Forum


 

Uno-Bericht: Konys Armee entführt Hunderte Kinder in Afrikas Dschungel

REUTERSAuf seiner Flucht verschanzt sich Joseph Kony tief im afrikanischen Urwald. Das hindert den Rebellenchef nicht daran, weiter Kinder zu entführen. Laut Uno verschleppte seine Truppe seit 2009 Hunderte Jungen und Mädchen. Diese werden als Soldaten eingesetzt - oder als Sklaven missbraucht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837459,00.html
  1. #1

    Ein Massenmörder im Namen des Herrn.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf seiner Flucht verschanzt sich Joseph Kony tief im afrikanischen Urwald. Das hindert den Rebellenchef nicht daran, weiter Kinder zu entführen. Laut Uno verschleppte seine Truppe seit 2009 Hunderte Jungen und Mädchen. Diese werden als Soldaten eingesetzt - oder als Sklaven missbraucht.

    Joseph Kony: Rebellen entführen laut Uno Hunderte Kinder in Afrika - SPIEGEL ONLINE
    Wäre Joseph Kony Moslem würde permanent von "radikal-islamisch" gesprochen, da es sich aber um einen radikalen Christen handelt wird sein religiöser Fanatismus nicht erwähnt. Der radikale Pastor und Anführer der Lord’s Resistance Army („Widerstandsarmee des Herrn“, LRA), hat das Ziel ein theokratisches Herrschaftssystem in Uganda einzuführen, das auf den Zehn Geboten basieren soll.
  2. #2

    lieber franzdenker ....

    j. kony ist einer der grausamsten verbrecher und ein massenmörder in der heutigen zeit. hierbei spielt es keine rolle, welcher religion er angehört. ebenso bin ich mir sicher, dass ihm "der herr" diesen auftrag nicht gegeben hat, sondern kony die religion als deckmantel resp. mittel zum zweck für seine verbrechen missbraucht. joseph kony hat nichts aber auch rein gar nichts mit gott und religion zu tun.
  3. #3

    Taktik?

    Ich hatte vor einigen Tagen das Vergnügen mit einige "Real Time" Sendungen mit Bill Maher anschauen zu können. Da hat Maher in einer Sendung was sehr Interessantes gesagt, was ich bis dato noch gar nicht so auf dem Radar hatte. Er sprach nämlich davon, dass Joseph Kony bzw dessen Ergreifung die "Oktober-Überraschung" von Barack Obama wird, mit der er sich dann die "Youth Voters" sichert. Ein sehr sehr interessanter Aspekt, sollte man sich gedanklich abspeichern!
  4. #4

    ...also muss er weg.

    Zitat von franzdenker Beitrag anzeigen
    Wäre Joseph Kony Moslem würde permanent von "radikal-islamisch" gesprochen, da es sich aber um einen radikalen Christen handelt wird sein religiöser Fanatismus nicht erwähnt.
    Wäre Kony Moslem, würden ihn die arabischen Golfstaaten und die USA offen unterstützen und mit Waffen versorgen. Er wäre dann in den Augen unserer Presse ein Mitstreiter des arabischen Frühlings. Man würde in ihm einen Streiter für Demokratie und Freiheit sehen. Presse und Politik würden ihn genauso hofieren, wie andere muslimische Fundamentalisten, die mordend ein arabisches Land nach dem anderen ins Chaos stürzen. Er hat das Pech, Christ zu sein. Also muss er weg.
  5. #5

    Zitat von j-d Beitrag anzeigen
    Ich hatte vor einigen Tagen das Vergnügen mit einige "Real Time" Sendungen mit Bill Maher anschauen zu können. Da hat Maher in einer Sendung was sehr Interessantes gesagt, was ich bis dato noch gar nicht so auf dem Radar hatte. Er sprach nämlich davon, dass Joseph Kony bzw dessen Ergreifung die "Oktober-Überraschung" von Barack Obama wird, mit der er sich dann die "Youth Voters" sichert. Ein sehr sehr interessanter Aspekt, sollte man sich gedanklich abspeichern!
    Interessanter Aspekt. Es ist natürlich auch so, daß in der Region wo er "angeblich" rumstreunert. Riesige Ölvorkommen gefunden sind. Jetzt geht es wieder um die Förderrechte. Da muß die USA natürlich schnell die Welt von einem schon seit Jahren untergetauchten befreien und weiter gehts zum nächsten Fund.
  6. #6

    Zitat von nethopper01 Beitrag anzeigen
    Wäre Kony Moslem, würden ihn die arabischen Golfstaaten und die USA offen unterstützen ......
    Also diese Logik muss ich erst mal verarbeiten aber ich denke mir das sie es auch noch verarbeiten müssen :o)

    Zitat von franzdenker Beitrag anzeigen
    Wäre Joseph Kony Moslem würde permanent von "radikal-islamisch" gesprochen, da es sich aber um einen radikalen Christen handelt wird sein religiöser Fanatismus nicht erwähnt.
    Interessanter Punkt worueber ich noch nicht nachgedacht habe aber den sie treffend vormuliert haben.

    Zitat von mis741 Beitrag anzeigen
    hierbei spielt es keine rolle, welcher religion er angehört. ebenso bin ich mir sicher, dass ihm "der herr" diesen auftrag nicht gegeben hat,
    Natürlich ist der Auftrag nicht von Gott gekommen ( da würden Konys „Botschafter“ mehr als Wochen für den Kommunikationsweg brauchen ) und das ist ja genau der Punkt von dem vorkomentator da bei den Radikalen Islamisten auch nicht der Auftrag von Gott kommt jedoch immer erwähnt wird das es radikale Islamisten sind.

    @j-d
    Ob das Obama als wahltaktik ansieht weiß ich nicht Bill Maher scherzt jedenfalls scheinbar oefters über die „ Youth Voters“ in Verbindung mit der sehr merkwürdigen Aktion Kony2012.


TOP



TOP