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Unicef-Report: Katastrophenplanet als Kinderstube
Überschwemmungen, Dürren, Erdbeben: Wo immer es auf der Welt zu Naturkatastrophen kommt, leider vor allem Kinder. In einem neuen Report warnt Unicef, dass die Zahl der massiven Bedrohungen zunimmt - und sich die Lage für die Schwächsten weiter verschärfen wird.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...761202,00.html
- #1 09.05.2011 12:12 von
zu viele Menschen auf der Welt.
Und genau hier liegt das Problem. Es sind immer mehr Kinder betroffen !
Wenn man den Statistiken glauben darf, schrumpft in Europa die Bevölkerung. In Deutschland ja sowieso - das ist ja bekannt, doch in den armen Regionen der Welt in den Entwicklungsländern gibt es eine regelrechte Bevölkerungsexplusion. Familien mit 5, 6, 7 und mehr Kindern sind dort gar keine Seltenheit. Viele Kinder und wenig Möglickeiten diese anständig mit dem nötigsten zu versorgen. Wenn das Land einfach z.B. geografisch keine Möglichkeit hat mit eigenen Kapazitäten Nahrungsmittel anzubauen, bleibt es am Tropf der westlichen Entwicklungshilfe hängen, oder man muss etwas gegen die Überbevölkerung unternehmen.
Hier müsste viel mehr investiert werden, damit die Männer und Frauen in diesens Ländern Zugang zu Verhütungsmitteln bekommen und aufgeklärt werden. Es müssten auch endlich mal ein religiöses Umdenken stattfinden, da viele Muslime und Christen auf Verhütung verzichten, da die Religion diese verbietet. Wenn ich die Haltung der Katholischen Kiche bezüglich dem gebrauch von Kondomen höre, kann ich nur noch den Kopf schütteln. Duch Aufklärung und einen vernünftigen Familienplanung könnten viel Leid in Entwicklungsländern verhindet werden. - #2 09.05.2011 12:28 von
Mehr Kinder? NEIN! AUF KEINEN FALL!
In unserem christlich orientierten Denken ist es üblich, jedes verlorene Menschenleben zu betrauern. Alles andere gilt als zynisch.
Nur: wie weit darf die Vermehrung der Weltbevölkerung denn noch gehen, bis endlich einmal die Äusserung: Jeder NICHT überlebende Mensch ist ein guter Mensch! ausgesprochen werden darf?
Wie verdrängen rigoros jede Tierart, wir vermüllen diesen Planeten, wir verbrauchen/verbrennen oder vernichten sonst wie natürliche Ressourcen - aber es wird immer noch gejammert, wenn zu viel geborene Menschen sterben! Ich würde gerne endlich ein Umdenken in den Köpfen der Massen erleben!
In den Köpfen, die nicht religiös geprägt denken, sondern schlicht und ergreifend die Logik einbringen und die letzten Hochrechnungen zur Bevölkerungsdichte im Jahr 2100 betrachten! - #3 09.05.2011 13:01 von
- #4 09.05.2011 13:31 von
gut gekontert
Danke! Denn das eigene Leben ist dann doch zu lieb, alle andere dürfen krepieren und es ist gut so, aber nur nicht ich!
Ja, leider gibt es viele Menschen die so denken und wenige die sich damit auseinandersetzen, daß wir durch unseren Konsum für die Armut dort sorgen, was auch bedeutet, daß die Entwicklung dort nicht weiter gehen kann. Unser Luxus vasiert auf der Armut anderer und erst wenn die Menschen genügend Essen und den Zugang zu Bildung haben, dann wird sich das Problem ganz von alleine lösen.
Sehen wir ja bei uns, denn letztendlich war vor 50/60/70 Jahren es auch keine Seltenheit, daß es Großfamilien mit 6/7/8 oder noch mehr Kindern gab.
Also: mein Motto, bewußt einkaufen, Produkte mit fairen Maßstäben und nicht K*K, N*K* usw, denn da gibts nur Hungelohn und bleibt nichts für Schulen und Bildung übrig.
Ansonsten, wer das Motto äußert, jeder tote Mensch ist ein guter Mensch, bitte mit gutem Beispiel voran! - #5 09.05.2011 13:31 von
Nunja
Eine sehr sehr nüchterne Denkweise. Sehr Rational! Ich akzepiere Ihre Einstellung, doch ich bin der Meinung, dass man sich viel eher auf die Enstehung von zukünftigen Menschen, sprich Verhütung und Aufklärung, konzentrieren muss als den Tod von Menschen die durch Hunger, Krankheiten, Krieg und Naturkatastrophen umkommen zur befürworten oder bewusst herbeizuführen.
