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Uno-Bericht: Geschäft mit*Aufputschmitteln boomt

Ecstasy, Amphetamine und co.*- synthetische Drogen stehen auf der Konsumliste an zweiter Stelle, gleich nach Cannabis. In einem neuen Bericht zeigt sich die Uno alarmiert: Vor allem Südostasien ist fest in der Hand von organisierten Drogenschmuggler-Banden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...786047,00.html
  1. #1

    Das Problem ist nicht die Mafia, sondern das Gesetz!

    Okay, es ist so: die verschiedenen Drogen aus der Amphetaminfamilie sind in verschiedenem Maße gesundheitsschädlich und haben ein verschieden großes Abhängigkeitspotential. Grundsätzlich sind diese Unterschiede in medizinischen, therapeutischen und pharmazeutischen Kreisen bekannt, auch wenn sie von der Politik beharrlich ignoriert werden. Im Gegensatz zu Crystal (Metamphetamin) kenne ich keine Speed(= Amphetamin) - oder Ecstasy (= MDMA) -Abhängigen. Auch die gesundheitlichen Nebenwirkungen sind deutlich geringer als bei Crystal, Alkohol und Nikotin. Fernfahrer nehmen Speed, um wach zu bleiben, die US-Armee nötigt sogar ihre Piloten dazu, weil sie sonst kaum 8 Stunden hintereinander in der Luft bleiben könnten. Ritalin - auch aus der Amphetamin-Familie - wird sogar als Medikament verschrieben (natürlich wird man es genau an dem Tag, an dem das Patent abläuft, als Droge einstufen - ähnlich lief es ja auch schon mit anderen Substanzen.)
    Wo liegt also das Problem: Darin, daß Politiker, teils aus Denkfaulheit, teils auf Geheiß von Interessengruppen, den Konsum verhältnismäßig harmloser Substanzen verbieten: In der Metastudie im Auftrage der britischen Regierung kamen die verschiedenen Amphetamine deutlich besser weg, als die legalen "Genußmittel", wie auch im Spiegel zu lesen war. Dummerweise werden solche Erkenntnisse nicht in Gesetzte gegossen, sondern man feuert lieber die Wissenschaftler, die diese Studie erstellten. Unsere Politiker stellen sich weiterhin auf der größten Drogenparty der Welt - das Münchener Oktoberfest - öffentlich zur Schau, lassen aber jeden Rave von der Polizei kontrollieren bzw. sogar sprengen. Dabei wäre das schlimmste Vergehen, was man den Besuchern anhängen könnte, bewußte oder unbewußte Selbstschädigung (was ja auf Nikotin und Alkohol in viel größerem Maße zutrifft.) Die Polizei stellt dann fest, daß auf einem Festival wie der "Fusion" (65 000 Teilnehmer) wahnsinnig viel Drogen konsumiert werden, daß Kriminalität und Gewalt aber unter dem Durchschnitt eines normalen Dorffestes liegen. Daß dies vielleicht linear zusammenhängen könnte - eben weil das Empathogen Ecstasy anders wirkt, als die Aggressionsdroge Alkohol - auf diese Idee kommen sie nicht.
    Und jetzt die Preisfrage: Warum gibt es keine Gurken-Mafia? Genau: Weil Gurken nicht verboten sind. Und warum gibt es eine Drogen-Mafia? Genau: Weil sich einigermaßen logisch denkende Menschen nicht verhältnismäßig harmlose Drogen von ihren ignoranten oder gekauften Politikern verbieten lassen.
    Eine intelligente Drogenpolitik wäre es, genau nach Gefahrenpotentialen zu differenzieren und danach Drogen zu erlauben bzw. zu verbieten. Es könnte sein, daß die Raucher und Alkoholtrinker sich dann eingestehen müßten, daß sie harte Drogen konsumieren. Heroin, Kokain, aber auch verschiedene Genußmittel und Medikamente, würde sicher weiter auf der Verbotsliste bleiben. Doch solange sich die Drogenpolitik weiter an Interessengruppen und Traditionen orientiert, anstatt an wissenschaftlichen Erkenntnissen, bleibt nur eines: Dumme Parteien nicht wählen!

