Uni-Veteran unter Bachelorstudenten: Danke, gut

DPAPer Mail fragt die Studienberaterin, wie's denn läuft mit dem Magisterstudium, das es bald nicht mehr geben wird. Hier antwortet Jonas Leppin öffentlich. Als Rückkehrer macht er gerade seinen Abschluss in einem Bachelor-Umfeld und merkt schnell: Uni, du hast dich so verändert.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...835325,00.html
  1. #1

    Du sprichst mir aus der Seele

    Ich bin einer dieser furchterregenden Langzeitstudenten (35 Semester) und habe grade (vor 3 Wochen) meine Magisterarbeit abgegeben. Die Erfahrungen ähneln sich.

    Bestimmten Sprechstundentage der Professoren ähneln Veteranentreffen. Da stehen dann 5-8 Magisterstudenten da, von den Bachelors höflich gesietzt.Wärend diese sich über Prüfungsordungen und Punkte unterhalten, reden die Magister über Sachbereiche und das Problem, den Arbeitsinhalt auf nur 80 Seiten unterzubringen. Von vielen Profs wird man anschließen wie ein zum sterben Verurteilter, geschätzter Bekannter behandelt.

    Alle Langzeitstudis die ich so kennengerlernt habe, arbeiten schon lange, meist in Bereichen der Fachrichtung, Bafög hat nie einer von ihnen bekommen, dafür haben alle Tausende an Studiengebühren gelassen.

    Als ich angefangen habe, war von Regelstudienzeit nicht mal Ansatzweise die Rede. Auch die Studienordnung war nicht bekannt, noch nicht mal wer wann welches Seminar gab. Antworten auf viele Fragen konnte der Asta geben, aber dahin musste man alleine finden.
    Generell galt das Prinzip: Finde heraus, wie der Laden läuft und finde dich dabei selbst.

    Disziplin in Seminaren entstand durch die älteren Semester: Wenn man sich in den Seminaren an den Themen-Diskussionen beteiligen wollte, sollte man vorbereitet sein: Bei dummen Fragen gab es ein kollektives Schmunzeln oder aufstöhnen, sofort war einem klar, dass eine banale Frage gestellt wurde. Trotzdem erbamte sich immer ein älter und fasste kurz zusammen, damit man auf den Stand der Diskussion kam. Gespräche zwischen Studenten störten und wurden mit einem: Könnt ihr bitte leise sein, oder geht doch einfach! abgespeist.

    Anwesenheitspfilcht war ein Fremdwort, es galt als Höflich, pünktlich zu kommen. Wobei das nicht immer gelang, aber den Unterschied zwischen c.t. und s.t. lernte mann ziemlich schnell.

    Den Schein gab es für ein Referat in Kombination mit einer Hausarbeit über das Referatsthema. Manche Seminare besuchte man nur zweimal: am Eröffnungstag zum Erhalten eines Themas und an dem Tag, an dem das Referat gehalten werden sollte.
    Woher man das Wissen bekam, ob aus dem Seminar oder aus Büchern zuhause oder in der Bib war egal, man stand selber in der Beweispflicht, das man den Stoff beherrschte. Ob man eine Hausarbeit machte oder nicht, interessierte niemand, man selber wollte ja schließlich den Schein. Lediglich die erhaltenen Referate sollte man halten, ansonsten waren die Profs verständlicherweise sauer. Ich kann nicht genau sagen, wieviele Referate ich gehalten habe, ohne hinterher die Hausarbeit zu schreiben.

    Bei den Seminaren heute fühlte ich mich in die Schule zurückversetzt. Die Studenten quatschten wärend des Seminares, in das sie Mittels Anwesenheitspflicht und Regelplan-Pflichtveranstaltung gezwungen werden, der Prof wird zum Infotainer, die Qualität für die Tonne. Die Bachelors werden von den Profs bis an das Ende ihres Studiums an die Hand genommen, erst der Lehrer, dann der Prof.

