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Uno-Vollversammlung: Palästina erwartet den Schicksalsmoment

Der Countdown läuft: Palästinenser-Chef Abbas will vor der Uno einen eigenen Staat einfordern, vor seiner entscheidenden Rede wachsen die Spannungen. Israel stellt sich auf schwere Krawalle im Westjordanland ein. An der Grenze fahren Spezialkommandos auf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...788025,00.html
  1. #1

    Was erwartet eigentlich Abbas von seinem Antrag

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Countdown läuft: Palästinenser-Chef Abbas will vor der Uno einen eigenen Staat einfordern, vor seiner entscheidenden Rede wachsen die Spannungen. Israel stellt sich auf schwere Krawalle im Westjordanland ein. An der Grenze fahren Spezialkommandos auf.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...788025,00.html
    (an den ihn sein "Freund" Erdogan erst gebracht haben soll)? Dass es umgehend einen Staat geben wird, Israelis sich zurückziehen werden (vorerst wohl zu der 67-er Grenze, danach weiter, weil man ja einen Staat aus der Zeit vor 1948 will), Türkei liefert unter Schutz von Zerstörern "Hilfe" in Form von Waffen? Und was dann? Nein, ohne direkte Gespräche wird es keinen Staat für die Palästinenser geben, Abbas kann nicht dauernd NEIN sagen und dann so tun, als ob es die Israelis wären und dauernd auf Siedlungsbau zeigen. Nethanjau hat kürzlich den Siedlungsbau für 10 Monate ausgesetzt - als Vobedingungen für Gespräche.. Trotzdem sah die arabische Seite keinen Grund, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Es ist schön, dass Friedensfreunde hierzulande nur einen Friedensfeind -Israel- sehen. An der tatsächlichen Gegebenheiten ändert das nichts, an Friedensaussichten auch nicht.
  2. #2

    Die demokratie hüter

    Bin sehr gespannt wie die demokratie hüter zusagen haben und wie die reagieren.
  3. #3

    schon im Titel ein böser Fehler.....

    Auf die Gefahr hin hier bekanntes zu wiederholen: Es gibt kein Palästina!
    Das was hier mal wieder als Palästina bezeichnet wird war ein Teil des osmanischen Reiches, davor die römische Provinz Judäa - und seit dem UN Beschluss ist ein großer Teil davon Israel.
    Und solange die Palästinenser dies nicht anerkennen, weiter Hass predigen und Raketen verschießen, wird es auch keinen Landstrich dort unten geben der sich Palästina nennen kann.
  4. #4

    Auch gegen Titelzwang

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Palästina erwartet den Schicksalsmoment

    Der Countdown läuft: Palästinenser-Chef Abbas will vor der Uno einen eigenen Staat einfordern, vor seiner entscheidenden Rede wachsen die Spannungen. Israel stellt sich auf schwere Krawalle im Westjordanland ein. An der Grenze fahren Spezialkommandos auf.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...788025,00.html
    Schicksalsmoment???

    Wie bitte? Wenn die Araber endlich mal ihren Frieden mit den Juden machen würden, das wäre ein Schicksalsmoment. Was Herr Abbas da in der UN sagt sind Worte, entscheidend sind Taten. Und da sehe ich nix, bzw. keine positiven. Wie dieses PR-Spielchen, das Herr Abbas in der UN aufführt.
  5. #5

    Hier könnte Ihre Werbung stehen!

    "Aber danach machen wir weiter, bis wir Tel Aviv erobern."
    "Wenn die Flüchtlinge heimkehren, ist in Palästina nicht genug Platz. Dann müssen die Juden hier verschwinden."
    Tja, mit der Einstellung wird das nie was.
  6. #6

    "die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina"

    Zitat von aschu0959 Beitrag anzeigen
    Auf die Gefahr hin hier bekanntes zu wiederholen: Es gibt kein Palästina!.
    Aber ja doch.
    "In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich Großbritannien einverstanden mit den zionistischen Bestrebungen, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Dabei sollten die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften gewahrt bleiben."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Balfour-Deklaration
  7. #7

    Nur Show für die Öffentlichkeit

    Da Abbas bekanntlich ständig ein braver Gefolgsmann der USA und Israels war, ist seine Position unter den Palästinensern immer höchst gefährdet gewesen.
    Deswegen hat er ja auch nie eine Präsidentenwahl ausgeschrieben, obwohl seine Amtszeit längst abgelaufen ist. Auch die schon jahrelang tätige Regierung der Palästinenser ist ja nie gewählt worden.