    Ein Suchttherapeut,
    (der keine Lust mehr hat, Menschen zu behandeln, die im Gefängnis saßen, weil ihr Hauptvergehen eine Selbstschädigung durch illegalisierte Substanzen war, und deren psychische Schäden durch die Hafterfahrung die Schäden durch die Drogen in der Regel bei weitem übersteigen.)
  2. #2

    meth von Mexiko nach USA wird mit Chinesischen Pseudoephedrine produziert

    in den USA stammt jetzt das Meth nicht mehr von kleinen lokalen Labors, sondern von Superlabs in Mexiko die sich ihr Pseudoephedrine und andere Vorlaeuferstoffe von China besorgen:

    http://hongkong.usconsulate.gov/uscn...011030301.html
    http://www.freerepublic.com/focus/f-.../2669912/posts
    http://www.citizensactionteam.com/mexicangangs.html

    klingt aehnlich zu der Geschichte im Artikel
  3. #3

    Europa hat den Anfang schon gemacht

    Zitat von ich-kanns-nicht-glauben Beitrag anzeigen
    Dummerweise werden solche Erkenntnisse nicht in Gesetzte gegossen, sondern man feuert lieber die Wissenschaftler, die diese Studie erstellten.
    Lieber Suchttherapeut, im großen Ganzen stimme ich Ihnen zu, aber in einem Detail irren Sie:

    Das (in arabischen Ländern seit Urzeiten verwendete) Khat ist ein Aufputschmittel, das nicht nur im toleranten Holland ausdrücklich legal ist, sondern sogar im konservativen England!

    Überdosierung ist aufgrund der geringen Konzentration und dem erforderlichen stundenlangen Kauen kaum möglich, Nebenwirkungen bestehen hauptsächlich aus Schleimhautreizungen, aber die aufputschende Wirkung ist beträchtlich.
    Hier sollte sich Rest-Europa ein Beispiel an seinen Pionieren nehmen, um teilweise sehr schädliche, hochkonzentrierte Arten von Speed einfach über den Preis mit einer "idiotensicheren" Droge vom Markt zu verdrängen.
  4. #4

    Zitat von ich-kanns-nicht-glauben Beitrag anzeigen
    Okay, es ist so: die verschiedenen Drogen aus der Amphetaminfamilie sind in verschiedenem Maße gesundheitsschädlich und haben ein verschieden großes Abhängigkeitspotential. Grundsätzlich sind diese Unterschiede in medizinischen, therapeutischen und pharmazeutischen Kreisen bekannt, auch wenn sie von der (...)
    Harlose Substanzen? Selten so gelacht. Wer illegale Drogen nimmt ist psychisch krank. Wer nur Spaß haben kann, wenn er Drogen nimmt sollte sich ernsthaft fragen ob er nicht in Behandlung geht. Ernsthaft, wessen Leben so eintönig und langweilig ist, dass er Drogen nehmen muss damit er sich besser fühlt, tut mir etwas Leid.

    Ihren Aussagen her nach würde ich auch darauf spekulieren, dass sie mindestens Gelegenheitsdrogenkonsument sind und vermutlich auf Rave stehen. ;-)

    Alkohol ist - in normalen Maßen - keine Droge! Lediglich der exzessive Gebrauch hat drogenähnliche Symptome. Außerdem - wie Ihrem Text zu entnehmen - wird lediglich der exzessive Mißbrauch gern dafür hergenommen, den eigenen Drogenkonsum schlicht zu verharmlosen. Sicher ist der exzessive Gebrauch von Alkohl schlimm, trotzdem können die meisten Menschen normal mit Alkohol umgehen. Ihr Argument, Alkohol ist eine legale Droge, also müssen auch synthetische Drogen legalisiert werden, da die angeblich harmloser sind, ist lächerlich, denn die Studien ziehen meist den exzessiven Alkoholkonsum als Messlatte heran. Die Mehrheit trinkt aber mehr oder minder normal Alkohol. Alkohol ist auch viel unproblematischer, wenn er über die ganze Woche in kleinen "Portionen" getrunken wird, als das exzessive Trinken an nur einem Tag, jenseits der 1 Promille-Grenze. Umgekehrt müsste ich auch Kochsalz verbieten, der Konsum von 1-1,5 g/kg Körpergewicht ist tödlich, vorausgesetzt der Brechreizt wird unterdrückt. Sollte ich deshalb Kochsalz verieten? Ein bißchen Menschenverstand sollte man haben, Toxikologie-Kenntnise helfen auch häufig.

