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Unfallrisiko für Kinder: Große Gefahr in kleiner Stadt

DPAKinder und die Blechkolonnen in Großstädten: für viele Eltern ist diese Kombination furchteinflößend. Dabei hat der Autoclub VCD hat in einer Untersuchung festgestellt, dass der Straßenverkehr für Kinder in Städten nicht gefährlicher ist als in kleinen Orten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...838886,00.html
  1. #20

    Diese Geschichte

    Zitat von strixaluco Beitrag anzeigen
    Aus dem Frankfurter Umland habe ich einmal die Geschichte gehört, dass an einer Schule dort ein Hinweis am Tor stünde "Ab hier kann Ihr Kind alleine gehen!" - weil wohl manche Eltern dort ihre Kinder nicht nur mit dem Auto zur Schule kutschierten, sondern bis in den Klassenraum trugen und dort auf den Stuhl setzten. - Ob diese Geschichte auf dem Weg zu mir etwas übersteigert wurde, weiß ich nicht, aber nach dem, was ich selbst erlebt habe, kann ich es mir schon vorstellen...
    stimmt leider wie mir Lehrer aus dem Bekanntenkreis schon mehrfach bestätigten. Ein weiterer häufiger Grund für Unfälle vor Schulen sind übrigens genau diese von ihnen beschriebenen Eltern die jedes Park und Halteverbot ignorierend wild kreuz und quer vor den Schulen Parken und so Schülern wie vorbei fahrenden Autos jede (Über)sicht nehmen.
  2. #21

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kinder und die Blechkolonnen in Großstädten: für viele Eltern ist diese Kombination furchteinflößend. Dabei hat der Autoclub VCD hat in einer Untersuchung festgestellt, dass der Straßenverkehr für Kinder in Städten nicht gefährlicher ist als in kleinen Orten.

    Straßenverkehr: Große Städte sind für Kinder nicht gefährlicher - SPIEGEL ONLINE
    Da braucht es keine grosse Untersuchung über Risiken!
    In HH, M oder B haben sich noch nie Jugendliche halbdutzendweise nach dem Discobesuch zu Tode gerast, das passiert nur auf dem platten Land der sogenannten heilen Welt!
  3. #22

    Umgehungsstrassen

    Der Verkehr sollte weitmöglichst auf sen Städten und Gemeinden raus auf Umgehungsstraßen verlagert werden. Weniger innerörtlicher Verkehr bedeutet mehr Verkehrssicherheit. Wenn wir tatsächlich auf El.-Autos umsteigen wollen ist das bitter nötig - denn diese Fahrzeuge hört man fast gar nicht mehr - und wenn Kinder spielen und das el.Fahrzeug nicht mehr hören - dann gute Nacht.
  4. #23

    ...

    Zitat von waldemar.l. Beitrag anzeigen
    ...mitten in München aufgewachsen, ich kenne kein Kindern das durch den dichten Verkehr zu Schaden gekommen oder verletzt, oder getötet worden ist. Wir sind schon sehr früh an den Verkehr und den Regeln gewöhnt worden.
    Das glaube ich Ihnen. Darf ich fragen, wie alt Sie sind? Meine Kritik richtet sich nämlich an die Entwicklung der letzten 5-10 Jahre (Stichwort SUV).

    Viele Eltern in meinem Freundeskreis haben Kinder in besagtem Alter. Und da wird man schon fast gelyncht, wenn man sagt, dass man die Kinder nicht vom Kindergarten oder von der Schule abholt. Das sei ein untragbares Risiko.

    Die Verhätschelung nimmt ungeahnte Formen an. Kostenloser Taxiservice ist nur ein Beispiel.
  5. #24

    Nö, definitiv nicht übertrieben!

