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Uno-Konferenz: Durban-Gipfel beschließt Fahrplan zu neuem Klimavertrag

Der Klimagipfel von Durban ist mit einem Kompromiss zu Ende gegangen: Das Kyoto-Abkommen ist gerettet, ab 2020 soll ein Nachfolge-Vertrag auch die Schwellenländer einbinden. Doch die EU*konnte ihre Forderungen nicht gegen den Widerstand Chinas und Indiens durchsetzen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...802995,00.html
  1. #40

    na aber dann mal los

    Zitat von genesis266 Beitrag anzeigen
    Trotz Rekordwinter, Naturgewalten und Vulkaneruptionen beharrt die IPCC-Sekte auf menschgemachten Klima-Wandel. - Die Klimalüge hat den selben Zweck wie Kriege: Es geht um Unterlegung der neu produzierten Geldmenge mit Waren und Dienstleistungen. Diese Waren und Dienstleistungen können völlig unnütz sein.

    Die Klima-Lobby verbreitet Dogmen, die dunklen Hintermännern dienen, um Geld zu verdienen.

    Interessante Analyse dazu:
    Klimalüge = Krieg

    Gut , dass es Wissende wie Sie gibt, da wird jede Klimakonferenz als das entlarvt, was sie auch ist: reine Geldverschwendung, denn das Klima erledigt sich von alleine. Jene paar Tonnen Müll, die der Mensch in die Umwelt bringt, sind zu vernachlässigen. Sicher sind natürliche Klimaschwankungen existent, werden jedoch in einem System , nennt sich auch Umwelt, ergänzt von menschlichen Abfallprodukten. Differenzieren tut not, bitte mal nicht vereinfachen. Falls sich Ihr Horizont darauf begrenzt, träumen Sie weiter !
  2. #41

    Endlich verbieten!

    Zitat von spiegelwatcher Beitrag anzeigen
    Das ist auch gar nicht wichtig, was passiert, wenn die Temperatur um 6 Grad ansteigt. Das einzige was zählt, ist, dass die paar Grad, die die Durchschnittstemperatur in den letzten 100 Jahren gestiegen ist, anfangen, die Menschheit in den Abgrund zu reißen.

    Ja klar, hier spricht klimawissenschaftliche Kompetenz. Bei den paar Grad, die die Temperatur in den letzten hundert Jahren gestiegen ist, handelt es sich um ca. 0,7°.

    Aber auch die können natürlich die Menschheit in den Abgrund reißen, klaro. Kreiiiiiiisch!
    Zitat von spiegelwatcher Beitrag anzeigen
    Das was der Klimawandel noch an Kosten verursacht, wird das, was der weltweite ökologische Umbau kosten wird, bei weitem übertreffen. Schon heute geben wir Milliarden für Hochwasser-, und Lawinenschutz und Küstenschutzmaßnahmen, für Klimaanlagen (die wir in Deutschland vor 30 Jahren noch nicht gebraucht haben) und für Hilfsgelder in von Wirbelstürmen und Dürren betroffenen Weltregionen aus. Man muss kein Wissenschaftler sein, um diese schlichten Zusammenhänge zu begreifen, oder?
    Ja, es ist wirklich unglaublich., was wir heute für Milliarden abdrücken, für Dinge, die es vor 30 Jahren noch gar nicht gab: Z.B. Hochwasser, Lawinen, Küstenschutz, Klimaanlagen, Wirbelstürme und Dürren - alles brandneue Ereignisse, die die Menschheit bislang nicht gekannt hatte. Und wer ist schuld? Der Mensch und das CO2, logo.
    Vorschlag: Endlich CO2 verbieten!
  3. #42

    Grüne Illusionen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Klimagipfel von Durban ist mit einem Kompromiss zu Ende gegangen: Das Kyoto-Abkommen ist gerettet, ab 2020 soll ein Nachfolge-Vertrag auch die Schwellenländer einbinden. Doch die EU*konnte ihre Forderungen nicht gegen den Widerstand Chinas und Indiens durchsetzen.
    Man muß nur diese Studie lesen, um zu wissen, daß all die Grünen Illusionen mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Selbst der forcierte Ausbau der Kernkraft, Solar- und Windenergie kann Chinas rasant steigende CO2 Emissionen nicht stoppen.

