Robo wird wohl tief buddeln müssen bei 90 m Wassertiefe. ;) In natura wird man wohl eher nachschauen, ob das Sauergas eben neben der Förderstelle austritt oder doch aus der Verrohrung.
AP / GreenpeaceImmer noch strömen riesige Mengen Gas aus der leckgeschlagenen Förderplattform Elgin in die Nordsee. Jetzt meldet der Betreiber, das Leck sei gefunden. Das Problem: Die undichte Stelle liegt rund 4000 Meter unter dem Meeresgrund. Ein Unterwasser-Roboter soll den Bereich sondieren.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...824438,00.html
Robo wird wohl tief buddeln müssen bei 90 m Wassertiefe. ;) In natura wird man wohl eher nachschauen, ob das Sauergas eben neben der Förderstelle austritt oder doch aus der Verrohrung.
aber das nächste Gewitter kommt bestimmt und ein Blitzeinschlag in reicht für die Zündung des Gases.
Da müssen die halt die Jungs vom KTB fragen:
Kontinentales Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland
Die bohrten bereits bis 9101 Metern Tiefe. Nur bei der Genauigkeit müssen die noch üben: ca. 300 Meter seitliche Abweichung ;)
so tief ist die Nordsee nicht, das Leck befindet sich unter dem Meeresboden. Spekulation: Der Bohrkanal ist beschädigt und das Gas tritt entlang dieser Bohrung aus. Dafür würde sprechen, das das Meer immer direkt an einem der drei Beine der Bohrinsel besonders zu schäumen scheint.
Meine Frage: Wenn das im Gas enthaltene Methan so schädlich ist für die Atmosphäre, warum wird es nicht kontrolliert an der Oberfläche abgefackelt? Aus Methan (CH4) wird durch Verbrennung Wasser und CO2 das ist nicht so agressiv und dürfte auch das Risiko einer ungeplanten reduzieren. Dagegen spräche dass das Feuer wahrscheinlich die Abdichtungsarbeiten behindern und die teure Bohrinsel beschädigen würde...
Weil den Betreibern vor tagen bereits die Kontrolle entglitten ist und daher kopflose Flucht angesagt war. Notwendig, was die betrifft, die vor Ort den Kopf hinhalten, aber insofern kopflos, als das solche Technik offensichtlich ausgereizt ist. Bei 800 Bar und 200°C flüssig zu fördern erfordert offenbar kürzere Zyklen des Wechsels der Verrohrung oder / und bessere Werkstofftechnik und QS. Alles teuer.