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Uno-Gipfel in*Durban: Klimakonferenz droht, im Chaos zu versinken
Fundamental-Forderungen gefährden den Klima-Erfolg: Ein neues Entwurfspapier enthält Passagen, die insbesondere für die USA völlig unakzeptabel sind. Damit scheint bestenfalls ein Minimalerfolg möglich - doch selbst dafür läuft den Delegierten die Zeit davon.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...802896,00.html
- #1 10.12.2011 11:22 von
- #2 10.12.2011 11:22 von
solche
gipfel sind sinnlos, weil die usa keinem vorschlag zustimmen, der sie in irgend einer form in die pflicht nimmt.
weiß garnicht warum man sich überhaupt noch zu solch lächerlichen veranstaltungen trifft bzw. die usa oder china einläd.
sowas muss auf anderer ebene vorbereitet werden, z.b. wirtschaftsblockade, handelsbeziehungen abbrechen usw.
doch wer will in europa schon für seine überzeugung opfer bringen? keiner. also bleibt es wie bisher und wir können nur abwarten, wie sich die folgen unserer ignoranz entwickeln. - #3 10.12.2011 11:30 von
- #4 10.12.2011 11:38 von
Vielleicht ...
... sollten wir alle nur noch Produkte von Ländern kaufen, die sich an Mindest-Standards in Sachen Umwelt und Menschenrechte halten. Dann wären wir auch wieder wettbewerbsfähig.
- #5 10.12.2011 11:42 von
Natürlich gescheitert.
"Denn darin steht auch, dass der Klimaschutz-Beitrag der Entwicklungsländer "direkt abhängt vom Ausmaß der Unterstützung durch die Industrieländer". Da sie aber kaum Klimaschutzgelder in Höhe ihrer Verteidigungshaushalte zusichern würden, müssten auch die Entwicklungsländer nichts mehr tun - "und damit wären alle Klimaschutzmaßnahmen in dem Entwurf hinfällig", so Schwarze."
Natürlich wird der "Klima-Gipfel" scheitern! Wie kann man als Gastgeberland solch einen Passus in die finale Abstimmung bringen? Das ist absolut unverantwortlich und man kann noch nicht einmal, wie vielleicht beabsichtigt, den USA hier einen Vorwurf machen, dass sie den Text ablehnen. Die Entwicklungsländer wollen also auch was machen, schön und gut, aber nur das, was die Industrieländer ihnen bezahlen?
Worin liegt weiterhin die Anstrengung der Entwicklungsländer, ihre Emissionen zu kürzen, wenn sämtliches Kapital dafür von uns Industrienationen bereitgestellt werden soll? Das ist nur ein fauler Schrieb, der wieder einseitig nur die Industrienationen belasten soll mit den üblichen 0815-Appellen an unsere Verantwortung. Ich möchte ehrlich sein: Wer solch einen Wisch vorlegt, soll nicht einen Cent erhalten. Stattdessen sollte sowieso das gesamte Geld, was sinnlos in diese Länder fließt, in die Modernisierung Deutschlands gesteckt werden. Ob Angola nun 1 Mrd. € kriegt oder nicht, die Chemieabfälle werden so oder so in den Fluss gekippt.
Die Zeiten der Diplomatie sind schon lange vorbei. - #6 10.12.2011 11:48 von
Keine Verantwortung übernehmen
Wenn der US Präsident den Europäern auffordert mehr gegen die €uro/Finanzkrise zu unternehmen, dann sollten man ihm aber auch gleichzeitig nahe legen sich für die Erhaltung der Lebensbedingungen auf der Erde einzusetzen und aktiv bei dieser Konferenz mitzuarbeiten.
Aber dieser Herr hält nach wie vor, also genau so wie seine Vorgänger nichts von der Weltgemeinschaft.
Die USA zeigen nur, dass sie zu nichts bereit sind.
Der Wahlspruch "Yes we can." should read, " No we do not want."
HR - #7 10.12.2011 11:48 von
Primär, erstmal: Panik machen.
Die gletschenden Schmelzer und das wegtauende Ozon sind dringende Alarmzeichen. Daher müssen jetzt alle möglichst viel Druck machen: China kann man mit einem ausgetrockneten Yangtse-Kyang beeidrucken, USA mit nicht mehr bezahlbaren Klimaanlagen, und Deutschland mit obdachlosen und zahlungsunfähigen Kunden weltweit.
- #8 10.12.2011 11:54 von
- #9 10.12.2011 11:54 von
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