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Unionsstreit über Betreuungsgeld: Merkels Friedensangebot sorgt für neuen Ärger
dapdIm Dauerzoff über das Betreuungsgeld will die Unionsspitze die Kritiker mit höheren Rentenansprüchen für Eltern beschwichtigen. Doch auch gegen das Friedensangebot gibt es Widerstand in der Koalition - denn der Plan würde Milliarden kosten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829161,00.html
- #1 23.04.2012 15:09 von
Unfähig
Mir scheint die Regierung und ihre Parteien ist unfähig zu erkennen, wie zukunftsentscheidend Kinder und damit natürlich ihre Eltern für die Leistungsfähigkeit unseres Landes sind.
Eltern tragen doppelt bei: Durch Steuern und Abgaben und durch die Generationen-Leistung. Die Steuern und Abgaben werden sofort verheizt, was bleibt ist nur die Generationen-Leistung.
Umgekehrt sind sie bei der Rente die Dummen, weil die Hedonisten des Landes lieber Karriere statt Kinder wählen und somit genug Luft haben, hohe Rentenansprüche zu erwerben.
Es braucht keinen Abschluss in Quantenphysik um zu erkennen, dass dies die vollkommen falschen Anreize setzt. Die extrem niedrige Geburtenrate ist die statistische Quittung dafür.
Aber anscheinend ist die Regierung trotz allem unfähig das zu erkennen. Sonst gäbe es bei diesem Vorschlag keine Diskussion. Du meine Güte! Almosen reichen da überhaupt nicht aus. Eine gründliche Reform ist notwendig. Diese Kleckerli Politik die hat noch keine Geburtenrate gedreht und damit Zukunft geschaffen.
Energiewende - gut und schön. Aber was ist mit Demografie-Wende? Die noch viel wichtiger ist!!! Denn wer soll all`die innovativem sauberen neuen und profitablen Technologien entwickeln? Die 68-er Rentner? - #2 23.04.2012 15:09 von
Das ist kein Kompromiss, dass ist eine Überzeugungs-Taktik der Christdemokraten! Sie sollten das Geld für den Ausbau der Kitas und Kindergärten nutzen, statt es für zukünftige soziale Probleme auszugeben, die ohne diese Regelung gar nicht entstanden wären.
Menschen mit guter Ausbildung werden größtenteils weiterarbeiten- und wenn sie eine Tagesmutter/-vater anstellen.
Also: Für wen ist das Betreuungsgeld sinnvoll? Für die, die eh keinen Job haben oder wollen! - #3 23.04.2012 15:23 von
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Also da hat man ein Gesetzt, das total absurt ist, man möchte es aber nicht ändern, weils dann teuerer wird. Fazit: Lieber weiterfahren mit Unsinnigen Gesetzen, die weiter Geld kosten aber praktisch kein Nutzen bringen als etwas zu schaffen was mehr Geld kostet und vieleicht auch was bewirken.
- #4 23.04.2012 15:32 von
Sag mal ...
... sind die eigentlich alle völlig verblödet? Niemand will das Elterngeld, es hat nachweislich den falschen Nutzen und jetzt kommen uns diese A..geigen auch noch mit zusätzlichen Kosten ... da sollte mal schleunigst einer nach Berlin fahren und den Laden da in die Luft jagen, was anderes hilft glaube ich nicht mehr!
- #5 23.04.2012 15:35 von
jetzt sollen zusätzlich zur herdprämie auch noch die rentenansprüche erhöht werden - wir habens ja. 2 billionen euro schulden und diese spinnerte kanzlerin kann nix anderes als noch eines draufzupacken. was hört man immer, die cdu hat die größte wirtschaftskompetenz ? man müßte sich totlachen, wenn´s nicht so ernst wäre. und diese parteien wundern sich über die erfolge der piratenpartei. braucht es noch mehr beweise für die inkompetenz dieser regierung. brüderle der büttenredner, rösler das politische nichts, seehofer der wendehals, merkel die planlose, gröhe, kauder, pofalla das gruselkabinett. und sowas vertrauen wir die zukunft deutschlands an - über spanien lacht die sonne über diese regierung die ganze welt.
