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Unglück in Nepal: Deutscher Bergsteiger stirbt am Mount Everest
REUTERSDrama auf dem Dach der Welt: Ein deutscher Bergsteiger ist beim Abstieg vom Mount Everest ums Leben gekommen. Todesursache soll ein Gehirnödem gewesen sein. Auch zwei weitere Alpinisten sollen tot sein - zwei werden noch vermisst.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,834127,00.html
- #20 21.05.2012 10:28 von
- #21 21.05.2012 10:29 von
- #22 21.05.2012 10:30 von
Ein Zitat eines SPON Foristen aus dem Artikel zur Japenerin
Ein Zitat eines SPON Foristen aus dem Artikel zur Japenerin.
"19.05.2012 09:51 von
Eubie_Blake
Kommerz- und Ehrgeiz-Wahnsinn
Die komplette Logistik dort ist Groß-Business. Nicht nur Herzkranke und doppelt Beinamputierte, auch armlose versuchen das. Ein Aufstieg mitsamt der Schlepperei durch die Sherpas kostet zwischen 40.000 und 65.000 US-Dollar. Die "Betreuungsquote" ist heute 1:1. D.h. ein Sherpa auf einen reichen Touristen. Speziell die alten Japaner sind bei den unteren Chargen der Träger verhasst: die gehören zu dieser verrückten Klientel, die das Ersteigen allein ihrer „Entschlossenheit“ zuschreiben..
Sie sind daher völlig beratungsresistent, wann man wetterbedingt oder infolge Leistungsmangel besser umkehren sollte – bis sie umkippen. Dann hat der Sherpa ein Riesenproblem. Vo allem dann, wenn auf der Nordseite der Ausfall des Klienten über dem Second Step bei 8.600 Metern ist – dann geht es mit einem komatösen Menschen per Seilen 30m steil abwärts. Das braucht vierfünf Mann, das zu koordinieren. Sherpas, die da oben auch um ihr eigenes Leben kämpfen müssen. Selten gelingt so hoch oben noch eine Rettung.
Überehrgeizige Japaner, überehrgeizige Ärzte. Das ist die Horror-Klientel. Und unberatbare Alte. Am schlimmsten sind alte Menschen, Rentner, Japaner, frühere Ärzte. Typisch auch, dass recht viele Menschen da oben erst auf dem Rückweg sterben."
Der Mensch wusste ganz offensichtlich wovon er redet. - #23 21.05.2012 10:34 von
Mangelnde Demut...
.... das ehrliche am Bergsteigen, hier ist mangelnde Demut manchmal tödlich - der Berg, hat Möglichkeiten zu strafen, das Wetter, die Höhenlage, der Fels, der Abgrund - nun - der Mensch plant ja schon Kleittersteige auf die berühmtesten Gipfel der Welt zu intsllieren - noch wird kontrovers darüber verhandelt - noch.
- #24 21.05.2012 10:44 von
- #25 21.05.2012 10:47 von
So ist es
Sehe es genau so. Reizend sind die ganzen Freunde der natürlichen Natürlichkeit, die unbedingt ohne künstlichen Sauerstoff rauf müssen. Wie die entsprechenden Effekte auf den Körper sind, ist sattsam bekannt. Rettungsaktionen in der sogenannten Todeszone sind nur extrem schwierig oder gar nicht zu bewerkstelligen, wobei der Retter sich dabei in jedem Fall in grösste Gefahr begibt. Hinterher werden entzückende Büchlein darüber verfasst, wie arrogant es doch sei an einer noch minimal lebenden Person vorbei zu gehen.
Die Retter selbst sind - wie Sie richtig schreiben - Sherpas, die obwohl gut trainiert und an die Höhe einigermassen angepasst, Mal für Mal ihr Leben lassen.
Das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat für mich der ach so triumphale Aufstieg der Kaltenbrunner auf den K2. Vierter Versuch. Der Lebenspartner, der schon mal oben war, kehrt um, weil zuviel Schnee liegt. Ein Jahr zuvor ist der Seilpartner ins Nirvana gestürzt. Natürlichen hat man das beim Auftritt im aktuellen Sportstudio nicht erwähnen dürfen..
Übrigens: beim K2 und der Annapurna liegt die Todesrate bei den Bergsteigern (besser: Vielleichtsteigern) bei ca. 40%. - #26 21.05.2012 11:02 von
- #27 21.05.2012 11:13 von
[QUOTE=jb_spon;10218682]Laut Wiki ist der ME 8848 Meter hoch. Wer hat recht?
Das ist nicht ganz richtig. Bitte lies im Wikipedia-Artikel den Abschnitt "Höhenangaben und -messungen". - #28 21.05.2012 11:19 von
Die messen noch...
...weil der Gletscher weiter schmilzt und schrumpft. Ausserdem haben die Nepali und die Chinesen verschiedene Mess-Geraete. Eine AMS oder ein HAP, which stands for Acute Mountain Sickness & High Altitude Pulmonary Edema kan schon auf einem Viertausender entstehen...dazu brauchts nicht mal den Everest. Ein Pass wie z.B. der Laurebinyak zwischen Gosaikunda nach Langtang reicht dazu auch schon aus.
- #29 21.05.2012 12:45 von
Ich dachte, der Vorteil bei denen wäre, dass zumindest die weniger gut Trainierten die Probleme bekommen, bevor sie in solche Höhen vordringen, dass eine Rettung hochgefährlich oder unmöglich wird. Wenn hingegen ein Untrainierter mit Flaschensauerstoff hochsteigt und dann oben am Berg in (ggf. wetterbedingte) Probleme gerät und ihm der Sauerstoff ausgeht, dann hat derjenige ein wirkliches Problem und es ist ihm auch kaum noch zu helfen.
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