    Heraus kommen Fachwissens-Drohnen, denen jegliche Selbständigkeit und Eigeninitiative fehlt, wo hätten sie diese auch jemals lernen können? Aber wenigstens bekommen wir (ein Hurra für die Industrie) wenigstens in Regelmäßigkeit viele von diesen Drohnen.

    Ob es das ist, was durch die Studienreform erreicht werden sollte, mag ich bezweifeln. Und wenn ich mir die Wehmuts-Reaktionen vieler Profs auf uns Langzeit-Dinosaurier anschaue, glaube ich auch nicht, das die Profs das so haben wollten.
  2. #2

    Zitat von Grumokh Beitrag anzeigen
    Ich bin einer dieser furchterregenden Langzeitstudenten (35 Semester) und habe grade (vor 3 Wochen) meine Magisterarbeit abgegeben. Die Erfahrungen ähneln sich.
    [...]
    Heraus kommen Fachwissens-Drohnen, denen jegliche Selbständigkeit und Eigeninitiative fehlt, wo hätten sie diese auch jemals lernen können? Aber wenigstens bekommen wir (ein Hurra für die Industrie) wenigstens in Regelmäßigkeit viele von diesen Drohnen.
    Ich bin kein grundlegender Verfechter des neuen Systems, aber dass sich jemand in 35 Semestern viel Selbstständigkeit/Eigeninitiative aneignet hat nicht ausschließlich mit dem Studium zu tun. 35 Semester sind eine lange Zeit, wer in 17,5 Jahren keine Reife entwickelt sollte die Ursache dafür woanders suchen. Wenn sie glauben, dass ein Student, der nach 10 Semestern seinen Master abschließt, sich in den darauffolgenden 12,5 Berufsjahren weniger Eigeninitiative aneignet, liegen Sie gründlich daneben. Was durch Bologna erreicht wurde, ist natürlich ein durchschnittlich früherer einstieg in den Beruf, und eine verschiebung eines Teils der Ausbildung aus dem Studium in den Beruf hinein. Da müssen sich Studenten und Arbeitgeber anpassen, etwas anderes bleibt ihnen nicht übrig. Das alles hat aber meiner Meinung nach nicht ausschließlich Nachteile.
  3. #3

    Muss da Stef87 grundsätzlich zustimmen. In einigen Fächern mag es sinnvoll sein, mehr Freiheiten zu haben, um seinen Geist wirklich selbstständig entwickeln zu können. Dass dafür 35 Semester notwendig sind, glaube ich nicht, aber wahrscheinlich war studieren und Unterhalt verdienen ja auch nicht das einzige, dass Deine persönliche Entwicklung während dieser Zeit vorangetrieben hat. Man sollte bei der Diskussion dennoch auch immer im Auge behalten, dass es einige Menschen gibt, denen ein Studium versagt bleibt und die stattdessen täglich körperlich harte Arbeit leisten müssen - angefangen direkt nach der Schule. Unter anderem diese Menschen zahlen mit ihren Steuern dann für unser Bildungssystem - denn die Studiengebühren sind wohl eher ein Tropfen auf dem heißen Stein.
  4. #4