    Zitat von strixaluco Beitrag anzeigen
    Aus dem Frankfurter Umland habe ich einmal die Geschichte gehört, dass an einer Schule dort ein Hinweis am Tor stünde "Ab hier kann Ihr Kind alleine gehen!" - weil wohl manche Eltern dort ihre Kinder nicht nur mit dem Auto zur Schule kutschierten, sondern bis in den Klassenraum trugen und dort auf den Stuhl setzten. - Ob diese Geschichte auf dem Weg zu mir etwas übersteigert wurde, weiß ich nicht, aber nach dem, was ich selbst erlebt habe, kann ich es mir schon vorstellen. Eltern täten dabei wohl generell gut daran, ihr Kind zu Fuß laufen oder Rad fahren zu lassen. Wo soll man die Kraft denn irgendwann her nehmen, wenn der eigene Körper nie gelernt hat, wofür er gut ist?
    Nö, definitiv nicht übertrieben!
    Nicht nur auf den Stuhl setzen, sondern Schuhe umziehen, Jacke ausziehen und aufhängen, Buch/Heft/Stift rausholen und vor dem Sprößling bereitlegen, damit der junge Prinz alles gerichtet hat. Bis die Eltern draussen sind, sind 10 Min der ersten Stunde rum.
    Bei unseren Kurzen werden seit einiger Zeit alle vor Schulbeginn von Aufsichtslehrern am Schulhofeingang in Empfang genommen. Dabei geht es eigentlich eher darum, die Eltern wegzuschicken (wobei es regelmäßig Diskussionen gibt). Dazu wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass bei Schulschluss die Eltern nicht ins Gebäude kommen sollen - und das muss wirklich regelmäßig gesagt werden, Als ich letztens 10 min vor Schulschluss den Wasservorrat für die Woche vor der Klasse abgestellt hab, musste ich mich erst mal mit 4 Kästen an den Armen durch einen Knubbel von Eltern durchkämpfen - natürlich hat keiner seine gute Position direkt vor der Klasse aufgegeben um mich durchzulassen, geschweige denn geholfen...naja -bin dann rechtzeitgi vor dem gröbsten täglichen Verkehrschaos vor der Schule schnell nach Hause gefahren um Essen zu machen.

    Die Kinder haben wie üblich für den 20 Min Schulweg 50 Min gebraucht, weil sie sich alles und jeden anschauen müssen, so viele Interessante Dinge jeden Tag entdecken, an einem Regenschauer bei dem sie richtig Nass werden richtig Freude haben und noch so herrlich verträumt und unbekümmert sind.

    Klar macht man sich manchmal als Eltern sorgen - das ist aber unser Job! Natürlich wäre Autofahren bequemer, schneller....aber kommt es darauf wirklich an??? Mir nicht
  6. #25

    Zitat von mats73 Beitrag anzeigen
    Nö, definitiv nicht übertrieben!
    Nicht nur auf den Stuhl setzen, sondern Schuhe umziehen, Jacke ausziehen und aufhängen, Buch/Heft/Stift rausholen und vor dem Sprößling bereitlegen, damit der junge Prinz alles gerichtet hat. Bis die Eltern draussen sind, sind 10 Min der ersten Stunde rum.
    Bei unseren Kurzen werden seit einiger Zeit alle vor Schulbeginn von Aufsichtslehrern am Schulhofeingang in Empfang genommen....
    Oh Gott, ist man jetzt schon Rabenmutter, wenn man sein Kind nicht auf den Sitzplatz begleitet??
    Die Kinder haben wie üblich für den 20 Min Schulweg 50 Min gebraucht, weil sie sich alles und jeden anschauen müssen, so viele Interessante Dinge jeden Tag entdecken, an einem Regenschauer bei dem sie richtig Nass werden richtig Freude haben und noch so herrlich verträumt und unbekümmert sind.

    Klar macht man sich manchmal als Eltern sorgen - das ist aber unser Job! Natürlich wäre Autofahren bequemer, schneller....aber kommt es darauf wirklich an??? Mir nicht
    Meines Erachtens ist diese Zeit für Kinder extrem wichtig. Sie können ein wenig abschalten, bekommen Bewegung, und sind an der frischen Luft. Am besten noch bei Wind und Wetter.

    Stellen Sie sich vor, Sie werden sofort, wenn Sie aus der Schule kommen, mit Fragen der Mutter traktiert: "Liebling, wie war's in der Schule? Habt ihr viele Hausaufgaben auf? Hat der Lehrerin das Bild, das du gemalt hast, gefallen? Wie war das Diktat?"
    Da gruselt's mich alleine bei dem Gedanken...
  7. #26

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Da braucht es keine grosse Untersuchung über Risiken!
    In HH, M oder B haben sich noch nie Jugendliche halbdutzendweise nach dem Discobesuch zu Tode gerast, das passiert nur auf dem platten Land der sogenannten heilen Welt!
    In B, HH und M werden sie dafür von anderen Jugendlichen in der U-Bahn totgeprügelt, das kommt auf dem „platten Land“ dafür nie vor.
  8. #27

    ...

