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Unilever: Konsumgüter-Riese reagiert auf neue Armut in Europa

DPA"Die Armut kehrt nach Europa zurück" - der drittgrößte Konsumgüterhersteller der Welt reagiert auf die Euro-Krise. Künftig will er auch in der EU Lektionen anwenden, die man in Ländern wie Indonesien gelernt hat: weniger Premium-Marken und vor allem viel, viel kleinere Packungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...852208,00.html
  1. #1

    optional

    Kleinere Verpackungen bedeuten in der der Endkonsequenz, dass der Kunde mehr bezahlt.
  2. #2

    Kleinere Packungen sind doch das was viele fordern.
    Wenn die Verpackung auch dementsprechend weniger wird habe ich nichts dagegen.
    Evtl. sogar ein Plus für die Vielfalt. Badeöl in 2er Packs. Dann kann man öfter mal wechseln.
  3. #3

    Na ja...

    ...man könnte in einer Kreislaufwirtschaft auch daran denken, so etwas wie Verarmung/ Armut zu verhidnern/ beseitigen, dann käme die öfter beklagte in einigen bereichen schwache Binnennachfrage in Gang.
    Kleinere Portionen bzw. Packungen wären für kleine Haushalte wohl nicht schlecht, bedeuteten aber relativ mehr Müll.
    Wie man es auch dreht und wendet...
    Aber ich habe ja wohl keine wirkliche Ahnung von Wirtschaft. So ähnlich wie diese "Wirtschaftweisen", die mit ihren Prognosen regelmäßig jährlich zugleich feierlich danebenliegen.
  4. #4

    Bei einem so großen Konzern wie Unilever kommen einem sowieso die komischsten Ideen und Phantasien in den Sinn.
    Ein solches Imperium und Geflecht mit so vielen Produkten lässt einen gleich an Louis de Funès und die sagenhafte Firma Tricatel denken. Wo Hähnchen aus Petroleum hergestellt wurden. Manchmal frage ich mich, ob chemische Abfälle des einen Zweiges des Imperiums nicht in einem anderen Betrieb zu Lebensmitteln verarbeitet werden? ;-)
    Wie auch immer. Folgende Firmen gehören zu Unilever:
    Ben & Jerry’s, Bertolli, Becel, BiFi, Du Darfst, Flora (Becel), Hellmann’s, Homa, Knorr, Langnese (DE) / Eskimo (AUT) / Lusso (CH), Lätta, Lipton, Maille, Mazola, Mondamin, Pfanni, PG Tips, Rama, Sanella, Slim-Fast, Thea[3], Unox, Viss, Domestos, Coral (vorher: Korall), OMO, Axe, Dove, Baba, Impulse, Lux, Rexona, Sunsilk, Timotei, Signal, PONDS, TIGI, duschdas.
  5. #5

    Das ist doch toll. Dank der supertollen EU darf ja jetzt jeder alle möglichen Packungsgrößen verkaufen und die Preisschilder mit den Bezugspreisen pro l/kg/etc. sind so klein, dass selbst eine Lupe nicht reicht. Wer mal bewußt eingekauft und sich mit dem Thema Packungsgrößen beschäftigt hat, dürfte die teilweise recht dreiste Verarscherei des Konsumenten bemerkt haben. Denn mitunter sind die kleinen Gebinde im Verhältnis billiger als die Großen. Ob Unilever noch kleinere Einheiten verkauft oder nicht, da lebt eine ganze Industrie von der Gleichgültigkeit der Verbraucher. Zumindest hier in D.
  6. #6

    optional

    Ich versteh nicht ganz, wie das verringern der Packungsgröße armen Leuten helfen soll. Wenn ich nur fünf Waschgänge aus der Waschmittelverpackung bekomme, bedeutet das zwangsläufig, dass der Anteil an Transportkosten, Verpackung etc. pro Waschgang zunimmt, das Produkt also im Verhältnis teurer wird.
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Die Armut kehrt nach Europa zurück" - der drittgrößte Konsumgüterhersteller der Welt reagiert auf die Euro-Krise. Künftig will er auch in der EU Lektionen anwenden, die man in Ländern wie Indonesien gelernt hat: weniger Premium-Marken und vor allem viel, viel kleinere Packungen.

    Unilever setzt in Europa auf Billigstrategie - SPIEGEL ONLINE
    klar, nachdem so ziemlich alle grossen hersteller tausende von produkten durch "neue rezeptur" "neue, vom kunden gewollte packungsgrösse" künstlich i schnitt um 15 % vertuert haben, geht halt wieder zurück an wieder andere grössen, damit sich der kunde garnicht mehr zurecht findet.

    ich druck mir immer die listen von foodwatch aus, doprt sieht man bestens, welche produkte dummdreist verteuert wurden. die meide ich dann.
  8. #8

    So, so

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Die Armut kehrt nach Europa zurück" - der drittgrößte Konsumgüterhersteller der Welt reagiert auf die Euro-Krise. Künftig will er auch in der EU Lektionen anwenden, die man in Ländern wie Indonesien gelernt hat: weniger Premium-Marken und vor allem viel, viel kleinere Packungen.

    Unilever setzt in Europa auf Billigstrategie - SPIEGEL ONLINE
    Gilt das auch für die Autoindustrie? Dann müssten ja Klein(st)wagen einen wahren Boom erleben...
  9. #9

    Oh toll ...

    bitte auch Soßenportionen in Fruchtzwergebechergröße. Ein Traum wird wahr.

    Natürlich macht Unilever dass auch nur, um die "armen" Europäer zu unterstützen. Hat nichts damit zu tun, dass man kleine Packungen natürlich nochmal teurer verkaufen kann. Ich wette blind dadrauf, dass sich in deutschen Regalen nie ein Produkt finden wird, welches 2-3 Cent kostet. Es wird immer mindestens 9 Cent oder 19 Cent oder ähnliches sein.








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