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Uno-Mission in Syrien: Annans machtlose Beobachter
AFP/ SANA300 Uno-Beobachter sollen in Syrien eine Waffenruhe überwachen, die nur noch auf dem Papier existiert. Schon bevor ihre Arbeit richtig beginnt, ist ihre Mission zum Scheitern verurteilt. Das Gezerre um ihr Mandat weckt böse Erinnerungen an den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...828826,00.html
- #10 20.04.2012 18:10 von
- #11 20.04.2012 18:25 von
Da haben Sie volkommen Recht,...
Syrien ist beinahe nur halb so groß wie die BRD, nämlich ca. 185.000 km².
Vor allem was sollen solche Zahlenspiele Beobachter vs. Fläche?
Ich habe zumindest vom Spiegel nicht gehört, dass der ISAF-Einsatz von Beginn an zum Scheitern verurteilt gewesen wäre.
Die KFOR war bei Einsatzbeginn 50 000 Kopf stark, bei ca. 10 000 km² Fläche. Afghanistan ist 650 000 km² groß. Hätten also die Koaltiontruppen mit 3 000 000 (!!!) Mann dort einrücken sollen?
Irgendwie abstrus, oder etwa nicht? - #12 20.04.2012 18:31 von
- #13 20.04.2012 18:34 von
- #14 20.04.2012 18:42 von
Mal am Rande notiert weil ich keinen passenden Ordner finde.
Wenn die Twittermeldungen stimmen dann hat Israel Elitetrupen in den Südsudan geschickt.
Wieviele Soldaten es sind und ob sie bereits dort sind geht aus den Meldungen nicht hervor.
Meldung ohne Gewähr da Twittermeldungen.
Aber sollte es stimmen dann gibt es einen weiteren Brandherd im afrikanischen/islamischen Raum.
Zu Syrien nur soviel.
Am 7. Mai sind Wahlen angesetzt und die müssen stattfinden - koste es was es wolle und egal ob es der UNO und dem Westen gefällt.
Das kann vielen Menschen, nicht nur in Syrien sondern auch in anderen Ländern die auf Hilfe des Westens in ihren Spielchen hoffen, das Leben retten.
Syrien muß das Zeichen werden dass man Revolutionen (die lassen sich nicht verhindern und sind, so sie aus eigener Kraft erfolgreich sind, eine Art demokratischer Akt. Bei ausländischer Hilfe sind sie weder demokratisch noch ein Befreiungsakt da man dann von den Hilfsmächten abhängig ist.) allein gewinnt oder verliert und nicht durch Hilfe von Außen noch mehr Menschen für krude religiöse oder politische Ideen sterben müssen. - #15 20.04.2012 18:47 von
Zirkus
Es geht nicht um Waffenruhe=Definition--> Beide Seiten lassen die Waffen ruhen! Es geht um den Regimewechsel und da ist eine Waffenruhe Gift. Da brauchen die schwachen bewaffneten Rebellen, die uns ja die Mehrheit der Bevölkerung vorgaukeln sollen, ein "Flugverbotszone/einen humanitären Korridor" damit sie siegreich in Damaskus einmarschieren können. Hat doch schon einmal in Libyen geklappt. Wird auch hier -bei dem medialen Trommelwirbel = immer den gleichen Wiederholungen=Dämon Assad= Schuld an jedem Bruch des Waffenstillstandes- bestens klappen...Basta...
- #16 20.04.2012 19:00 von
Und nicht nur Waffenruhe ist Gift. Auch Wahlen. Im Mai wird in Syrien gewählt. Dumm für die westliche Welt, wenn Assad diese gewinnen würde. Erinnert auch etwas an Libyen. Gaddafi bot dem libyschen Volk und der Welt überwachte Wahlen (EU, UN, sogar NATO- überwachte ) an. Sowohl die libyschen Rebellen als auch der "Westen" lehnten dies ab. Statt dessen setzte man auf einen herbeigebomten Regierungswechsel. Und das mit zehntausenden Opfern. Naja...gebracht hat es nicht viel. Folter und Verfolgung gehen weiter und die Menschen fliehen aus Libyen. Schöne neue Welt. Manchmal wünscht man sich den Warschauer Pakt zurück. Jedenfalls wurden während des "Kalten Krieges" nicht annähernd soviele "Heiße Kriege" geführt.
- #17 20.04.2012 19:01 von
Die Bild nehmen ich nicht mal um mir den A... damit abzuwischen und von ihnen lass ich mich auch nicht benutzen.
P.S. Ich gehe davon aus das sie mich nicht kennen und diesen Satz falsch interpretiert haben denn in der Bild wird Jemand wie ich nicht die tatsächlichen Berichte der arabischen Beobachter finden.