    "Chinas Energiebedarf steigt rasant

    Das alles treibt den Energiebedarf in China steil nach oben. Um ihn zu decken, werden die Kraftwerke des Landes den Prognosen von IEA und NBS zufolge 2030 mehr als 8600 Terawattstunden Strom liefern müssen - rund dreimal so viel wie 2006.

    Der Anteil klimaschädlicher Kohle an der Elektrizitätserzeugung, heute 83 Prozent, soll zwar zugunsten von Biomasse, Wasser-, Wind- und Kernkraft zurückgehen. Doch mit geschätzt 70 Prozent wird Kohle der mit Abstand wichtigste Energieträger im bevölkerungsreichsten Land der Erde bleiben.

    Düstere Aussichten selbst im Best-Case-Szenario

    Das ernüchternde Resultat dieses utopischen Szenarios: Selbst mit flächendeckender CCS-Ausrüstung für neue Kohlemeiler würde Chinas CO2-Ausstoß bis 2030 um 80 Prozent in die Höhe schießen."
  4. #43

    Verursacherprinzip

    Natürlich werden die Folgen des Klimawandels mehr kosten als Vorbeugemaßnahmen (Vermeidung ist schon gar nicht mehr möglich). Aber diese müssen von verschieden Markteilnehmern und zu unterschiedlichen Zeitpunkten bezahlt werden. Solange es für Industrie (und den privaten Verbraucher) kurzfristig billiger ist nicht-nachhaltig zu handeln werden sie es nicht tun. Wenn ein Unternehmen 1% höhere Steuren zahlen muss, weil der Staat damit die Klimafolgen bezahlt, ist das für Unternehmen meist kosteneffizienter als in klimafreundliche Produktion zu investieren. Solange es keinen "business case" für klimafreundlichen Wandel gibt, wird er nicht stattfinden. Sowohl Unternehmen als auch der Einzelne sucht die kurzfristige Nutzenmaximierung. Solang kein kurzfrister Nutzen wahrgenommen wird, wird sich weder das Verhalten des einzelnen Verbrauchers noch der globalen Konzerne ändern. Wie diese Verhaltensänderung effektiv zu erzielen ist, das sollte Forschungspriorität Nummer 1 sein.
  5. #44

    keine Störgrösse

    Zitat von Saifin Beitrag anzeigen
    Dass die Störgröße Mensch (wenn das alles so weitergeht) bald weggereinigt sein wird, klaro...
    Das ist eine misanthropische Ansicht. Den Menschen als "Störgröße" zu bezeichnen ist Unsinn. Schliesslich ist er nicht als Alien vom Himmel gefallen. Der Mensch gehört zur Gattung der Säugetiere und ist damit integraler Bestandteil der Biosphäre -- wie jedes Lebewesen auf dieser Welt. Der Mensch ist lediglich das intelligenteste Tier auf diesem Planeten. Mehr aber nicht.
  6. #45

    Wenn das die offizielle Sichtweise ist ...

    ... die im Artikel wiedergegeben wird, Zitat:
    Zudem wurde die Rolle der Klimaforschung gegenüber früheren Entwürfen verwässert. Die Entscheidung, ob Klimaschutzziele erhöht werden, sollen nun nicht mehr auf den Berichten des Uno-Klimarats IPCC "basieren", wie es zuvor hieß. Stattdessen solle dieser Prozess nur noch von der Forschung "informiert" werden.
    ... dann ist das ein verstecktes Eingeständnis, daß das IPCC bisher nicht den Stand der Klimaforschung zusammenfasst, sondern politische Aufgaben verfolgt, also politisch genehme Ergebnisse der Klimaforschung nach politischen genehmen Kriterien verstümmelt.

    Schön, wenn das IPCC jetzt das tun sollte, was eigentlich seine Aufgabe hätte sein sollen, nämlich alle Ergebnisse der Klimaforschung nach naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten ergebnisneutral zusammen zu fassen und zu präsentieren. Schön, wenn jetzt auch derjenige Teil der Klimaforschung berücksichtigt werden sollte, welcher nicht dem CO2-Dogma folgt.

    Schön, wenn die politische Interpretation dieser Ergebnisse ab jetzt ausserhalb des IPCC und erkennbar politisch erfolgen sollte und nicht länger so getan werden sollte, als ob politische Entscheidungen auf unausweichlichen Erkenntnissen der Klimaforschung beruhen würden.

