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Uno-Studie: Globaler Umsatz mit Kleinwaffen doppelt so hoch wie erwartet

Sturmgewehre, Panzerfäuste: Der Handel mit keinen Waffen boomt nach Angaben der Uno. Der weltweite Umsatz wird auf 8,5 Milliarden Dollar geschätzt - doppelt so viel wie erwartet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...852428,00.html
  1. #1

    Qualität der Studie

    "Sturmgewehren und Panzerfäusten" und "Privatleute als Käufer: In den USA" zeigt nur eins: Die Studie hinkt. Privatleute dürfen in den USA weder neue Sturmgewehre noch Panzerfäuste kaufen. Diese Aussage kann also so nicht stimmen.

    "Die Gutachter räumen allerdings ein, dass auch die bessere Erfassung von Daten eine Rolle spiele."

    Zeigt nur eins: Wenn der private Waffenhandel in den Staaten nennenswerten Einfluss auf die Statitik hat, dann wird der internationale Handel mit Kleinwaffen wohl kaum hinreichend erfasst. Denn immer noch sind staatliche Organe Hauptabnehmer für Waffen aller Art.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sturmgewehre, Panzerfäuste: Der Handel mit keinen Waffen boomt nach Angaben der Uno. Der weltweite Umsatz wird auf 8,5 Milliarden Dollar geschätzt - doppelt so viel wie erwartet.

    Globaler Umsatz mit Kleinwaffen doppelt so hoch wie erwartet - SPIEGEL ONLINE


    Mal wieder ein Beispiel das einfach nur abgestumpft kopiert und übersetzt wird.... Kleinwaffen gibt es im deutschen Sprachgebrauch nicht, Das Englische "Small Arms" heißt richtig Übersetzt Handfeuerwaffen.
    Und MG und Pzfst sind nur im Militär 'small arms"

    Naja SPON halt
  3. #3

    Ist

    doch klar, je mehr die Aufständigen in den Krisengebieten Waffen benöigen. desto mehr freut sich die Waffenexportwirtschaft (ob legal oder illegal).
  4. #4

    Bei "kleinen" Waffen denke ich an Revolver und halbautomatische Pistolen... seit wann ist "vollautomatisch" und "panzerbrechend" bitteschön "klein"? Das fällt hierzulande unter das Kriegswaffenkontrollgesetz...
  5. #5

    Wenn der Handel, lt. UNO ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sturmgewehre, Panzerfäuste: Der Handel mit keinen Waffen boomt nach Angaben der Uno. ...
    ... mit k e i n e n Waffen boomt (so steht es zumindest im Spon-Artikel), ist das sicher ein gutes Zeichen, oder?
  6. #6

    Heckler-und-Koch-Waffen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sturmgewehre, Panzerfäuste: Der Handel mit keinen Waffen boomt nach Angaben der Uno. Der weltweite Umsatz wird auf 8,5 Milliarden Dollar geschätzt - doppelt so viel wie erwartet.

    Globaler Umsatz mit Kleinwaffen doppelt so hoch wie erwartet - SPIEGEL ONLINE
    Da Deutschland drittgrößter Waffenexporteur ist, werden es nicht wenige sein.

    Besonders stark sind Heckler-und-Koch-Waffen am Geschäft beteiligt – das ist der europaweit größte Pistolen- und Gewehrhersteller. 1,5 Millionen Menschen kamen so laut Schätzungen von Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), seit 1961 ums Leben. »Statistisch gesehen wird alle 14 Minuten ein Mensch von einer Kugel durch den Lauf einer Heckler-und-Koch-Waffe getötet. Die schlimmsten Waffen waren dabei die Maschinenpistole MP5 und das Schnellfeuergewehr G3«, sagt der Experte.

    Letzteres ist als Sturmgewehr auf den Schlachtfeldern der Welt präsent. Sein Nachfolgemodell G 36 ist wegen seiner Konstruktion auch für Kindersoldaten bestens geeignet. In 35 Staaten der Welt ist es im Einsatz. Und auch ein jüngst entwickeltes Maschinengewehr MG 4 könnte sich – zumindest für die Jugendlichen unter den Kindersoldaten – gut eignen. Die Firma aus Oberndorf preist es als besonders leicht und über lange Strecken gut transportierbar an. Im Dezember besteht sie seit 60 Jahren. Ein Grund zum Feiern, sagen die, die sie mehr als genau kennen, ist das nicht.
  7. #7

    ich lach' mich schlapp

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sturmgewehre, Panzerfäuste: Der Handel mit keinen Waffen boomt nach Angaben der Uno. Der weltweite Umsatz wird auf 8,5 Milliarden Dollar geschätzt - doppelt so viel wie erwartet.

    Globaler Umsatz mit Kleinwaffen doppelt so hoch wie erwartet - SPIEGEL ONLINE
    Seit wann kaufen Bürger Sturmgewehre und Panzerfäuste? Was für eine inkompetente Aussage.
    Wenn Sportwaffen, Jagdwaffen, Selbstladebüchsen (also keine STURMgewehre!) , Gebrauchswaffen u.s.w. mit in die Statistik einfließen, dann kann man nicht von einer seriösen, sondern eher von einer populistischen Studie ausgehen.
  8. #8

    Todesopfer durch "small arms"

    Zitat von spon-facebook-10000009156 Beitrag anzeigen
    Besonders stark sind Heckler-und-Koch-Waffen am Geschäft beteiligt – das ist der europaweit größte Pistolen- und Gewehrhersteller. 1,5 Millionen Menschen kamen so laut Schätzungen von Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), seit 1961 ums Leben. »Statistisch gesehen wird alle 14 Minuten ein Mensch von einer Kugel durch den Lauf einer Heckler-und-Koch-Waffe getötet. .
    Davon glaube ich kein Wort.

    Seit 1961 sagen Sie? Killing fields in Kambodscha, 4 Millionen Tote, keiner durch H&K Waffen, Buergerkrieg in der D.R. Kongo, auch etwa 4 Millionen Opfer, keines durch H&K Waffen, Buergerkrieg im Sudan, etwa 2 Millionen Opfer, keines durch H&K Waffen, Buergerkiege in Vietnam, Libanon, Angola, Ethiopien, Somalia, Syrien, etc., etc. keine H&K Waffen beteiligt.

    Die AK 47 schlaegt niemand in dieser grausamen Statistik. Eine durch Alewander Kalashnikov verbesserte(?) Kopie des deutschen Sturmgewehres Mod. 1944. Diese Waffe toetet sekuendlich irgendwo auf dieser Welt. Sie ist spottbillig und schiesst auch noch, wenn mangelhaft gewartet.
    mfG Beat
  9. #9

    Inhalt der Studie

    Es stellt sich also die Frage auf welceh Waffen sich die Studie bezieht. Sind es "small arms" im Sinne der Waffengesetzte der US-Bundesstaaten? Dann handelt es sich um Faustfeuerwaffen, nicht umd Stgw und Panzerknacker. Dann sit diese Studie Geldverschwendung. Denn der Handel mit Pistolen und revolvern hat wenig Signifikanz für die Sicherheit auf unserem Planeten. Oder geht es um "Small arms" im militärischen Sinne? dann hat der US-Markt wenig Einfluss auf das globale Handelsvolumen. Und "small arms" im militärischen Sinne sind für US-Bürger zum größten Teil nicht legal erhältlich.
    Also, ganz platt: Die Studie ist das Papier nicht wert, auf der diese Gedruckt wurde. 8,5Mrd. Dollar - Peanuts im internationalen Rüstungsbuisiness.
    Die mangelhafte Übersetzung durch die Journalise tut ihr übriges....


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