutschen Politiker eigentlich darauf vereidigt werden, Schaden vom deutschen Volk a b z u w e n d e n ???
    Sie vertauschen da etwas.
    Nicht die Regierungen, in der Mehrheit konservativ bis rechts in der EU oder die normalen Bürger in Europa bekommen das Geld, sondern Banken und Finanzmarktinvestmentgesellschaften, Spekulanten, Fondsmanager.
    Seit wann sind die sozialistisch?
  10. #339

    ja

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Die Mittelmäßigkeit vor allem der politischen, der Wirtschafts-,
    aber auch der Medien-"Elite" wird nur noch von dem
    in diesen Kreisen sich breitmachenden Machtwahn übertroffen.
    Mittelmäßige Menschen wollen große Karriere machen
    und das ist neben ihrer mangelnden Intelligenz
    die Ursache für unsere wirtschaftliche Misere.
    mit einem Wort:die FDP-obwohl, Mittelmaß erreichen die nicht.
    Europa geht es gerade genauso wie Lindners Unternehmerversuchen.








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