Die findet man in Bloggs oder US Medien (man kann gegen die USA sagen was man will - aber gute, wenn auch nicht mehr so wie einst, Filme machen sie und es gibt auch ein paar Blätter und Journalisten die nicht im Hauptstrom schwimmen).
Vielleicht hat ihnen dieser kleine Hinweis geholfen?! - #18 20.04.2012 19:10 von
wiederholung
Was für ein Geschwurbel, bzw welch unsägliche Propaganda - der "Autor" der oben zitierten Einleitung hat seine Einnordung auch in der Zentrale für Globalisierung und Expansionskriege erhalten, oder ?
Beobachter haben per Definition die Macht zu beobachten - so lange also Leute mit Augen hingeschickt werden und diese sie offen halten mögen, sind diese nicht Machtlos – Einschränkungen sind denkbar/möglich. Aber die vorausgegangen Beobachter haben zurückgemeldet dass Gewalt von allen Seiten begangen wird – in in Syrien hat die Regierung das Machtmonopol – wenn woanders unterdrückt wird ist es doch auch „o.k.“ wenn gerade Formel 1 ist
oder der EuroVision Songcontest stattfindet... ein wenig Beschwerde aber was solls...
Die Wahrheit über Syrien - Univ. Prof. Dr. Günter Meyer im Bayern2-Interview - YouTube
Oder sollen nach Willen des Autors/seiner Weisungsgeber doch lieber machtvolle Kampftruppen das nächste Land überfallen - mit dem Heer an Lügen wie in Libyen?
Vermutlich ist es so den er referenziert ja den Standardfall der Kriegslüge aus deutscher Sicht gleich mit - Jugoslawien...
Was wurde da nicht alles erlogen und an erstunkenem über die Kanäle gedrückt - Scharping ganz vorne dabei mit seinen Lügen ...
Jugoslawien (Friedensratschlag)
Diese Art von Kriegslüge weckt sehr wohl böse Erinnerungen - die an die gewaltsame Expansion der NATO/Globalisierung unter Vorwänden und Lügen, diesmal wird halt die Drecksarbeit für die Israelis gemacht - nur dass UNS das wegen Russland und China sehr sehr nahe an ein globales Szenario heranführt!
Die Medien sollten der Pflicht zur Information nachgehen und nicht Propaganda auswalzen für NATO/und Atommächte die nicht mal Aufsicht über ihre Atomwaffen zu lassen.
Umstrittene ARD-Dokumentation: "Es begann mit einer Lüge" - SPIEGEL ONLINE
Wer im Netz sucht, kann sich ein eigenes Bild machen ... - #19 20.04.2012 19:11 von
Dass obige Passage unter dem Absatztitel "Syriens Regime kann die Arbeit der Beobachter blockieren" steht ist der Witz schlechthin:
Folglich ist also angeblich der Tatbestand der Blockade gegeben, wenn das Regime
a) auf seine nationale Souveränität verweist
und/oder
b) das Recht in Anspruch nehmen möchte, zurückzuschlagen
Die unglaublich Arroganz, mit der Medien über Syrien berichten ist kaum noch zu ertragen. Was da von einem Regime erwartet wird, würde man doch im Westen als Zumutung jenseits jeglicher Hinnehmbarkeit betrachten. Kein westliches Regime würde im geringsten dulden, dass andere bestimmen, wie ihre nationale Souveränität zu bestimmen und zu empfinden ist.
Es ist an dieser Stelle völlig belanglos, ob und wie sehr das Regime Untaten begeht. Fakt ist, dass genügend durchgesickert ist, dass die Rebellen a) schon sehr früh gewalttätig waren/wurden und b) keineswegs nur in reiner Verteidigungsmission unterwegs sind.
In jedem Fall ist es völlig normal, dass die syrische Regierung keinesfalls verpflichtet ist, vor der Arroganz westlicher Lände in Ehrfurcht zu versinken und jedwede noch so dreiste Einmischung zu akzeptieren.
Man soll uns bitte damit verschonen, dass man wegen Menschenrechten und dergleichen besorgt ist. Zum einen solle man doch schauen, welche Nachbarstaaten Syriens besonders inbrünstig nach dem Sturz des Regimes schreien: Saudi Arabien, Katar und die Türkei, allesamt keine Musterstaaten ziviler Freiheiten.
Zum anderen kann mir keiner erzählen, dass es in Sudan oder so manchem zentral- oder westafrikanischen Staat nicht weit brutalere Bürgerkriege gibt, die ein zigfaches mehr an Opfern erzeugen.
Die Verteufelung Syriens macht einzig Sinn im kranken Konstrukt der Vorbereitung des eigentlich langzeitlich geplanten Angriffskriegs gegen den Iran.
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