    Das Argument Gurke vs. Drogen ist ja die Krönung. Eine Gurke hat - meines Wissens - kein Suchtpotential, im Gegensatz zu Drogen und damit ist der Vergleich völlig absurd. Eher sollte man sich einmal an den Satz von Investor Warren Buffet erinnern, als er sagte - sinngemäß - Zigarretten wären die beste Investition. Du stellst sie für einen Cent her und die dummen Konsumenten werden auch noch süchtig danach. Zigaretten gehören ebenfalls als gesundheitsschädliche (und damit die Allgemeinheit belastende) Droge verboten.
    Ich nehme Ihnen nicht ab, dass sie Suchttherapeut sind, eher Konsument.

    Die Legalisierung von Drogen ist absoluter Schwachsinn, im Gegenteil hartes Vorgehen gegen Konsumenten und noch härteres Vorgehen gegen Dealer und Manufacturer wäre der richtige Weg. Das Argument, dass die Legalisierung den illegalen Handel hart treffen würde, kann ich nicht nachvollziehen. Genau das Gegenteil wäre der Fall. Sie hätten plötzlich enorme Expansionsmöglichkeiten. Außerdem würde der Drogenkonsum zunehmen. Problem bei der Sache: Über Dopeheads freut sich kein Arbeitgeber, ganz zu schweigen von möglichen Straftaten im Rauschzustand.
    Die europäischen Volkswirtschaften haben genügend Probleme, sie brauchen keine party-geile Jugend die sich in die Abhängigkeit konsumiert weil ihre Eltern so viel Geld haben (dazu gehört auch HartzIV). Aber hier sieht man wo der Luxus von Meinungsfreiheit, Bildungsfreiheit und einer reichen Volkswirtschaft etc. hinführen kann...
  5. #5

    Sie sind ein gutes Beispiel

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Harlose Substanzen? Selten so gelacht. Wer illegale Drogen nimmt ist psychisch krank. Wer nur Spaß haben kann, wenn er Drogen nimmt sollte sich ernsthaft fragen ob er nicht in Behandlung geht. Ernsthaft, wessen Leben so eintönig und langweilig ist, dass er Drogen nehmen muss damit er sich besser fühlt, tut mir etwas Leid.

    Ihren Aussagen her nach würde ich auch darauf spekulieren, dass sie mindestens Gelegenheitsdrogenkonsument sind und vermutlich auf Rave stehen. ;-)

    Alkohol ist - in normalen Maßen - keine Droge! Lediglich der exzessive Gebrauch hat drogenähnliche Symptome. Außerdem - wie Ihrem Text zu entnehmen - wird lediglich der exzessive Mißbrauch gern dafür hergenommen, den eigenen Drogenkonsum schlicht zu verharmlosen. Sicher ist der exzessive Gebrauch von Alkohl schlimm, trotzdem können die meisten Menschen normal mit Alkohol umgehen. Ihr Argument, Alkohol ist eine legale Droge, also müssen auch synthetische Drogen legalisiert werden, da die angeblich harmloser sind, ist lächerlich, denn die Studien ziehen meist den exzessiven Alkoholkonsum als Messlatte heran. Die Mehrheit trinkt aber mehr oder minder normal Alkohol. Alkohol ist auch viel unproblematischer, wenn er über die ganze Woche in kleinen "Portionen" getrunken wird, als das exzessive Trinken an nur einem Tag, jenseits der 1 Promille-Grenze. Umgekehrt müsste ich auch Kochsalz verbieten, der Konsum von 1-1,5 g/kg Körpergewicht ist tödlich, vorausgesetzt der Brechreizt wird unterdrückt. Sollte ich deshalb Kochsalz verieten? Ein bißchen Menschenverstand sollte man haben, Toxikologie-Kenntnise helfen auch häufig.

