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Unfall in Schaumstoff-Fabrik: Giftgas-Alarm im Rheingau
Nach einem Unfall in einer Fabrik in Oestrich-Winkel sind hochgiftige Gase ausgetreten. Mehr als 500 Spezialisten waren über Stunden im Einsatz, um die Reaktion zu stoppen, mindestens neun Feuerwehrleute wurden verletzt. Nach einer Entwarnung entwich der blausäurehaltige Stoff in der Nacht erneut.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,849870,00.html
- #1 14.08.2012 07:05 von
Zum ersten Bild der Fotostrecke: Vielleicht sollte die Werksfeuerwehr mal ihren Fuhrpark erneuern, das Feuerwehrfahrzeug gehört auf Oldtimer-Shows und nicht in den aktiven Dienst. Das zeigt irgendwie in gewisser Weise den Stellenwert, den die Sicherheit bei Investititionsentscheidungen einnimmt. Und falls es ein öffentliches Fahrzeug ist, dann sollte die Kommune vielleicht mal nachdenken.
- #2 14.08.2012 07:43 von
Die Funktionsweise der Wasserpumpe hat sich schon seit einiger Zeit nicht mehr verändert. Ich sehe kein Problem darin die ältere Fahrzeuge weiter zu verwenden solange sie die technische Anforderungen erfüllen und nicht zu hohe Wartungskosten verursachen.
Man kann auch Heute mit einem Siemens S25 Handy telefonieren und das Geld für ein iPhone 4s anderweitig verwenden. - #3 14.08.2012 07:54 von
Giftgasfabriken sofort schließen!
Chemiefabriken die mit Giftgas umgehen sind einfach nicht beherrschbar! Eine kleine Undichtigkeit genügt für den Supergau mit vielen Tausend Toten! Daher sollten zum Wohle unserer Kinder solche gefährlichen Fabriken sofort geschlossen werden!!!
- #4 14.08.2012 08:05 von
Die Werksfeuerwehr gibt es nicht mehr.
Aber wie schon gesagt die Funktionsweise ist gegeben, wozu also erneuern? Und das Fahrzeug gehört wohl eigentlich nicht zur normalen Bestückung, aber da Einsatzkräfte aus allen Gemeinden und aus Wiesbaden herangezogen worden sind, nimmt man halt auch die alten Fahrzeuge aus der Garage. - #5 14.08.2012 08:08 von
- #6 14.08.2012 08:34 von
Haben Sie den Artikel auch gelesen?
Es ist keine Giftgasfabrik, noch fällt sie unter das Kriegswaffenkontrollrecht, noch sonstwas. In der Fabrik wird Schaumstoff hergestellt. Schaumstoff, der z.B. für so lustige Sachen, wie Verpackungen eingesetzt wird.
Sie glauben nicht, was Sie alles im Alltag benutzen, bei deren Herstellung noch wesentlich giftigere Stoffe, Gase oder auch Säuren und Laugen in höchsten Konzentrationen zum Einsatz kommen.
Aber erstmal nach Verbot und Schließung und weiß der Kuckuck was schreien, bevor man sich für drei Groschen Gedanken macht. - #7 14.08.2012 08:43 von
- #8 14.08.2012 08:46 von
- #9 14.08.2012 08:48 von
Tausende Tote?
Wann war denn der letzte Supergau in einer Chemiefabrik in Deutschland? Komisch, ich kann mich auch nicht erinnern. Und wieviele Menschen kommen im Straßenverkehr um? Lassen Sie Ihre Kinder noch nach draußen? Aber Vorsicht: im Haushalt ist es auch nicht ganz ungefährlich...
Ich will das Risiko einer Chemiefabrik nicht verharmlosen, aber wir sind hier nicht in Indien. Es gibt jede Menge weit höherer, allgemein akzeptierter Lebensrisiken die jeder ohne groß darüber nachzudenken eingeht und auch eingehen muss, sonst geht das Leben an einem vorbei.
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