    Zitat von tubaner Beitrag anzeigen
    In B, HH und M werden sie dafür von anderen Jugendlichen in der U-Bahn totgeprügelt, das kommt auf dem „platten Land“ dafür nie vor.
    klaro, da gibt es keine U-Bahnen
  9. #28

    Das Sicherheitsbedürfnis der Eltern ist sicherlich nachvollziehbar.
    Allerdings bin ich da immer ein Fan von leben und leben lassen.
    Wer z.B. so ängstlich ist und meint er müsse sein Kind in einem SUV Panzer chauffieren, der soll das meinetwegen tun aber dann auch mit der erhöhten Vorsicht fahren.
    Der Schutz des eigenen Kindes rechtfertigt es nicht das Risiko für andere Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Ich sehe regelmäßig wie oft Fahrer oder Fahrerinnen von SUVs nicht in der Lage sind die Dimensionen ihres Fahrzeugs abzuschätzen und oft und gerne in die Fahrspuren anderer Verkehrsteilnehmer reinrutschen.
    Das man durch die Höhe bei einem Unfall ein größeres Veletzungsrisiko im Brustkorb Berreich erzeugt, sollte man auch im Hinterkopf bewahren.
    Bei Kleinbussen ist es ähnlich.

    Ansonsten hab ich es sehr lange morgen erlebt, wie weit der Wahn der Eltern heute geht.
    Egal ob SUV-,Kleinbus- oder Smartfahrer.
    Ich komme auf dem Fahrrad an einer Realschule vorbei, die Kinder sind also nicht mehr ganz so klein und unselbstständig.
    Was ich da erlebe ist der Hammer, da werden Türen einfach so unvermittelt aufgestoßen, sowohl durch Eltern als auch durch Kinder. Die Leute Parken Gehwege und Straße komplett zu weil die armen Kleinen nicht mal eben 20m gehen können. Ohne zu Blinken wird dann anschließend wieder auf die Straße gezogen usw.
    Irgendwann hat dann mal eine Mutti ein Kind dabei angefahren, da stand dann eine Zeit lang ein Lehrer draußen und hat ein bisschen versucht die Ordnung zu wahren, das wird auch nicht mehr gemacht.
    Von denen will sich natürlich auch keiner Maßregeln lassen. Ok das ist ja auch die Aufgabe der Polizei und nicht des Bürgers aber leider empfindet diese bei uns keine Not, da mal einen Beamten vorbeizuschicken.
    Zum Glück gibts heute ne gute Alternativstrecke.

    Wie gesagt, wer unbedingt meint er müsse mit seinem Kind so umgehen, der soll das bitte tun. Von Argumenten lässt sich da ja eh keiner beeinflussen. Nur soll sich keiner davon hinterher beschweren, dass er einen unselbstständigen Verkehrslegastheniker im Haus hat.
    Spätestens wenn dieser nämlich den ersten eigenen Unfall verursacht wirds lustig.
  10. #29

    Zitat von Montanabear Beitrag anzeigen
    Weil es also immer schon Kranke Hirne auf der Welt gab, ist es egal, ob Ihr Kind zum Opfer wird. Und Eltern, die sich mehr Sorgen um ihre Kinder machen als Sie, behandeln sie wie Prinzen und Prinzessinnen ?
    Mir tun Ihre Kinder leid. aetzend...
    So ein Unsinn, glauben Sie ernsthaft es hätte früher weniger Kinderschänder, Mörder und sonstige Gestalten gegeben ?
    Es gibt nicht immer mehr Kranke auf dieser Welt, Sie hören nur viel öfter und detaillierter etwas von ihnen.
    Oder was meinen sie wie es war, bevor es effektive Methoden zur Behandlung psychisch kranker Menschen gab ?

    Da die meisten Mishandlungen übrigens in der Familie stattfinden, ist in der Hinsicht kein Ort so gefährlich wie das eigene Zuhause.


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