    Das Argument Gurke vs. Drogen ist ja die Krönung. Eine Gurke hat - meines Wissens - kein Suchtpotential, im Gegensatz zu Drogen und damit ist der Vergleich völlig absurd. Eher sollte man sich einmal an den Satz von Investor Warren Buffet erinnern, als er sagte - sinngemäß - Zigarretten wären die beste Investition. Du stellst sie für einen Cent her und die dummen Konsumenten werden auch noch süchtig danach. Zigaretten gehören ebenfalls als gesundheitsschädliche (und damit die Allgemeinheit belastende) Droge verboten.
    Ich nehme Ihnen nicht ab, dass sie Suchttherapeut sind, eher Konsument.

    Die Legalisierung von Drogen ist absoluter Schwachsinn, im Gegenteil hartes Vorgehen gegen Konsumenten und noch härteres Vorgehen gegen Dealer und Manufacturer wäre der richtige Weg. Das Argument, dass die Legalisierung den illegalen Handel hart treffen würde, kann ich nicht nachvollziehen. Genau das Gegenteil wäre der Fall. Sie hätten plötzlich enorme Expansionsmöglichkeiten. Außerdem würde der Drogenkonsum zunehmen. Problem bei der Sache: Über Dopeheads freut sich kein Arbeitgeber, ganz zu schweigen von möglichen Straftaten im Rauschzustand.
    Die europäischen Volkswirtschaften haben genügend Probleme, sie brauchen keine party-geile Jugend die sich in die Abhängigkeit konsumiert weil ihre Eltern so viel Geld haben (dazu gehört auch HartzIV). Aber hier sieht man wo der Luxus von Meinungsfreiheit, Bildungsfreiheit und einer reichen Volkswirtschaft etc. hinführen kann...
    Natürlich verursachen Drogen Psychosen, nämlich bei den Leuten, die keine konsumieren.
    MFg
    jolip
  6. #6

    haha

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Harlose Substanzen? Selten so gelacht. Wer illegale Drogen nimmt ist psychisch krank. Wer nur Spaß haben kann, wenn er Drogen nimmt sollte sich ernsthaft fragen ob er nicht in Behandlung geht. Ernsthaft, wessen Leben so eintönig und langweilig ist, dass er Drogen nehmen muss damit er sich besser fühlt, tut mir etwas Leid.
    Was ist eigentlich mit denen die legale "Drogen" nehmen?
    Ich glaube, es scheitert bei Ihnen bereits am grundlegenden Verständnis der Zusammenwirkung von Drogenkonsum - Angefangen bei den Ursachen für den Konsum bis hin zur Wirkung bzw. Auswirkung von Drogen.
    Da hätten Sie sich den langen Text sparen können.
  7. #7

    ...

    [QUOTE=TomBlatt;8713293]Harlose Substanzen? Selten so gelacht. Wer illegale Drogen nimmt ist psychisch krank. Wer nur Spaß haben kann, wenn er Drogen nimmt sollte sich ernsthaft fragen ob er nicht in Behandlung geht. Ernsthaft, wessen Leben so eintönig und langweilig ist, dass er Drogen nehmen muss damit er sich besser fühlt, tut mir etwas Leid.

    Ihren Aussagen her nach würde ich auch darauf spekulieren, dass sie mindestens Gelegenheitsdrogenkonsument sind und vermutlich auf Rave stehen. ;-)

    Alkohol ist - in normalen Maßen - keine Droge! Lediglich der exzessive Gebrauch hat drogenähnliche Symptome. Außerdem - wie Ihrem Text zu entnehmen - wird lediglich der exzessive Mißbrauch gern dafür hergenommen, den eigenen Drogenkonsum schlicht zu verharmlosen. Sicher ist der exzessive Gebrauch von Alkohl schlimm, trotzdem können die meisten Menschen normal mit Alkohol umgehen. Ihr Argument, Alkohol ist eine legale Droge, also müssen auch synthetische Drogen legalisiert werden, da die angeblich harmloser sind, ist lächerlich, denn die Studien ziehen meist den exzessiven Alkoholkonsum als Messlatte heran. Die Mehrheit trinkt aber mehr oder minder normal Alkohol. Alkohol ist auch viel unproblematischer, wenn er über die ganze Woche in kleinen "Portionen" getrunken wird, als das exzessive Trinken an nur einem Tag, jenseits der 1 Promille-Grenze. Umgekehrt müsste ich auch Kochsalz verbieten, der Konsum von 1-1,5 g/kg Körpergewicht ist tödlich, vorausgesetzt der Brechreizt wird unterdrückt. Sollte ich deshalb Kochsalz verieten? Ein bißchen Menschenverstand sollte man haben, Toxikologie-Kenntnise helfen auch häufig.

