REUTERSDer Europa-Abgeordnete János Áder soll neuer ungarischer Präsident werden. Das ist der Wille von Viktor Orbán. Er schlug den 52-Jährigen als Nachfolger für Pal Schmitt vor, der nach seiner Plagiatsaffäre zurücktreten musste. Áder gilt als treuer Parteisoldat des Premiers.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...827960,00.html
Natürlich ist Herr Janos Ader genauso wenig ein Parteisoldat von Viktor Orban, wie Herr Wulff oder Herr Köhler keine von Frau Merkel waren. Solche Bemerkungen können nur von schlechtgelaunten Sozialisten kommen, die durch die Korruption verspielte Macht jetzt frustriert sind.
Eigentlich hat die in deutscher Hand befindlichen Zeitung HVG wieder einmal ungewollt die Fidesz gestärkt. Die westlichen Medien hatten früher behauptet, dass kein ungarischer Politiker zurücktreten würde. Jetzt hat Herr Schmitt sie nicht nur alle als Lügner abgestempelt, sondern bekam die (nicht existierende) ungarische Opposition einen starken, gut vorbereiteten Gegner als Staatspräsident.
Besser konnte es für die Ungarn kaum kommen. Die funktionierende Demokratie wurde Richtung Brüssel bewiesen und die Redefreiheit der Zeitung HVG auch.
Die Sozialisten versunken spurlos im Boden, und obwohl sie starke Unterstützung von der (Ersatz-Opposition ) EU Parlament erhalten haben, werden sie in Ungarn in den nächsten 10 Jahren wenig zu Melden haben.
Weitere gute Nachricht dass schon 250 Tausend Ungarn in Ausland den Pass beantragt haben. Herr Semjen hatte ja 500 Tausend versprochen. Ich würde mein Geld nicht auf Gyurcsany (oder wie man ihn in Ungarn nennt „Kurcsany“ = „vermasselt“ ) legen.