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Unruhe am Aktienmarkt: Das Ende der deutschen Illusion

dapdZwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...836849,00.html
  1. #200

    Zitat von spon-facebook-10000051328 Beitrag anzeigen
    Merkels Union FDP hat aber doch gar nicht gespart. Es wurde lediglich die Neuverschuldung kurzfristig gesenkt um in diesem Jahr wieder auf Rekordniveau zu steigen.

    Da verwechseln Sie das Wort ´´Sparpaket´´ mit dem Inhalt
    ´´Schuldenpaket ´´ der darin steckte.
    Aber so ist das, was BILD schreibt, glaubt ihr Konservativen Neongelben mit braunem Schatten.
    Da wird aus Banken und Börsenkrise schwups in den Schlagzeilen eine Schldenkrise gemacht und die kleinen Leute habn schuld weil der Kaviar in der Vorstandsetage nicht reicht.
    Und stellen Sie sich mal vor, die Banken dürfen demnächst direkt auf den ESM zugreifen, wahrscheinlich auch noch ohne jegliche Gegenleistung bzw. Gegenkontrolle, wie es bei Staaten ja wäre. ;-)
    Nicht nur, dass das ziemlich dumm wäre, wäre dies dann auch Ihre persönliche Umstellung auf einen weiteren Souverän, dem Sie darüber schliesslich sowas wie Steuern direkt entrichten dürfen. ;-)
  2. #201

    unruhe am aktienmarkt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

    Deutschland muss Absturz des Dax und schwache Konjunktur fürchten - SPIEGEL ONLINE
    deutschland muss keine opfer bringen. wir zahlen das meiste in die eu-kasse ein, wir haben seit jahren niedrige löhne, teilzeitarbeit , 400 euro jobs, und inflation. wir haben schon genug bezahlt. alle europäischen länder wollten mit dem maastrichtvertrag eine neue grundlage für europa legen. nicht nur deutschland. ich habe es satt, als bürger seit jahren ausgeplündert zu werden, hohe energiepreisse u.s.w. und jetzt neue opfer bringen. nein! sagt der akademiker....
  3. #202

    Uff.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

    Deutschland muss Absturz des Dax und schwache Konjunktur fürchten - SPIEGEL ONLINE
    Wie jetzt? Wir leben doch nicht im HartzIV-Schlaraffenland? Woher kommt diese Erkenntnis nach jahrelangem PR-Trommeln für den neoliberalen Zeitgeist? Oder geht es einfach nur darum die Bürger darauf vorzubereiten, dass "WIR" den Gürtel mal wieder enger schnallen müssen?
  4. #203

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer den Euro retten will, muss noch mehr nationale Macht abgeben und noch mehr gemeinschaftliche Entscheidungen akzeptieren - und am Ende wird er auch einsehen müssen, dass die Euro-Länder gemeinsam für ihre Schulden haften müssen.
    Deutschland muss Absturz des Dax und schwache Konjunktur fürchten - SPIEGEL ONLINE
    ?
    Den Euro retten will nur eine winzige Minderheit von finanzkräftigen Profiteuren.
    Und die werden einen Teufel tun und nationale Macht abgeben. Denn wenn sie die Herrschaft über Berlin verlieren, dann stirbt der Euro - ganz demokratisch.
  5. #204

    Zitat von fritz3 Beitrag anzeigen
    Das schien nur ihnen so. Die Löhne und Renten sind seit mehr als einem Jahrzehnt gesunken. Und seit dieser Zeit verfällt auch die Infrastruktur und unsere Verschuldung explodiert.
    Und sie machen "die Krise" am DAX fest?
    Niemand, außer ein paar Glücksrittern, interessiert sich für den.
    Die Verschiebungen weg vom Mittelstand, weg vom produzierenden Gewerbe machen sich nun bemerkbar.
    Es gibt zwei Szenarien, die folgen können:

    Eines davon ist ein Megawirtschaftsaufschwung, getragen von dem Nachholbedarf, der in Instandhaltung besteht.
    Der andere ist eine Deflation welche aus dem Zusammenbruch des Hebelkapitals kommt.
    Ersteres setzt Kapital voraus.
  6. #205

    ...................

    Zitat von analysatorveritas Beitrag anzeigen
    Leider kann man diese Währungszonenkrise nicht mehr mit den bisherigen Maßnahmen lösen. Die völlig unterschiedlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten, der Vertrauensverlust, die Kapitalflucht, die zahlreichen verdeckten und verstecken Stützungs- und Hilfsmaßnahmen der EZB und die beiden Rettungsfonds EFSF und ESM, sie werden von den Bürgern, den Investoren und den potentiellen Anlegern mit Mißtrauen beobachtet. Sie können sehr wohl die strukturellen Fehlentwicklungen innerhalb unserer Währungszone erkennen und Fehleinschätzungen der Poltiker ein- und zuordnen.

    Deutschland sollte mehr Opfer bringen?

    Dazu einige grundlegende Fakten, die man einmal erwähnen sollte:
    Seit 13 Jahren entgehen uns selbst alle potentiellen Aufwertungsgewinne einer fehlenden eigenen Währung als volkswirtschaftliche Sozial- und Wohlfahrtsdividende. Unser Kapitalexport in die heutigen Europroblemvolkwirtschaften war beachtlich, unsere eigene Nettobinneninvestitiosquote war unter allen führenden Industrienationen kaum noch meßbar. Die Realentgeltfindung war zum Teil negativ, unsere eigenen erzielten Leistungsbilanzüberschüsse finanzierten die Eurowährungszone. Die finanzielle Lage vieler deutscher Kommunen ist katastrophal.Dies war einer der Hauptursachen für die Umsetzung der Agenda 2010, der Rentenreform, der Gesundheitsreform und der Streichung von Steuervorteilen.

