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Unregierbares Griechenland: Willkommen in Weimar

APDas Chaos bei der Regierungssuche in Athen zeigt: Griechenland steht heute dort, wo sich die Weimarer Republik 1930 befand. Die Sparpolitik und die Bindung an den Euro verhindern eine wirtschaftliche Erholung. Auf Dauer gefährden sie die Demokratie.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,832034,00.html
  1. #280

    DM statt Euro

    Zitat von funnukem Beitrag anzeigen
    Man kann nur hoffen, dass Syriza bei den Neuwahlen in griechenland stärkste Fraktion wird. Dann schaffen die Griechen vielleicht endlich das was sich sonst in Europa keiner mehr traut. Raus aus dem EURO.

    Das Eingeständnis, das der EURO ohne politische Union nicht funktionieren kann wäre längst überfällig. Aber alle reden die Krise klein. Dabei fängt sie erst richtig an.
    Wir brauchen .....
    Warum hatte Merkel im letzten Jahr eine Abstimmung und den Austritt Griechenlands aus dem EURO nicht zugelassen?
    Weil sie den Banken verpflichtet ist und nicht dem Deutschen Volk.
    Ein Vereintes Europa will niemand. Deutsche Geld wollen jedoch alle.
    Folge: Deutschland muss austreten und zur DM zurückkehren.
    Die Schuldenstaaten sollen doch den EURO behalten.

    Schäuble ist ein Täuscher. Er verschweigt, dass Deutschland keinen Cent Schulden abgebaut hat, obwohl die Wirtschaft angeblich brummt.
    Schäuble will die Löhne ankurbeln und meint natürlich damit die Inflation.

    Inflation ist eine Währungsreform auf Raten.
    Viele merken dies nicht und wählen weiterhin die "Rosstäuscher".
  2. #281

    Zitat von itzenflitz Beitrag anzeigen
    Andere Foristen haben es ja schon erklärt:

    Der Marshallplan hat nur funktioniert, weil eine industrielle Basis und das zugehörige und entsprechend ausgebildete Arbeitskräftepotential in Westeuropa nach dem Ende des 2. WK noch vorhanden waren. Entsprechende industrielle Erfahrungen und Voraussetzungen fehlen aber in Griechenland. Man kann dort eben heute keine Industrien aufbauen. Höchstens weiterhin viel Geld versenken ...
    Genauso ist es. Wissen Sie dass Griechenland aus dem Marshallplan
    auf den Kopf umgerechnet ein Vielfaches bekam wie Deutschland ?
    Aus Ihren obigen Gründen sehen Sie, dass Deutschland aus dem
    Geld etwas machte während es in Griechenland wohl im im Gros
    konsumiert wurde. Schon nach dem Krieg war es so.
    In absoluten Zahlen bekam Griechenland die Hälfte von Deutschland.
  3. #282

    Zitat von firlefranz2 Beitrag anzeigen
    Merkel scheint bereit dem Euro den Todesstoß zu versetzen, während bei einer Rot-Grünen-Regierung Eurobonds und Transferunion schon längst durchgesetzt wären.
    "Scheitert der Euro, scheitert Europa!" Wer hat´s gesagt? Wie kommen sie bloß auf die Idee, dass diese Frau den Euro ermorden möchte?
    Wieder und wieder sagt Merkel diese Sprechblase auf. Sie glauben, dass diese Frau lügt? Also nein, das kann doch nicht Ihr Ernst sein!
  4. #283

    Sonderbare Einstellung

    Zitat von mopsfidel Beitrag anzeigen
    Die ganz fundamentalen Gründe liegen in der Bevölkerung selbst.
    Die Gesellschaftstrukturen haben sich in Griechenland über Jahrhunderte in die falsche Richtung entwickelt. Unter Griechen gilt schon seit jeher der Leitsatz: Erst ich und meine Familie, dann der Rest. Damit lässt sich natürlich ebenso wenig eine Demokratie aufbauen noch ein Gemeinwohl. Und daran krankt das ganze Land.
    Wie ist denn die Reihenfolge bei Ihnen, erst Merkel und dann Ihre Familie?
    Sonderbare Einstellung.
    Daran krankt auch ganz Deutschland.
  5. #284

    Schreiben Sie ein Buch

    Zitat von klarafall Beitrag anzeigen
    ...
    Die Idee, eine Abwertung würde zur Stärkung der Wirtschaft vor Ort führen, ist also vollkommener Mumpitz, wenn man versucht sie auf ein Land ohne eigene Produktion anzuwenden. Die Wirtschaft in GR kann sich nicht "erholen", da sie schlichtweg nicht (mehr) existiert.
    Sie widersprechen der mittlerweile Mehrheit von Volkswirtschaftlern. Schreiben Sie ein Buch. Es wäre eine Sensation und da Sie glauben damit Recht zu haben, werden Sie viel Geld verdienen.

