Unglück in den Alpen: Zwei Bergsteiger am Mont Blanc erfroren

DPADie Unglücksserie im Mont-Blanc-Massiv reißt nicht ab: Wenige hundert Meter unterhalb von Europas höchstem Gipfel sind am Samstag zwei Bergsteiger erfroren. Ihre Seilschaft wurde von einem Sturm überrascht. Für einen Spanier und eine Polin kam jede Hilfe zu spät.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,844448,00.html
  1. #1

    Das

    können nur Stümper gewesen sein. Es ist unglaublich, wer alles auf die Berge will und dicke Fehler begeht, schon in der Ausrüstung. Heute erfriert kein Bergsteiger mehr mit der richtigen Ausrüstung !
  2. #2

    ... nach ihrer Rückkehr ins Tal !!!

    vom Dome de Gouter ins Tal, das dauert ! Hatten die kein Handy dabei ?
  3. #3

    optional

    Naja, hängt von den Umständen ab. Aber merkwürdig ist das schon auf dem Weg zu Hütte zu erfrieren ...
  4. #4

    Nichts für Laien.

    Ich sage einmal als Bergsteigerlaie, in diesen Höhen herrschen Naturkräfte, die Otto Normalbürger nicht bekannt sind. Dort ist der Mensch noch klein. Wer da hoch geht, sollte wissen, was er tut. Das sind keine Sonntagsspaziergänge. Ich war einmal Skielaufen im Dachstein Gletscher. Nach 1 Stunde dachte ich, ich müsste erfrieren, so kalt war das. Meine Glieder, mein ganzer Körper wurde langsam total steif. Und das war ca. 3000 Meter hoch. Und an der Stelle auch flach. Aber alles voll Eis mit Schnee. So etwas habe ich noch nie erlebt. Und nun das ganze an einem steilem Berghang, wo man nicht mal so eben in eine Hütte gehen kann. Wer da nicht die richtige Ausrüstung hat, der ist verloren.
  5. #5

    Sorry, ich weiß, es ist immer ein Unglück...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Unglücksserie im Mont-Blanc-Massiv reißt nicht ab: Wenige hundert Meter unterhalb von Europas höchstem Gipfel sind am Samstag zwei Bergsteiger erfroren. Ihre Seilschaft wurde von einem Sturm überrascht. Für einen Spanier und eine Polin kam jede Hilfe zu spät.

    Am Mont Blanc erfrieren zwei Bergsteiger aus Spanien und Polen - SPIEGEL ONLINE
    ...aber ich kann über diese Touris nur laut lachen, wie blöd muss man sein, so schlecht ausgerüstet in den Berg zu gehen, dass man erfriert? Sie wurden von einem Sturm überrascht? Selbst ich als Flachlandtiroler weiß, dass ein Sturm dort keine Überraschung sein kann.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Unglücksserie im Mont-Blanc-Massiv reißt nicht ab: Wenige hundert Meter unterhalb von Europas höchstem Gipfel sind am Samstag zwei Bergsteiger erfroren. Ihre Seilschaft wurde von einem Sturm überrascht. Für einen Spanier und eine Polin kam jede Hilfe zu spät.

    Am Mont Blanc erfrieren zwei Bergsteiger aus Spanien und Polen - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe von den Risiken gewarnt.

    Risiken beim Bergsteigen: Tödliche Gefahren in dünner Luft

    Niemand wollte es war haben. Wobei die Bergsteiger kein schuld tragen sonder Physiker.

    Die Physiker verbreiten diese Scharlatanerie die angeblich Wissenschaft ist. In Wirklichkeit ist das der größte Blödsinn den man mit Leben bezahlen muss.

    Ich habe in meinem Warnung auf die Luftdrucksenkung hingewiesen. natürlich ist der Vorgang komplex und so eine Luftdrucksenkung hat auch auf weitere physikalische Parameter immensen Einfluss.
    Es ist eine Art adiabatischen Vorgang also mit starken Abkühlung verbunden.
    Im extremsten Fall sinkt die Temperatur innerhalb von Sekunden um 20 - 20°C. Die Bergsteiger wurden von Innen Schock-gefroren.