    Ist aber den Leuchtfeuern für Demokratie und Rechtsstaat in der Region, den USA und Israel, übrigens auch der EU, stets völlig wurscht gewesen. Oder hat jemand aus den USA oder Israel das Verlangen nach Wahlen vernommen? Oder aus der EU?
    Daher muss er ein Scheingefecht gegen die USA und Israel führen, um daheim Sympathiepunkte zu sammeln.

    Was er und die westlichen Medien vergessen der Öffentlichkeit mitzuteilen ist, dass er großzügig auf etwa ein Drittel aller ehemaligen Palästinensergebiete verzichten will. Aber das kann ja auch kein Problem sein, die Palästinenser sitzen sowieso nur in ihren Restgebieten übereinander bzw. aufeinander, weil sie so wenig Platz haben.

    Das ist übrigens auch der Grund, wieso die Hamas nicht den geringsten Grund sieht, Abbas beim Verschenken der Palästinensergebiete vor dem UNO-Sicherheitsrat zu unterstützen. Während sich die USA, die EU und andere Lakaien sogar zieren, diese de-facto-Enteignung der Palästinenser zu unterstützen. Aber vielleicht wollen sie noch mehr Palästinensergebiete für Israel herausreißen.
  8. #8

    "Palestine 194" Jetzt

    Zitat von atherom Beitrag anzeigen
    Trotzdem sah die arabische Seite keinen Grund, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Es ist schön, dass Friedensfreunde hierzulande nur einen Friedensfeind -Israel- sehen. An der tatsächlichen Gegebenheiten ändert das nichts, an Friedensaussichten auch nicht.
    Das ist ja wohl eine grobe Verdrehung der Tatsachen. Israel verhindert seit Jahren erfolgreiche Verhandlungen.
    Oder sagen wir mal so, wenn die Palästinenser alle israelischen Regeln akzeptieren würden, dann würde Israel gern verhandeln.
    Das Aussetzen des Siedlungsbaus war ein Phrase. Völkerrechtlich gesehen sollte Israel in den betroffenen Gebieten überhaupt
    keine Siedlungen bauen. Das Aussetzen des Siedlungsbau ist so also ob ein Verbrecher mir verspricht mich für einen Zeitraum
    von 10 Monaten mal nicht zu bestellen.

    Es ist an der Zeit, dass das geschundene Volk der Palästinenser Gerechtigkeit wiederfährt. Israels Staatsgründung war nicht rechtens und das muss Israel in den Verhandlungen mit berücksichtigen. Nur durch ein großzügiges Entgegenkommen Israels lässt sich wirklich Frieden erreichen und die radikalen Kräfte die Israel zerstören wollen entwaffnen. Nur gemeinsam können Israelis und Palästinenser gewinnen.
    Ich rufe alle auf den Antrag von Abbas zu unterstützen:

    http://www.avaaz.org/en/urgent_18_ho...palestine/?tta
  9. #9

    Bisher

    Zitat von atherom Beitrag anzeigen
    (an den ihn sein "Freund" Erdogan erst gebracht haben soll)? Dass es umgehend einen Staat geben wird, Israelis sich zurückziehen werden (vorerst wohl zu der 67-er Grenze, danach weiter, weil man ja einen Staat aus der .....
    hat nichts von dem was Palästinenser oder Israelis an "Friedensbemühungen" versucht haben irgendetwas gebracht.
    Auf diese Weise zu versuchen diesen ewigen Stillstand im Nahen Osten in Bewegung zu bringen, und das ohne Gewalt, scheint mir sinnvoll zu sein.
    Diese ewige Gerede davon wer an was Schuld ist und wer welche Vorbedingungen vor Verhandlungen stellt ist mittlerweile doch einfach nur noch absurd. Beide Seiten stecken bis zum Hals in der selbstgemachten Schei...
    Was würden Sie denn vorschlagen, was nicht schon zigmal nichts gebracht hat? Klar, ich weiß schon.
    Die Palästinenser geben klein bei, lassen die israelischen (friedlichen!) Siedlungen weiter wachsen und eleminieren sich einfach selbst und dann ist Israel bereit über eine Zwei-Statten-Lösung zu verhandeln...








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