    Was passiert denn, wenn die heimische Landwirtschaft wieder attraktiv wird, da Lebensmittelimporte zu teuer werden?
    Warum hat die Türkei einen solch immensen wirtschaftlichen Aufschwung? GENAU DESHALB!
  6. #285

    Zitat von labudaw Beitrag anzeigen
    Der Kommunismus hat die um Welten besseren Ergebnisse geliefert - anzuschauen im letzten verbliebenen kommunistischen Experiment Nordkorea.
    Möglicherweise ist Ihnen noch gar nicht aufgefallen, dass die gegenwärtigen Probleme durch den Kapitalismus verursacht werden.
  7. #286

    Zitat von klarafall Beitrag anzeigen
    Was Herr Münchau und andere Abwertungs-Befürworter nicht verstehen - oder nicht verstehen wollen - ist, daß dieses Rezept nur in Ländern funktionieren kann, die eine nennenswerte Wirtschaft besitzen. Ich lebe und arbeite als Deutscher in Griechenland, und kann ihnen aus eigener Anschauung folgendes erzählen: Hier ist praktische ALLES was man kaufen kann importiert, weil es im eigenen Land nicht hergestellt wird. Einzige Ausnahme sind Lebensmittel, wenn man davon absieht daß auch .....
    Nee, is überhaupt nicht Mumpitz, im Gegenteil. Die ausländischen Produkte müssen deutlich teurer werden, damit eben weniger importiert wird und die Leuten einerseits weniger konsumieren und andererseits gerade landwirtschaftliche Produkte in Griechenland wieder interessant werden zu produzieren.
    Ausserdem würde eine deutliche Abwertung auch dem Tourismus klar helfen.

    Natürlich geht so eine Anpassung nicht von heute auf morgen, aber langfristig hilft die Abwertung auf jeden Fall. Anders wird es auch nicht gehen, weil wie du schon richtig sagst die Wirtschaft so extrem schwach ist.
  8. #287

    Der Lösung zweiter Teil

    Un was hat die Weltwirtschaft dann endgültig aus dem Schlamassel geholt? Überall Vollbeschäftigung, die Fabriken liefen Tag und Nacht..... Hint: Konflikt zwischen Staaten mit fünf Buchstaben
  9. #288

    Dann erst recht..

    Zitat von klarafall Beitrag anzeigen
    Die Idee, eine Abwertung würde zur Stärkung der Wirtschaft vor Ort führen, ist also vollkommener Mumpitz, wenn man versucht sie auf ein Land ohne eigene Produktion anzuwenden. Die Wirtschaft in GR kann sich nicht "erholen", da sie schlichtweg nicht (mehr) existiert.
    ..mit Euros kann das Land eben nicht aufgebaut werden, aber das Geld der Touristen fließt reichlicher wenn die neue Drachme mit der türkischen Lira konkurriert, dem kroatischen Kuna und auch der italienischen Lira - denn die wird ebenso kommen wie der Escudu in Portugal und die Peseta in Spanien. Der Währungsraum ist im Eimer - bestanden hat er ohnehin nur für die Finanzoligarchie, abgezockt wurde immer der kleine Mann (resp. Frau)
  10. #289

    Hat man ja gemacht

    Zitat von dr. ch. bernhart Beitrag anzeigen
    Man hätte über so wichtige Fragen, wie die Einführung des Euro, zwingend eine Volksabstimmung durchführen sollen. Die Politiker haben mit ihren hochfliegenden Visionen oder illusionen nun ganz Europa ruiniert, zu leiden hat die Bevölkerung
    Siehe Dänemark und Schweden. Also nichts mit Abstimmung. Sonst wirds nicht mit Einheitseuropa. Die Menschen müssen zu ihrem Glück gezwungen werden


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