    Das da eine Kleidung hilft ist nur tödliche Aberglaube.
  7. #7

    das ist

    Zitat von PeterMichael62 Beitrag anzeigen
    Naja, hängt von den Umständen ab. Aber merkwürdig ist das schon auf dem Weg zu Hütte zu erfrieren ...
    leider keinesfalls ungewöhnlich. In einem Höhensturm gelten andere Gesetze.

    Ich habe das Gefühl, dass viele der Schreiber hier nicht mal ansatzweise wissen, was sich in dieser Höhe bei einem Wetterumschlag abspielt. Anders kann ich mir die Kommentare nicht erklären. Bei null Sicht, peitschendem Sturm und minus 30 Grad kann der Hütteneingang 50m von Ihnen entfernt sein, und Sie finden ihn nicht. Wenn Sie dann noch, wie die beiden, konditionell am Ende sind, wirds schnell eng.
  8. #8

    schlechte Ausrüstung

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...aber ich kann über diese Touris nur laut lachen, wie blöd muss man sein, so schlecht ausgerüstet in den Berg zu gehen, dass man erfriert? Sie wurden von einem Sturm überrascht? Selbst ich als Flachlandtiroler weiß, dass ein Sturm dort keine Überraschung sein kann.
    Ich habe den Artikel jetzt wiederholt gelesen - ich finde da nichts über schlechte Ausrüstung? Helfen Sie mir weiter!
    Vermutlich wurden Sie noch nie im Hochgebirge von einem Wettersturz überrascht.... lachen Sie ruhig laut weiter!
  9. #9

    Erst mal die Fakten kennen

    Au wie! Im Artikel und den Kommentaren wimmelt es nur so von Sachverstand. Schon den Artikel kann man als sehr mangelhaft recherchiert bezeichnen! Bezeichnenderweise wird noch Hamburg als der Ort der Recherche angegeben! Na ja, nehmen wir das einfach als Sitz der Nachrichtenagentur!

    Der Dome de Gouter liegt etwa 17-18 Kilometer (!) vom nächsten Punkt der Schweiz entfernt, die Aufstiegslinie zum Mont Blanc folgt etwa der französisch-italienischen Grenze. Wenn die Verunglückten aber in der Nähe des Dome unterwegs waren, wären sie vermutlich (soweit sie im Sturm noch fähig zu vernünftigen Entscheidungen und körperlich in der Lage waren) wieder zurück zur Gouter-Hütte gegangen. Wenn sie auf etwa 4.400 Meter und auf dem Weg zur Vallot-Hütte waren, waren sie im Abstieg begriffen. Da oberhalb der Vallot-Hütten der extrem dem Wind ausgesetzte Bosses-Grat den Weg markiert, ist das Unglück wahrscheinlich dort geschehen. Soviel zu den Fakten, die das Geschehene einzuschätzen helfen!

    Dann kommt ein Herr Physiker :-) und behauptet, man könne von ’ Innen Schock-gefroren’ (genau so geschrieben) werden. Das gäbe es vielleicht wenn man einem Menschen den Verdampfer eines Kühlaggregats einführen würde, aber von der Realität von Kälteschäden am Körper ist das Welten entfernt! Wen es interesssiert, der soll sich dazu im Internet informieren! Der Luftdruckverlauf in Abhängigkeit mit der Höhe hat sicher einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, aber die Luftdrucksenkung (er meint wohl das Fallen des Luftdrucks) hat etwas mit dem Wetter uns indirekt mit der Kälte zu tun. Und weiter: Die Grenzen des Nutzens von mehr Bekleidung sind wohl da gesteckt, wo ein zuviel an Bekleidung die Beweglichkeit behindert!

    ’Die Verunglückten waren Stümper’ hat einer selbstgerecht geschrieben. Sicher habe sie Fehler gemacht, aber ob man so hart über sie urteilen darf ? Oft werden von der Natur in den Bergen ganz kleine Fehler mit dem Tode bestraft, der nächste macht einen Riesenmist und hat am Ende Glück! Ein ganz klein wenig weiß ich wovon ich rede, ich bin Bergführer (richtiger, examinierter, in D heiß man das staatlich geprüft) und auch die Physik ist mir als studierter Physiker nicht ganz fremd.