    Das Argument Gurke vs. Drogen ist ja die Krönung. Eine Gurke hat - meines Wissens - kein Suchtpotential, im Gegensatz zu Drogen und damit ist der Vergleich völlig absurd. Eher sollte man sich einmal an den Satz von Investor Warren Buffet erinnern, als er sagte - sinngemäß - Zigarretten wären die beste Investition. Du stellst sie für einen Cent her und die dummen Konsumenten werden auch noch süchtig danach. Zigaretten gehören ebenfalls als gesundheitsschädliche (und damit die Allgemeinheit belastende) Droge verboten.
    Ich nehme Ihnen nicht ab, dass sie Suchttherapeut sind, eher Konsument.

    ...QUOTE]

    Nur schon mit ihrer Bemerkung Alkohol sei in normalen Mengen (was genau ist denn eine normale Menge ihrer Meinung nach?) keine Droge, disqualifizieren sie sich bzw. ihr Unwissen. Schauen sie sich mal die Leute an, die die ganze Woche über kleine Mengen (was genau ist in ihren Augen eine kleine Menge: drei Bier?) Alkohol konsumieren und wie sie reagieren, wenn man ihnen diese Menge Alkohol bzw. die benötigte Dosissteigerung um den gleichen entspannenden Effekt zu erzielen, plötzlich nicht mehr gewährt. Da treten genau so psychische Entzugssymptome auf wie bei Konsumenten von illegalen Drogen.
  8. #8

    .

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Harlose Substanzen? Selten so gelacht. Wer illegale Drogen nimmt ist psychisch krank.
    Wer bestimmt welche Droge legal ist und wer bestimmt, was eine psychische Krankheit ist?

    Süchtig kann man von allem werden, ob synthetisches Rausmittel, Alkohol oder Schokolade.

    Sucht ist ein psychisches Problem, und zwar unabhängig vom Suchtmittel.

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Wer nur Spaß haben kann, wenn er Drogen nimmt sollte sich ernsthaft fragen ob er nicht in Behandlung geht. Ernsthaft, wessen Leben so eintönig und langweilig ist, dass er Drogen nehmen muss damit er sich besser fühlt, tut mir etwas Leid.
    Das ist richtig, trifft aber nicht nur auf illegale Substanzen zu. Wer irgendetwas -braucht- um sich besser zu fühlen, ob nun Alkohol, Tabak oder Kokain oder was sonst, ist nicht gesund.

    Genauso wie beim Alkohol gibt es aber etliche Leute, die manche Drogen nicht brauchen aber Genussmäßig konsumieren.

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Die Legalisierung von Drogen ist absoluter Schwachsinn, im Gegenteil hartes Vorgehen gegen Konsumenten und noch härteres Vorgehen gegen Dealer und Manufacturer wäre der richtige Weg.
    Ja, Prohibition hat gut funktioniert. Besonders die Mafia hat sich richtig wohl gefühlt.

    Übrigens ist nicht der Konsum von Rauschmitteln strafbar, sondern nur der Besitz und Vertrieb. Niemand kann jemanden verbieten, irgendetwas zu nehmen.

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Das Argument, dass die Legalisierung den illegalen Handel hart treffen würde, kann ich nicht nachvollziehen. Genau das Gegenteil wäre der Fall. Sie hätten plötzlich enorme Expansionsmöglichkeiten. Außerdem würde der Drogenkonsum zunehmen.
    Geschichte: Die Prohibitionszeit in den USA.