    Allen voran wäre da natürlich die Svensmark-Theorie zu nennen, welche eine nachrangige Rolle der antrophogenen CO2-Emissionen sichtbar macht.
  7. #46

    Das befürchtete Ergebnis

    Durban ist ohne wirklich ernst zu nehmende Beschlüsse zu Ende gegangen.
    – Und das kann auch niemand ernsthaft anders erwartet haben. Solange die „globalisierte” Wirtschaft so weiter funktioniert und agieren darf wie bisher, wird es keinen Wendepunkt geben können.

    Obwohl nicht nur die längst einsetzenden Klimaveränderungen, sondern auch aktuelle und die vergangenen Wirtschaftskatastrophen ein Umdenken hin zu langfristigen und nachhaltigen Strukturen und Strategien zwingend als Frage des gesunden Menschenverstandes erscheinen lassen, bestimmt weiterhin der immense Druck des Shareholder Value mit seinem Fokus auf die jeweils nächsten Quartalszahlen Sichtgrenze und Handeln. Vor allem in der Agrar- und Konsumgüter-Wirtschaft findet permanent eine globale Suche nach den kostengünstigsten Produzenten statt. Dadurch werden neben lokalem Lohnniveau und den Arbeitsbedingungen natürlich auch nationale Umweltauflagen zu entscheidenden Standortfaktoren.

    Welche Emissionen sind erlaubt, existieren Grenzwerte bzw. wie hoch sind diese, wie „unkompliziert” können Abfälle entsorgt werden – hinter all diese Fragen verbergen sich nicht zu unterschätzende Potenziale zur Senkung der Produktionskosten, ergo Gewinnmaximierung. Das gilt ebenso für den Einsatz von Produktionshilfen (z.B. Chemikalien in der Textil- oder Agrarindustrie), die in großen Teilen der sogenannten Ersten Welt aus Gründen des Verbraucher- und Umweltschutzes längst verboten oder reglementiert sind.

    Deshalb wird Umwelt- und Klimaschutz gerade in Schwellenländern und der Dritten Welt nicht unwesentlich durch die Frage der Wettbewerbs-
    fähigkeit im Gerangel um Produktionsstandorte geprägt. Nicht zufällig sind „Werkbank der Welt” immer gerade die Länder und Regionen, in denen Human Resources am billigsten und die Umweltprobleme immens sind. Sobald sich aus Sicht der Auftraggeber am Standort Rahmenbedingungen negativ verändern, zieht der Produktionszirkus einfach weiter in ein anderes, kostengünstigeres Land.

    Bezieht man diese Mechanismen in die Beurteilung der Standpunkte jener Konferenzteilnehmer ein, wird die Angst vor wirtschaftlichem Niedergang als Teilintention zumindest nachvollziehbar. Denn obwohl ein Teil der Ersten Welt besseren Klima- und Umweltschutz eigentlich offiziell selbst gefordert hat, würde Sie ihn gleichzeitig quasi passiv bestrafen. – Sie drückt für das Handeln ihrer Unternehmen ausserhalb der eigenen Grenzen wie schon immer und letztlich im kurzsichtigen eigenen Interesse weiter beide Augen fest zu.

    Fazit: Die Bemühungen seitens der EU in Durban scheinen auf den ersten Blick löblich, sind bei näherer Betrachtung jedoch leider nur als schein-
    heilig und kolonialistisch zu bewerten. Zwar sind die innereuropäischen Standards mittlerweile zumindest vergleichsweise hoch, jedoch wird ein nicht unerheblicher Teil der Probleme durch mangelhaftes Reglement für international agierende Unternehmen lediglich nach aussen verlagert. Hier böte sich der geeignete Ansatz, nicht wenigen Staaten für die Umsetzung von Klima- und Umweltschutz den Rücken frei zu halten: Unternehmen müssen endlich auch für ihr Handeln im weltweiten Ausland nach heimisch nationalem Recht zur Verantwortung gezogen werden. Die Welt würde so nicht nur in Sachen Klima und Umwelt eine bessere. Aber unter anderem auch dies wird wohl angesichts des sich noch immer ungebremst ausbreitenden „globalisierten” Wirtschaftsliberalismus weiterhin hehre Wunschvorstellung bleiben.


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