- #6 23.04.2012 15:36 von
Betreuungsgeld Schritt in die richtige Richtung
Das Betreuungsgeld hält die Mütter und Väter davon ab, Kleinst-Kinder in Betreuungseinrichtungen abzugeben, solange diese noch nicht das nötige Entwicklungsstadium erreicht haben, um diese Entfremdung von den Eltern schadlos zu überstehen.
Auf Basis der NICHD-Studie und neuer Erkenntnisse aus der Stressforschung wurde während des Kinderärzte-Kongresses in Bielefeld 2011 folgender Vorschlag erarbeitet:
1. Keine Gruppen-Tagesbetreuung von Kindern unter 2 Jahren
2. Maximal halbtagliche Gruppenbetreung zwischen 2. und 3. Geburtstag
3. Je nach Reife ab dem 3. Geburtstag auch ganztägliche Betreuung.
Auch die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung verweist auf die die Tiefenwirkungen und Langzeitfolgen von kindlichen Entwicklungsbedingungen, die dieser Berufsstand in seiner täglichen Praxis von seinen Patienten erfährt und akzeptiert Krippen allenfalls als Notlösungen in Ausnahmefällen, keineswegs jedoch als Leitbild und Normalfall frühkindlicher Erziehung und Entwicklung.
Nachdem nach und unter dem Eindruck der Ankündigung des Rechtsanspruchs auf einen Krippen-Platz die Nachfrage nach dieser Betreuungsform sprunghaft anstieg und die angestrebte Betreuungsquote von 35 auf 66% erhöht werden musste, ist jedoch genau diese Umorientierung geschehen.
Dies läßt befürchten, dass in zukünftigen Generationen erhöhte Stressanfälligkeit, geringes Selbstwertgefühl und pessimistisches Lebensgefühl epidemische Ausmaße annehmen werden. Auf die Zentren für Stressregulation und sozioemotionale Kompetenz hat die Krippenbetreuung ähnliche Auswirkungen, wie sexueller Missbrauch.
Ein Grossteil der bundesrepublikanische Politik - und Gesellschaft - folgt heute diesem falschen Erziehungsleitbild, gegen das sich die Betroffenen Kinder nicht wehren können und das auch durch das Betreuungsgeld in nur unzureichender Weise korrigiert werden kann. Aber es ist unter der heutigen Gesetzeslage wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung. - #7 23.04.2012 15:39 von
Alle sozialen Fördermaßnahmen müssen in Hinblick auf Wirksamkeit - aber auch bezüglich unerwünschter Nebeneffekte - sorgfältig vor dem Hintergrund der gegebenen Gesellschaftsstruktur geprüft werden.
Ein wenig empörtes und nichtssagendes Geblubber reicht für die Entscheidungsfindung nicht aus. - #8 23.04.2012 15:49 von
Seehofer..
will das Betreuungsgeld unbedingt, damit seine Bayern auf der Wies'n eine Mass mehr stemmen können. Den Kindern hilft' s eh nix! Neuerdings droht er mit dem Ende der Koalition, da lach ich mir aber einen Krampf. Ausgerechnet dieser Politkreisel, der bangen muss, dass er bei Neuwahlen vom Hocker gefegt wird.
- #9 23.04.2012 15:51 von
Anstatt die Eltern indirekt mit einem Ausbau von Krippen- und KiTa-Plätzen zu entlasten, wird hier ganz klar der wahlkampf-populistische Weg eingeschlagen. Nicht nur ein nicht gegenfinanziertes Betreungsgeld, welches völlig falsche Signale sendet (es ist verdammtnochmal besser für die Kinder, in den Kindergarten zu gehen als zu Haus zu hocken), nun auch noch ein ebensowenig gegenfinanziertes Rentengeschenk.
Es mutet unglaublich an, wie einfach diese Leute es sich machen. "Oh, hier Ihr dummen Plebejer, habter mal noch ein paar Euronen auf Kosten eurer Kinder, aber dafür bitte zur nächsten Wahl das Kreuz an der richtigen Stelle machen." Das ist widerlich!
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