Zitat von
TomBlatt
Harlose Substanzen? Selten so gelacht. Wer illegale Drogen nimmt ist psychisch krank. Wer nur Spaß haben kann, wenn er Drogen nimmt sollte sich ernsthaft fragen ob er nicht in Behandlung geht. Ernsthaft, wessen Leben so eintönig und langweilig ist, dass er Drogen nehmen muss damit er sich besser fühlt, tut mir etwas Leid.
Ihren Aussagen her nach würde ich auch darauf spekulieren, dass sie mindestens Gelegenheitsdrogenkonsument sind und vermutlich auf Rave stehen. ;-)
Alkohol ist - in normalen Maßen - keine Droge! Lediglich der exzessive Gebrauch hat drogenähnliche Symptome. Außerdem - wie Ihrem Text zu entnehmen - wird lediglich der exzessive Mißbrauch gern dafür hergenommen, den eigenen Drogenkonsum schlicht zu verharmlosen. Sicher ist der exzessive Gebrauch von Alkohl schlimm, trotzdem können die meisten Menschen normal mit Alkohol umgehen. Ihr Argument, Alkohol ist eine legale Droge, also müssen auch synthetische Drogen legalisiert werden, da die angeblich harmloser sind, ist lächerlich, denn die Studien ziehen meist den exzessiven Alkoholkonsum als Messlatte heran. Die Mehrheit trinkt aber mehr oder minder normal Alkohol. Alkohol ist auch viel unproblematischer, wenn er über die ganze Woche in kleinen "Portionen" getrunken wird, als das exzessive Trinken an nur einem Tag, jenseits der 1 Promille-Grenze. Umgekehrt müsste ich auch Kochsalz verbieten, der Konsum von 1-1,5 g/kg Körpergewicht ist tödlich, vorausgesetzt der Brechreizt wird unterdrückt. Sollte ich deshalb Kochsalz verieten? Ein bißchen Menschenverstand sollte man haben, Toxikologie-Kenntnise helfen auch häufig.
Das Argument Gurke vs. Drogen ist ja die Krönung. Eine Gurke hat - meines Wissens - kein Suchtpotential, im Gegensatz zu Drogen und damit ist der Vergleich völlig absurd. Eher sollte man sich einmal an den Satz von Investor Warren Buffet erinnern, als er sagte - sinngemäß - Zigarretten wären die beste Investition. Du stellst sie für einen Cent her und die dummen Konsumenten werden auch noch süchtig danach. Zigaretten gehören ebenfalls als gesundheitsschädliche (und damit die Allgemeinheit belastende) Droge verboten.
Ich nehme Ihnen nicht ab, dass sie Suchttherapeut sind, eher Konsument.
Die Legalisierung von Drogen ist absoluter Schwachsinn, im Gegenteil hartes Vorgehen gegen Konsumenten und noch härteres Vorgehen gegen Dealer und Manufacturer wäre der richtige Weg. Das Argument, dass die Legalisierung den illegalen Handel hart treffen würde, kann ich nicht nachvollziehen. Genau das Gegenteil wäre der Fall. Sie hätten plötzlich enorme Expansionsmöglichkeiten. Außerdem würde der Drogenkonsum zunehmen. Problem bei der Sache: Über Dopeheads freut sich kein Arbeitgeber, ganz zu schweigen von möglichen Straftaten im Rauschzustand.
Die europäischen Volkswirtschaften haben genügend Probleme, sie brauchen keine party-geile Jugend die sich in die Abhängigkeit konsumiert weil ihre Eltern so viel Geld haben (dazu gehört auch HartzIV). Aber hier sieht man wo der Luxus von Meinungsfreiheit, Bildungsfreiheit und einer reichen Volkswirtschaft etc. hinführen kann...