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Problem bei der Sache: Über Dopeheads freut sich kein Arbeitgeber, ganz zu schweigen von möglichen Straftaten im Rauschzustand.
    Die europäischen Volkswirtschaften haben genügend Probleme, sie brauchen keine party-geile Jugend die sich in die Abhängigkeit konsumiert weil ihre Eltern so viel Geld haben (dazu gehört auch HartzIV). Aber hier sieht man wo der Luxus von Meinungsfreiheit, Bildungsfreiheit und einer reichen Volkswirtschaft etc. hinführen kann...
    Ich arbeite in der Veranstaltungsbrange und die meisten Probleme haben wir regelmäßig mit partygeilen, rücksichtslosen alkoholisierten Mitmenschen. Es fliegen Flaschen durch die Gegend und sie stürzen in die Scherben wenn sie sich gegenseitig schubsen und anpöbeln, sie sind Laut und stören ihre Umwelt, es wird sich geprügelt und/oder sinnlos in Gefahr begeben (wie zB auf eine befahrene Straße rennen), das Grundstück wird vollgepisst, Frauen und/oder schwächere belästigt und am Montag ist man nur noch halb so Leistungsfähig wegen Kater und Hangover.

    Frage mal einen Rettungsani nach einem Wochenende, was er so auf der Partymeile so behandeln musste, 90% werden alkoholbedingte Unfälle oder Angriffe sein.
    Frag mal einen Türsteher was er lieber hat, einen Bekifften der in der Ecke chillt oder einen besoffenen Proll.
  9. #9

    ....

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Harlose Substanzen? Selten so gelacht. Wer illegale Drogen nimmt ist psychisch krank. Wer nur Spaß haben kann, wenn er Drogen nimmt
    Wer sich dagegen mal zünftig besäuft, und dabei Spaß hat, ist aber natürlich vollkommen in Ordnung.
    Ich nehme an, Sie sind ein Gewohnheitstrinker, der durch Stigmatisierung anderer von eigenen Problemen ablenken will? ;-)
    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Alkohol ist - in normalen Maßen - keine Droge! Lediglich der exzessive Gebrauch hat drogenähnliche Symptome...
    Das ist schon Realsatire, was man hier zu lesen bekommt.
    Alkohol verursacht schwerste physische wie psychische Abhängigkeit, zerstört den Körper wie keine andere Substanz und hat unter den Süchtigen eine höhere Rückfallquote als Heroin.
    Jedes Jahr saufen sich 40.000 Menschen hier in den Tod. Dazu kommen volkwirtschaftliche Verluste in Milliardenhöhe durch alk-bedingte Arbeitsausfälle, und die schwierigfe Behandlung dieser Süchtigen.
    Dazu kommen noch die ganzen Nebenaspekte wie alkoholinduzierte Gewaltverbrechen, etc.



    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Außerdem - wie Ihrem Text zu entnehmen - wird lediglich der exzessive Mißbrauch gern dafür hergenommen,
    Sie unterscheiden also bei Alkohol zwischen exzessivem Mißbrauch und normalem Konsum.
    Für alles andere beseht bei Ihnen einfach nur exzessiver Mißbrauch, nehme ich mal an?

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Toxikologie-Kenntnise helfen auch häufig.
    Die Ihnen offenkundig vollkommen abgehen.

    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Die Legalisierung von Drogen ist absoluter Schwachsinn, im Gegenteil hartes Vorgehen gegen Konsumenten und noch härteres Vorgehen gegen Dealer und Manufacturer wäre der richtige Weg.
    So wird es in den USA und auch bei uns schon lange praktiziert.
    Mit welchem Erfolg?
    Sie wissen, was den Aufstieg der Cosa Nostra in den USA beförderte? Schwarzmärkte.
    Erst Prostitution, dann Alk-Prohibition, später andere verbotene Substanzen.
    Mafiöse Strukturen können ohne solche Verbotsbereiche nicht existieren.


    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Das Argument, dass die Legalisierung den illegalen Handel hart treffen würde, kann ich nicht nachvollziehen. Genau das Gegenteil wäre der Fall. Sie hätten plötzlich enorme Expansionsmöglichkeiten.
    Bei einer Prohibition werden die Kosumenten in einen Schwarzmarkt gezwungen, in dem der Anbieter bestimmt, und den Leuten den letzten Dreck verkaufen kann.
    Während der Alkohol-Prohibition in den USA sind seinerzeit deswegen unzählige Menschen an Methanol-Vergiftungen gestorben, eine direkte Folge dieser Politik.


    Zitat von TomBlatt Beitrag anzeigen
    Außerdem würde der Drogenkonsum zunehmen.
    Das ist eine Behauptung, die Sie belegen sollten.
    Sie werden es aber nicht können.








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