    Neben den Risiken aus den Target 2 Mechanismen, dem ELA-Geldschöpfungsmechanismus, LTRO und dem Aufkauf von nicht mehr marktfähigen Staatsanleihen durch die EZB tragen wir die Hauptlast und die Hauptrisiken aus dem bestehenden EFSF (langfristige Ausleihungen, kurzfristige Kreditaufnahmen) und dem kommenden ESM (benötigte Volumia noch unklar).

    Die EZB-Währungs- und Geldpolitik konnte und kann von uns selbst kaum noch beeinflußt werden. Diese richtet sich nach der ganzen Währungszone. Die einzelnen Problem- und Aufgabenstellungen sind für jede Eurovolkswirtschaft verschieden, sie müssen individuell gelöst werden. Dazu bedarf es einer angepassten, abgestimmten und eigenständigen Notenbank-, Budget-, Geld-, Wirtschafts-, Steuer- und auch Investitionspolitik. Dies ist aber innerhalb einer gemeinsamen Währungszone nicht mehr möglich, da keine Auf- und Abwertungen mehr stattfinden können.

    Eine weitere Vergemeinschaftlichung, eine weitere Monetarisierung und auch Sozialisierung von Hilfen, Schulden und von Risiken schafft mehr Mißtrauen und Ablehnung, sie untergräbt das Vertrauen und auch die Glaubwürdigkeit.

    Der Spiegel ist wohl nicht der Nabel des Journalismus.
    Deshalb sollte man auch andere Meinungen hören, z.B.

    Euro-Krise: Das Ende der Nachkriegszeit für Deutschland - Nachrichten Debatte - Kommentare - WELT ONLINE
  7. #206

    Nicht Finanzkrise - Steuerdumpingkrise!

    Irland ist ganz offiziell Steueroase - macht damit Werbung besonders günstige Steuersätze zu haben. Auch Deutsche Unternehmen verlagern ihren Hauptsitz nach Irland - und dem dt. Fiskus entgehen Milliardeneinnahmen. Es droht: Sozialkahlschlag!

    IN Griechenland ist Steuerhinterziehung Volkssport. Gemäss Bericht der Brüsseler Steuerexperten gäbe es keine Finanzkrise - würden die Bürger wie in Deutschland ihre Steuern bezahlen - und nicht wie z.B. 75% aller freiberuflichen Ärzte, Anwälte, Ingenieure bei der Steuererklärung ein Einkommen unter dem Existenzminimum angeben.
    Schuldenkrise: Nachhilfe für Griechenlands Finanzbeamte

    In Wahrheit haben wir keine Finanzkrise - sondern eine Steuereinnahmenkrise - hervorgerufen durch Steuerdumping und Steuerhinterziehung!

    Und wer soll das bezahlen? Mittelfristig wird der ESM zu noch nie dagewesenen sozialen Einschnitten führen. Die Rettungsmilliarden müssen aber irgendwoher kommen. Möchte Stefan Kaiser z.B. den Rentnern ein Opfer abverlangen, den Bundeszuschuss zur Rentenversicherung streichen, die Rente um 25% senken? Wir wissen es nicht! Er stellt nur allgemeine Forderungen Opfer zu erbringen.

    Die Deutschen haben eine große Steuermoral - zahlen heute mehr Steuern wie alle anderen - bringen Opfer. Müssen jetzt diejenigen, welche schon immer Opfer gebracht haben nun schon wieder 'ran?

    Muss der kleine Mann in Deutschland bluten - weil Wohlhabende anderswo keine Steuern bezahlen?

    Leben wir in einem Europa der Umverteilung von unten nach oben?

    P.S. Auch die IWF Chefin Lagarde ist der Meinung, das einige mehr in Europa ihre Steuern bezahlen sollten. Sie war französische Finanzministerin, kennt sich schon aus....
  8. #207

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Jahre lang konnte Deutschland so tun, als hätte es mit der Euro-Krise nur am Rande zu tun. Die Wirtschaft blühte, die Arbeitslosenzahlen sanken. Jetzt zeigen die neue Konjunkturschwäche und der Einbruch am Aktienmarkt: Deutschland ist sehr wohl verwundbar - und muss deshalb Opfer bringen.

    Deutschland muss Absturz des Dax und schwache Konjunktur fürchten - SPIEGEL ONLINE
    Raus aus dem Euro! Die aktuelle Politik dient jedem, nur nicht dem deutschen Volk!
  9. #208

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    Bilde ich mir das nur ein oder gleicht Frau Merkel auf dem Foto wirklich dem Imperator aus "Star Wars"?
    Nö, das Bild könnte Merkels Portrait sein, gemalt vom alten Meister Rembrandt.
    Die Lichtkontraste erinnern mich an das Bild "Der Mann mit dem Goldhelm".
  10. #209

    ohne Titel

    Zitat von meckpommbi Beitrag anzeigen
    wer sehen wollte konnte. wer hoehren wollte konnte !
    leider gehoerte der Spiegel mit zur Verdummungsmaschenerie !
    blos keine Panik verbreiten immer schoen der Kanzlerin zu Kreuze schreiben
    gruss Birgit
    Was schreiben Sie nur für einen Unsinn?
    Spiegel, Spon , Focus u.a. Medien sind der Kanzlerin nie zu Kreuze gekrochen.
    Man konnte lesen, dass gerade der Spiegel für Eurobonds und für Wachstum auf Schulden aufgebaut plädiert.
    Sie sollten Ihre Lesebrille wechseln.
    Stärke 4.5+


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