    realitätsfernes Jammern

    Als jemand der Langzeitstudenten seit einiger Zeit kennt möchte ich mich gegen solch gefühlsduselige Aussagen (wie schlimm es für diese Personen ist an eine Universität mit Regeln zu kommen) aussprechen. Das neue System birgt u.a. die Möglichkeit das Studium sehr viel strukturierter (für Dozenten und Studenten) zu planen. Wer damit allzu große Probleme hat sollte sich fragen ob das System oder gar man selber das Problem ist. Ein Studium von 35 Semestern (siehe 1. Kommentar) und mehr ohne einen Abschluss ist oft weder mit dem nötigen Erwerb von Reife noch mit anderen Ausreden zu begründen. "Nicht studierfähig" trifft es wohl eher.
    Bildung ist ein hohes Gut und sollte unserer Gesellschaft nutzen. Langzeitstudenten bewirken in den meisten Fällen jedoch das Gegenteil. Da kann man noch so viele Studienbeträge aufzählen, die Kosten eines Kurses oder gar Praktikums kann dies nicht aufwiegen. Ergo verliert die Universität viel Kapital und Personal an Menschen die meiner Meinung nach in vielen Fällen selbst mit Ü30 nicht die nötige Reife für einen Hochschulabschluss besitzen. Das Argumnent der "nötigen Zeit zum Selbststudium" hört sich sehr klangvoll an, wird jedoch in den meisten Fällen mit "Freizeit=Wein, Weib und Gesang" gleichgesetzt. Ich möchte niemanden über einen Kamm scheren, jedoch darauf hinweisen, dass nach meiner Lehrerfahrung mit Studenten die Mehrheit solcher Langzeitstudenten exmatrikuliert gehören, da sie oft ohne Begründung den Hochschulen und damit der Gesellschaft auf der Tasche liegen und durch ihre oft fehlende Arbeitsmoral/Anwesenheit Dozenten wie auch Mitstudenten (z.B. im Falls von Gruppenarbeiten) z.T. massiv behindern. Zuletzt will ich nicht verschweigen, dass es Ausnahmen gibt (solche die mit berechigten Gründen sehr spät ihr Studium beenden). Ihnen wird fast jeder Dozent unter die Arme greifen damit sie viele Jahre ihres Lebens nicht umsonst studiert haben. Der Rest/Die Mehrheit dieses Personenkreises möge sich jedoch vor Augen halten welche Arbeitsleistung ein junger Mensch nach seinem Realabschluss leisten muss, der eine Lehre anfängt und mit späterstens 20 eine 40 Stundenwoche abarbeitet und sich über derartiges Jammern auf hohem Niveau nur wundern würde.
  5. #5

    Zitat von suane Beitrag anzeigen
    Als jemand der Langzeitstudenten seit einiger Zeit kennt möchte ich mich gegen solch gefühlsduselige Aussagen (wie schlimm es für diese Personen ist an eine Universität mit Regeln zu kommen) aussprechen. Das neue System birgt u.a. die Möglichkeit das Studium sehr viel strukturierter (für Dozenten und Studenten) zu planen. Wer damit allzu große Probleme hat sollte sich fragen ob das System oder gar man selber das Problem ist. Ein Studium von 35 Semestern (siehe 1. Kommentar) und mehr ohne einen Abschluss ist oft weder mit dem nötigen Erwerb von Reife noch mit anderen Ausreden zu begründen. "Nicht studierfähig" trifft es wohl
    [gekürztg wg. Länge]
    nunja,
    ich als mittlerweile wohl auch Langzeitstudent habe die Erfahrung gemacht, dass die Seminare von den älteren Semestern leben. Die 'Kids', mit mittlerweile 17 Jahren aus dem Gymnasium kommend, haben als Entscheidungshilfe zum Großteil nur den Studienführer der Zeit gelesen, genug Geld für viel Party von Papa und kommen im Bachelor mit erschreckend geringem Niveau trotzdem durch - liegt wohl aber auch an den Anforderungen, die sogenannte 'Dozenten', aus Mangel an Mitteln eingestellt, fordern. Ein Referat, egal wie schlecht, im Semester reicht als LN da schon, hält den Arbeitsaufwand für den Lehrbeauftragten ja auch eher angenehm ;)

    Alle, aber auch wirklich ALLE Langzeitstudenten, die ich so kenne (und das sind einige, man trifft sich halt) studieren ja nicht zum Spaß für 20 Semester. Man muss sein Studium irgendwie finanzieren, weil die Eltern nicht zahlen können (Hausbau mit Krediten? viel Spaß mit dem Bafög...) oder zahlen wollen (ja, man könnte klagen - aber wer verklagt seine Eltern?!) oder mal gleich tot sind, man hat gesundheitliche Probleme oder oder oder. Wenn es nicht normgerecht läuftfällt man halt aus dem Raster. Während meine Kommilitonen in den Semesterferien in den Süden fliegen, arbeite ich in zwei Jobs teilweise mehr als 12h/Tag um über die Runden zu kommen. Das macht mich auch nicht wütend, wütend macht mich das Geseier über die "Wein, Weib und Gesang"-Mentalität, die angeblich herrscht. Ich bitte Dich, falls Du tatsächlich Dozent sein solltest, Deine älteren Studenten einfach mal nach deren Lage fragst.
  6. #6

