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Uno-Mission in Syrien: Annans machtlose Beobachter

AFP/ SANA300 Uno-Beobachter sollen in Syrien eine Waffenruhe überwachen, die nur noch auf dem Papier existiert. Schon bevor ihre Arbeit richtig beginnt, ist ihre Mission zum Scheitern verurteilt. Das Gezerre um ihr Mandat weckt böse Erinnerungen an den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...828826,00.html
  1. #1

    Warum so pessimistisch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    300 Uno-Beobachter sollen in Syrien eine Waffenruhe überwachen, die nur noch auf dem Papier existiert. Schon bevor ihre Arbeit richtig beginnt, ist ihre Mission zum Scheitern verurteilt. Das Gezerre um ihr Mandat weckt böse Erinnerungen an den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina.

    Uno-Mission*in Syrien: Annans machtlose Beobachter - SPIEGEL ONLINE
    Die Behauptung, dass die Beobachtergruppe der Arabischen Liga nichts brachte, ist eindeutig irrig.

    Richtig ist, das sie nicht ein Ergebnis brachte, welches der Arabischen Liga genehm war. Deshalb wurde er auch nie offiziell publiziert. Dennoch kann man ihn im Internet finden:
    Die Zusammenfassung/ Kommentierung, siehe
    SYRIA. TEXT OF LEAKED ARAB LEAGUE MISSION REPORT Report Reveals Media Lies Regarding Syria
    In der Kommentierung ist auch ein direkter Link zum Originalbericht zu lesen:
    The complete leaked report of the Arab League Observers Mission with annexes (pdf)

    Man sollte also ruhig abwarten, was die Beobachhtergruppe erreicht.
  2. #2

    dass sich Assad ueber die UNO, Annan usw. kaputt lacht. Assad hat immer noch die Mehrheit dr Bevoelkerung hinter sich und wird solange weiter machen, bis die Opposition ausgeloescht ist. Die UNO hat keine Chance, irgendetwas zu erreichen. Man sollte die Syrer die Sache unter sich ausmachen lassen.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    300 Uno-Beobachter sollen in Syrien eine Waffenruhe überwachen, die nur noch auf dem Papier existiert. Schon bevor ihre Arbeit richtig beginnt, ist ihre Mission zum Scheitern verurteilt. Das Gezerre um ihr Mandat weckt böse Erinnerungen an den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina.

    Uno-Mission*in Syrien: Annans machtlose Beobachter - SPIEGEL ONLINE
    Es erinnert an der Tat an Bosnien. Auch damals kämpften auf Seiten der Bosnier ausländische Mudschaheddin und begingen brutalste Kriegsverbrechen.
  4. #4

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    dass sich Assad ueber die UNO, Annan usw. kaputt lacht. Assad hat immer noch die Mehrheit dr Bevoelkerung hinter sich und wird solange weiter machen, bis die Opposition ausgeloescht ist. Die UNO hat keine Chance, irgendetwas zu erreichen. Man sollte die Syrer die Sache unter sich ausmachen lassen.
    Was halten sie von Wahlen?
    Sind Wahlen noch modern oder sollten die Ergebnisse lieber im Weißen Haus unter den ausgeguckten Kandidaten ausgewürfelt werden?
  5. #5

    Zitat von Hape1 Beitrag anzeigen
    Es erinnert an der Tat an Bosnien. Auch damals kämpften auf Seiten der Bosnier ausländische Mudschaheddin und begingen brutalste Kriegsverbrechen.
    Selbstgezüchtete Terroristen sind eine feine Sache.
    Da hat man ganz nach Lage der Dinge Freunde oder Gegner.

    Seit Libyen sind sie wieder Freunde die lieben Mudschaheddin.
  6. #6

    Zitat von pikeaway Beitrag anzeigen
    Die Behauptung, dass die Beobachtergruppe der Arabischen Liga nichts brachte, ist eindeutig irrig.

    Richtig ist, das sie nicht ein Ergebnis brachte, welches der Arabischen Liga genehm war. Deshalb wurde er auch nie offiziell publiziert. Dennoch kann man ihn im Internet finden:
    Die Zusammenfassung/ Kommentierung, siehe
    SYRIA. TEXT OF LEAKED ARAB LEAGUE MISSION REPORT Report Reveals Media Lies Regarding Syria
    In der Kommentierung ist auch ein direkter Link zum Originalbericht zu lesen:
    The complete leaked report of the Arab League Observers Mission with annexes (pdf)

    Man sollte also ruhig abwarten, was die Beobachhtergruppe erreicht.

    ES braucht keine pdf um Verbrecher zu erkennen.
  7. #7

    SPON: "Dabei sind auch 300 Beobachter nicht einmal ansatzweise ausreichend, um die Waffenruhe effektiv zu kontrollieren in einem Land, das mehr als doppelt so groß ist wie die Bundesrepublik und in dem 23 Millionen Menschen leben."
    So werden also Fakten verdreht!
    ...was genau kann man aus dem Artikel glauben?
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    300 Uno-Beobachter sollen in Syrien eine Waffenruhe überwachen, die nur noch auf dem Papier existiert. Schon bevor ihre Arbeit richtig beginnt, ist ihre Mission zum Scheitern verurteilt. Das Gezerre um ihr Mandat weckt böse Erinnerungen an den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina.

    Uno-Mission*in Syrien: Annans machtlose Beobachter - SPIEGEL ONLINE
    Natürlich reichen 300 Beobachter locker aus. Die Zahl hätte sogar in Libyen ausgereicht. Und: ja, Jugoslawien sollte uns eine Warnung sein, hat man dort doch auch die UCK unterstützt. Weshalb ist übrigens die Mission jetzt schon zum Scheitern verurteilt? Weil die Berichte vielleicht nicht so ausfallen könnten wie man anderen Ortes erhofft (vgl. Mission der Arabischen Liga)? Warten wir doch einmal die Wahlen im Mai ab, oder werden diese gar nicht gewünscht?
  9. #9

    Neuordnung der Machtverhältnisse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon bevor ihre Arbeit richtig beginnt, ist ihre Mission zum Scheitern verurteilt.
    Anscheinend gibt es einen dringenden Wunsch, dass das doch bitte passieren möge, das es gar nicht anders laufen darf.

    Auch Annans Initiative wurde im Vorfeld mit solchen Etiketten belegt, wer das Offensichtliche zusammenzählt, dem ist klar, warum das geschieht.

    Es geht nicht um Menschenrechte, Demokratie, oder was auch immer, das einzige große Hauptziel ist die Entfernung Assads*, die Installierung eines "freundlicheren" Regimes und die Neuordnung der Machtverhältnisse in der Region.

    Dem wird alles untergeordnet, und alles, was dieses Ziel gefährden könnte, wird durch die Mainstreampresse sabotiert.

    * Assad hat als Einziger in der Region den USA immer die Stirn geboten und so gut wie nicht kollaboriert. Das macht ihn nicht zum Demokraten, aber deshalb soll er weg, nicht, weil es den Menschen dort besser gehen soll.








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