Ihren Standpunkt halte ich ehtisch für sehr fragwürdig. - #6 09.05.2011 13:38 von
...
Was der Forist, den Sie kritisieren, ein wenig unbedarft formuliert hat, ist natürlich mit keiner heute herrschenden Ethik und Moralvorstellung vereinbar. Ethik und Moral, die schon immer einem Wandel unterlagen, muss man sich allerdings leisten können. Beim Betrachten des menschlichen Reproduktionsverhaltens und die daraus resultierende Populationsentwicklung lassen jedoch annehmen, dass früher oder später harte Selektionsmechanismen notwendig werden. Wie "weiche" Selektion funktioniert, verdeutlicht der Unicef-Report schon ganz gut. Der Kern ist jedoch, dass mit wachsender Bevölkerung der Lebensstandard, Freiheiten, Humansismus und individuelle Entfaltung auf der Strecke bleiben, da eher Probleme bei der Befriedigung von Grundbedürfnissen in der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen werden.
Die schwierige Aufgabe heute besteht darin, diese Entwicklung hinsichtlich Ressourcenbedarf, religiöse/ideologischen Weltanschauungen, Konfliktpotenzialen, etc. zu erkennen, zu benennen und zu bewerten.
Bis auf halbherzige Versuche in China, bewegt sich da allerdings noch nicht viel. - #7 09.05.2011 17:11 von
Schlechte Wortwahl....
"Ich akzepiere Ihre Einstellung, doch ich bin der Meinung, dass man sich viel eher auf die Enstehung von zukünftigen Menschen, sprich Verhütung und Aufklärung, konzentrieren muss als den Tod von Menschen die durch Hunger, Krankheiten, Krieg und Naturkatastrophen umkommen zur befürworten oder bewusst herbeizuführen." (Zitat von leser_81)
Meine Wortwahl war unglücklich, Entschuldigung! Ich bin nicht dafür, Menschen zu metzeln, sondern sie erst gar nicht gebären zu lassen. Und damit ist jeder ungeborene (nicht überlebende) Mensch ein guter Mensch.
Aber unabhängig davon kann ich dem obigen Zitat von leser_81 nicht zustimmen, denn eine Weltbevölkerung, die greisen Männern und deren antiquierten Meinungen gebannt lauscht, die Götter anbetet, die Götzen und Scharlatane verehrt, die Jahrhundert um Jahrhundert Kriege aus religiösem Fanatismus heraus startet und führt - so eine Weltbevölkerung ist nicht für Aufklärung geeignet.
Aber ich denke, es würde zu weit führen, diesen Punkt zu erörtern.
Ich jedenfalls möchte keine Massen von Kindern - gezeugt ohne Sinn und Verstand - aufpäppeln oder sonst wie am Leben erhalten.
Im Übrigen ändern sich die Vorstellungen von Ethik in den jeweiligen Epochen. Oder waren die Lustknaben in Rom und Sex mit Kindern etwa verpönt....??? - #8 09.05.2011 20:56 von
per aspera ad astra
Wenn wir die 'Ökologische Wende' rechtzeitig schaffen, mit Wiederaufforstung, gruener Energie und ökologischer Landwirtschaft, wird nicht nur dem Klimawandel Einhalt geboten, das Leben wird auch wieder lebenswerter und die Lebensqualitaet erhöht sich. Stress vermindert sich, wenn Autobahnen und Schadstoffquellen stillgelegt werden, und Beruf und Alltag machen wieder mehr Spass, wenn es um Kulturarbeit und Kinderhueten geht, und nicht um Raubbau an der Natur und triste Bueroarbeit. Hoffentlich sehen auch die deprimierten Forumsteilnehmer wieder die positiven Aspekte allen Lebens - und wenn es auf der Erde gar nicht mehr weitergeht, kann man ja von der Besiedelung des Mars traeumen!
- #9 10.05.2011 09:26 von
Kann man drüber nachdenken
Nun, aus dieser Perspektive habe ich die Dinge noch garnicht betrachtet. Ein sehr pessimistischer Standpunkt! Nun, aber wenn ich die jetzige Lage auf der Erde anschaue, hat der Mensch, der sich ja jetzt so modern und menschlich gibt, aus der Vergangenheit nichts gelernt. Weiter wird unser Lebensraum bis zum geht nicht mehr ausgebeutet und Kriege wegen Rohstoffen, Macht und Geld geführt. Naja früher haben Sie sich halt mit Knüppel und Axt die Köpfe eingeschlagen, heute schickt man Raketen und Präzisionsbomben. Aber am Prizip hat sich ja nichts geändert.
Darum stellt sich die Frage ob Ihr Pessimismus nicht evlt. angebracht ist.
Ein interessanter Standpunkt, den Sie vertreten!
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