    Zitat von suane Beitrag anzeigen
    Als jemand der Langzeitstudenten seit einiger Zeit kennt möchte ich mich gegen solch gefühlsduselige Aussagen (wie schlimm es für diese Personen ist an eine Universität mit Regeln zu kommen) aussprechen. Das neue System birgt u.a. die Möglichkeit das Studium sehr viel strukturierter (für Dozenten und Studenten) zu planen. Wer damit allzu große Probleme hat sollte sich fragen ob das System oder gar man selber das Problem ist. Ein Studium von 35 Semestern (siehe 1. Kommentar) und mehr ohne einen Abschluss ist oft weder mit dem nötigen Erwerb von Reife noch mit anderen Ausreden zu begründen. "Nicht studierfähig" trifft es wohl eher. (...)
    nunja,
    ich als mittlerweile wohl auch Langzeitstudent habe die Erfahrung gemacht, dass die Seminare von den älteren Semestern leben. Die 'Kids', mit mittlerweile 17 Jahren aus dem Gymnasium kommend, haben als Entscheidungshilfe zum Großteil nur den Studienführer der Zeit gelesen, genug Geld für viel Party von Papa und kommen im Bachelor mit erschreckend geringem Niveau trotzdem durch - liegt wohl aber auch an den Anforderungen, die sogenannte 'Dozenten', aus Mangel an Mitteln eingestellt, fordern. Ein Referat, egal wie schlecht, im Semester reicht als LN da schon, hält den Arbeitsaufwand für den Lehrbeauftragten ja auch eher angenehm ;)

    Alle, aber auch wirklich ALLE Langzeitstudenten, die ich so kenne (und das sind einige, man trifft sich halt) studieren ja nicht zum Spaß für 20 Semester. Man muss sein Studium irgendwie finanzieren, weil die Eltern nicht zahlen können (Hausbau mit Krediten? viel Spaß mit dem Bafög...) oder zahlen wollen (ja, man könnte klagen - aber wer verklagt seine Eltern?!) oder mal gleich tot sind, man hat gesundheitliche Probleme oder oder oder. Wenn es nicht normgerecht läuft, fällt man halt aus dem Raster. Während meine Kommilitonen in den Semesterferien in den Süden fliegen, arbeite ich in zwei Jobs teilweise mehr als 12h/Tag um über die Runden zu kommen. Das macht mich auch nicht wütend, wütend macht mich das Geseier über die "Wein, Weib und Gesang"-Mentalität, die angeblich herrscht. Ich bitte Dich, falls Du tatsächlich Dozent sein solltest, dass Du Deine älteren Studenten einfach mal nach deren Lage fragst.
  7. #7

    ottojan

    Bin ja auch grundsätzlich für die Unterstützung von mehr Studenten innerhalb deren Regelstudienzeit, schließlich erhält auch jeder schwervermittelbare 16-jährige eine Unterstützung, soweit ich weiß. Dass beim Bafög der Hausbau nicht weiter beachtet wird, finde ich allerdings vollkommen richtig, die Eltern entscheiden sich mit einem solchen Bau halt dafür, ihr Geld in ein Grundstück (=Erbe später) statt in die Ausbildung ihrer Kinder zu stecken, wäre somit noch nicht einmal mit einer Miete gleichzusetzen und nicht einmal diese wird beim Antrag beachtet. Im übrigen finde ich es nicht angebracht, davon auszugehen, dass alle Bachelorstudenten kids sind, die aus wohlhabendem Elternhaus kommen und so problemlos durch das Studium marschieren. Der Reichtum in Deutschland nimmt maximal punktuell zu und die Anzahl der Studenten auch nicht ab. Dir wünsche ich natürlich alles Gute trotz der scheinbar schweren Situation! (Unabhängig davon sollten sich allerdings auch alle Eltern fragen, ob es fair ist, den Kindern den Unterhalt zu verweigern. Auch, wenn weniger Geld sicherlich weh tut, in vielen Fällen wäre es sicherlich grundsätzlich möglich. zudem wäre es wohl auch sinnvoll, wenn damit die Regelstudienzeit nicht verdreifacht werden müsste ... in den "gewonnenen" 10 Jahren Arbeitszeit könnte dann womöglich sogar das Kind die Eltern finanziell unterstützen)
  8. #8

    Schulkinder

    Genau so ist es!

    Das sind aber nicht die Leute, die man wirklich brauchen kann. Ich benötige Leute, die in der Lage sind, sich in neue Themen methodisch einzuarbeiten und dann auch Ergebnisse liefern.

    Wenn ich die Antwort "Wie soll ich mich denn da einarbeiten?" höre, dann frage ich mich wirklich, was die Ausbildung gebracht hat.

    Aber diese Leute kann ich dann immerhin noch in die Telefonzentrale schicken. Menschliche Roboter braucht man für kleines Geld ja auch.

    Gutes Geld gibt es eben nur für eigene Gedanken.
  9. #9

    Ja - Sie wollen ferngesteuerte Drohnen...

    Zitat von Grumokh Beitrag anzeigen
    Ich bin einer dieser furchterregenden Langzeitstudenten (35 Semester) und habe grade (vor 3 Wochen) meine Magisterarbeit abgegeben. Die Erfahrungen ähneln sich.

    ..........
    Heraus kommen Fachwissens-Drohnen, denen jegliche Selbständigkeit und Eigeninitiative fehlt, wo hätten sie diese auch jemals lernen können? Aber wenigstens bekommen wir (ein Hurra für die Industrie) wenigstens in Regelmäßigkeit viele von diesen Drohnen.

    Ob es das ist, was durch die Studienreform erreicht werden sollte, mag ich bezweifeln. Und wenn ich mir die Wehmuts-Reaktionen vieler Profs auf uns Langzeit-Dinosaurier anschaue, glaube ich auch nicht, das die Profs das so haben wollten.
    Das Studium - lateinisch "studere" - (nach etwas) streben, sich (um etwas) bemühen ist das wissenschaftliche Lernen und Forschen an Hochschulen.
    Genau dies will man nicht - Selbstständige denkende Menschen die auch mal sich selbst reflektieren können. Nein - Drohnen die ohne Denken den heiligen Gral der Moderne ohne wenn und aber dienen. Geld und Rendite. - Die Schachköpfe die dieses System einführten gehören bedauerlicherweise meiner Generation an und ich schäme mich dafür. Es wird so getan als wäre unser System das absolut Erhaltenswerte und Vernünftigste. Wir hinterlassen unseren Nachkommen eine ausgebeutete, kriegerische, verschmutzte und um tausende Arten ärmere Welt. Wir - Geld und Rendite Junkies glauben auch noch dass wir diese durch und durch miese Lebenseinstellung auch noch unseren Kindern in kürzester Zeit einzutrichtern haben damit sich für uns alten nichts ändert - solange wir leben. Dabei müssten unsere Kinder lernen wie sie mit den Problemen die wir alten aus Gier verursacht haben umzugehen haben . Nicht mit weiter so...
    Wie sie unsere Schulden die wir fürsorglich für sie aufgenommen haben zurückzahlen wollen. Wie sie die Weltmeere von Millionen Tonnen Müll befreien wollen. Wie sie tausende Tonnen Atommüll sicher ein paar tausend Jährchen sicher lagern wollen. Wie sie ohne grüne Lungen der letzten Regenwälder überleben wollen.......
    10% der Weltbevölkerung die 85 % aller Ressourcen besitzt brauchen viele kleine nicht selbst denkende Drohnen.......
    Liebe studierende - wehrt euch dagegen von uns alten bevormundet zu werden. Eure Generation wird wegen uns Kriege um Ressourcen führen müssen ....